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Donnerstag, 30. Juni 2011

Schluss mit der Bevormundung!

Frauen selbst sprechen lassen !

Hacker legen Al-Kaida lahm

Diesmal hat es mit Sicherheit die Richtigen getroffen: Hacker greifen die Internet-Kommunikationswege von Al-Kaida an und lassen den Propaganda-Apparat des Terror-Netzwerks verstummen. Die Aktion ist gut vorbereitet und sehr effektiv. Ein Experte rechnet damit, dass Al-Kaida für mehrere Tage keine Hass-Botschaften online verbreiten kann.

"NBC News" meldet, dass Computerhacker die Internet-Kommunikationswege von Al-Kaida gekappt haben. Das Portal bezieht sich dabei auf einen Experten, der die Online-Aktivitäten des Terror-Netzwerks beobachtet. Evan Kohlmann von Flashpoint Global Partners sagt, dass Al-Kaida derzeit keinen einzigen offenen Internetkanal für die Verbreitung von Videobotschaften oder Kommuniqués habe.

Laut dem Terror-Experten wurde der Angriff erst kürzlich durchgeführt. "Ich vermute, dass sie noch einige Tage brauchen werden, um den Schaden zu beheben und ihr Netzwerk wieder funktioniert", sagt er. Die Aktion sei sehr gut koordiniert gewesen und die Hacker hätten einen "ungewöhnlichen Cocktail von recht anspruchsvollen Techniken" eingesetzt.

Wer für die Attacke auf das Terror-Netzwerk verantwortlich ist, ist auch dem Terror-Experten nicht bekannt. Allerdings wurde Anfang Juni bekannt, dass sich Hacker im Auftrag der Regierung in London eine Al-Kaida-Webseite vorgenommen hätten. Statt einer Anleitung zum Bombenbau platzierten die Cyberagenten im englischsprachigen Propaganda-Magazin "Inspire" Kuchenrezepte. Die Terror-Netzwerker sollen zwei Wochen gebraucht haben, um ihre Anleitung "Baue in der Küche deiner Mutter eine Bombe" wieder online zu bringen. Kolmann sagt, dass auch der jüngste Hackerangriff auf Al-Kaida die Handschrift einer Regierung trage.

Nicht alle Propaganda-Kanäle dicht

Im Internet finden sich neben den von Al-Kaida "direkt" betriebenen Webseiten viele Internetauftritte von Sympathisantengruppen. Sie alle stillzulegen, dürfte ein aussichtsloses Unterfangen selbst für hochtalentierte Regierungshacker sein. So verbreitet die deutschsprachige Webseite "Islamic Hacker Union" ungestört weiter Propaganda, Downloads und Anleitungen für Internet-Mudschahedin. Beispielsweise erklärt dort einer der Islamisten-Hacker ausführlich, wie man eine Datei in einem Bild versteckt und so geheime Botschaften verschicken kann.

Der erste kostenlose Usenetprovider

Mittwoch, 29. Juni 2011

GVU reagiert auf movie2k.to-Statement: Der Betrieb von kino.to & Co. ist illegal

Unter anderem auch aufgrund der Aussagen der movie2k.to-Admins bei gulli.com herrscht in sozialen Netzwerken und Foren die Diskussion vor, ob derartige Streaming-Portale wie cine.to, video2k.tv, movie2k.to und andere illegal seien. Die GVU ist sich dessen sicher und beruft sich dabei auf die unerlaubte Verwertung und die gewerbsmäßige unerlaubte Verwertung von urheberrechtlich geschützten Werken.

Aktuell dreht sich allseits eine Diskussion darum, ob solche Streaming-Portalseiten wie kino.to und die Nachahmer illegal seien. Dabei wird auf dem Blog der GVU die Aussage der Administratoren von movie2k.to auf gulli.com zitiert, es gäbe kein Gesetz, welches das Betreiben derartiger Webseiten verböte. Dies trifft nach Aussage der GVU nicht zu. Vielmehr regeln die Paragraphen 106 und 108a des Urheberrechtsgesetzes die „Unerlaubte Verwertung urheberrechtlich geschützter Werke“ bzw. „die gewerbsmäßige unerlaubte Verwertung“, wie es im Gesetzestext heißt.

Der Grund: Eine Portalseite mit katalogisierten Linksammlungen zu urheberrechtlich geschützten Filmen ermöglicht es Internetnutzern überhaupt erst, diese Dateien zu finden. Denn die Filehoster, bei denen die Dateien gespeichert sind, verfügen über keine Suchfunktion für diese Inhalte und sind somit nicht öffentlich. Erst durch die Veröffentlichung der Links auf der Portalseite werden die Dateien anderen Personen zugänglich gemacht. Die Betreiber der oben genannten Portalseiten besitzen dafür allerdings nicht die Erlaubnis der Rechteinhaber. Somit handelt es sich nach Ansicht der GVU um eine unerlaubte Verwertung und – wenn dadurch Einnahmen generiert werden – um eine gewerbsmäßige unerlaubte Verwertung. Und eine wie auch immer geartete Verwertung findet immer statt.

Entsprechende Urteile im Sinne der Filmstudios haben bereits diverse Gerichte gefällt – darunter die Oberlandesgerichte Hamburg (OLG Hamburg, Urteil vom 30.09.2008, Az. 5 U 111/08), Köln (OLG Köln, Urteil vom 21.09.2007, Az. 6 U100/07) und München (OLG München, ZUM 2005, 896, 900) oder auch das Landgericht Düsseldorf im Jahr 2008 (LG Düsseldorf, Urteil vom 31.01.2008, Az. 12 O 246/07). Bereits im Jahr 2004 verurteilte das Amtsgericht Papenburg (AG Papenburg, Urteil vom 18.08.2004, Az. 14 Ds 830 Js 580/04) den Betreiber einer Filesharing-Portalseite wegen Betreibens einer Internetseite, auf der „eine große Anzahl von sog. Links zu illegalen Filmangeboten“ abgelegt waren. Damit, so das Gericht, habe der Mann das öffentliche Bereithalten von illegalen Filmdateien gefördert und deren Download durch Dritte ermöglicht.

Ob das öffentliche Bereitstellen von Raubkopien per Stream strafbar sei, ist eine Frage, die zwar in den USA jetzt vor der endgültigen Klärung steht. Dagegen stand dies in Deutschland im Gegensatz zur Nutzung der Streams nicht zur Diskussion. Denn der Paragraph 19 a UrhG regelt das „Recht der öffentlichen Zugänglichmachung“ unabhängig von der verwendeten Technologie.

Text-Quellen: gvu-blog.de

Jeanne d'Arc für Papst "starke Frau"

Benedikt XVI.: "Jungfrau von Orleans" von "Männern der Kirche, die unfähig waren, die Schönheit ihrer Seele zu sehen", hingerichtet

Vatikan - Als eine der "starken Frauen" des ausgehenden Mittelalters hat Papst Benedikt XVI. Jeanne d'Arc (1412-1431) bezeichnet. Die französische Heilige könne politisch engagierten KatholikInnen insbesondere in schwierigen Situationen als Beispiel dienen, sagte der Papst am Mittwoch bei der Generalaudienz im Vatikan, wie Kathpress meldet. Ihre Hinrichtung als Ketzerin bezeichnete der Papst als eine "erschütternde" Seite in der "Geschichte der Heiligkeit der Kirche", aber auch - im Blick auf das später erfolgte völlige Umdenken - als erhellend für das Mysterium der Kirche.

"Waren unfähig, Schönheit ihrer Seele zu sehen"

Der Glaube habe Jeannes politisches Handeln gelenkt, betonte der Papst. So habe sie schon im Alter von 17 Jahren Soldaten zur Befreiung Frankreichs begleitet, den künftigen König Karl VII. getroffen und als Analphabetin eine theologische Befragung durch Universitätsangehörige bestanden.

Die mit 19 Jahren auf dem Scheiterhaufen verbrannte "Jungfrau von Orleans" wurde nach Worten Benedikts XVI. von "Männern der Kirche und Theologen, die unfähig waren, die Schönheit ihrer Seele zu sehen", verurteilt. Das Tribunal des kirchlichen Prozesses sei jenen Theologen der Pariser Universität hörig gewesen, die andere politische Ziele als Jeanne verfolgt hätten.

Das Bauernmädchen Jeanne d'Arc wurde am 6. Jänner 1412 in Domrémy (Lothringen) geboren. Eine mystische Erfahrung als 13-Jährige verstand das tiefgläubige Mädchen als Auftrag, Frankreich zu befreien, das sich im Hundertjährigen Krieg mit England befand. Nach Erfolgen wie der Befreiung von Orleans 1429 unter ihrer Führung geriet sie ein Jahr später in englische Gefangenschaft wurde und in einem kanonischen Verfahren als Ketzerin verurteilt und hingerichtet.

Über 500 Jahre nach ihrem Tod Heiligsprechung

25 Jahre nach dem Tod der Mystikerin wurde in einem Rehabilitationsverfahren ihr Prozess wegen Formfehler für ungültig erklärt. 1909 erfolgte die Seligsprechung und 1920 die Heiligsprechung.

Visumsstreit um homosexuelle Eheleute

Keine Familienzusammenführung - Wien widerspricht

Wien - Die seit Anfang 2010 existierende eingetragene Partnerschaft (EP) ist keine Ehe. Aber sie stellt lesbische und schwule Paare verheirateten Männern und Frauen vor den meisten Gesetzen gleich - etwa im Fremdenrecht.

So weit die Theorie. In der Praxis hingegen ist das nicht immer so, wie eine Reihe binationaler gleichgeschlechtlicher Paare in den vergangenen eineinhalb Jahren bitter erfahren musste.

Sie alle hatten in der Ferne geheiratet, wie das in sieben EU-Ländern, in sieben US-Bundesstaaten sowie Kanada, Mexiko, Argentinien und Südafrika schon möglich ist. Nun wollten sie nach Österreich, dem Heimatland eines/einer Partners/Partnerin, übersiedeln. Also reisten sie ein und stellten einen Antrag auf Familienzusammenführung. So, wie es das Aufenthalts- und Niederlassungsgesetz heterosexuellen Ehepaaren und eingetragenen PartnerInnen "zusichert" .

Doch, leider: "Das Visum wurde verweigert. Sie seien keine eingetragenen PartnerInnen, sondern homosexuelle Eheleute, hieß es. Als ob eine Ehe weniger wert als eine eingetragene Partnerschaft wäre" , schildert der Anwalt Helmut Graupner. Stattdessen, so ärgert er sich, seien betroffene Paare aufgefordert worden, sich erneut zu verpartnern, um dem Fremdenrecht zu entsprechen.

Und auch damit nicht genug: "In Wien wurde einem Männerpaar, das in Südafrika geheiratet hatte, die in der MA 35 vorgeschlagene Verpartnerung ein paar Türen weiter wieder untersagt. Mit dem Argument, die beiden seien ja bereits rechtsgültig verheiratet."

Der Südafrika-Fall sei ohne Präzedenz gewesen, merkt hier MA-35-Leiterin Beatrix Hornschall an. Nach langem Hin und Her - NGOs nahmen Stellung, Innen- und Justizministerium wurden befragt - sei den beiden Männer die Verpartnerung (und damit der Antrag auf Familienzusammenführung) ermöglicht worden. Und, so Hornschall, man habe eine prinzipielle Entscheidung getroffen: "Seit 22. Juni werden im Ausland geschlossene gleichgeschlechtliche Ehen in Wien als eingetragene Partnerschaften anerkannt."

Im Innenministerium sieht man die Sache anders: "Wir arbeiten an einem Erlass, der präzisiert, welche Eheschließungen als Verpartnerungen anzuerkennen sind und welche nicht" , sagt dort Sprecher Rudolf Gollia. "In 14 Tagen" werde Klarheit herrschen - "und das gilt dann bundesweit" . (Irene Brickner, DER STANDARD, Print, 30.6.2011)

Polizisten fassen Drogen-Oma

Die Überraschung der Polizistin in Sydney ist groß: Am Bahnhof schlagen ihre Hunde auf die Tasche einer alten Dame an. Die 74-Jährige entpuppt sich als Drogendealerin. Nun muss sie sich vor Gericht verantworten.

Ohne ihre Spürhunde hätten australische Polizisten in einer 74-jährigen Passantin kaum eine mutmaßliche Drogendealerin vermutet: Wie die Polizei mitteilte, schlugen die Hunde bei einer Kontrolle am Hauptbahnhof von Sydney plötzlich auf die Handtasche der betagten Frau an. Darin wurden mehr als 40 kleine Tüten mit Cannabis gefunden worden.

Weitere Drogen entdeckten die Beamten demnach bei einer anschließenden Hausdurchsuchung bei der Verdächtigen. Die Frau muss sich nun bald wegen mutmaßlichen Drogenhandels vor Gericht verantworten.

"Es war ganz sicher nicht das, was sie erwartet haben", sagte Polizist Mark Christie über den ungewöhnlichen Ausgang der Kontrolle seiner Kollegen. Dies sei nur mit Spürhunden möglich. "Die Tiere gingen einfach einer Fährte nach - unabhängig vom Auftreten oder Alter eines Menschen."

Erste Brasilianer trauen sich

Nach acht Jahren Zusammenleben trauen sich Sergio Kauffman Sousa und Luiz André Moresi. Sie sind das erste homosexuelle Paar, das in Brasilien heiratet. Der Richter, der die Ehe schließt, beruft sich auf eine Entscheidung des Obersten Gerichtshofs - und auf die Vereinten Nationen.

Nach Überwindung zahlreicher juristischer Hürden haben die Brasilianer Sergio Kauffman Sousa und Luiz André Moresi als erstes homosexuelles Paar des Landes geheiratet. Ein Familiengericht im südöstlichen Bundesstaat São Paulo wandelte Medienberichten zufolge ihre bisherige Lebenspartnerschaft in eine Ehe um.
Den Schritt hatten die beiden seit acht Jahren zusammenlebenden Männer Anfang Juni beantragt, nachdem der Oberste Gerichtshof Brasiliens etwa einen Monat zuvor seine Zustimmung zu gleichgeschlechtlichen Eheschließungen gegeben hatte.
"Ein riesiges Glücksgefühl"

Die Heiratsurkunde in den Händen, kündigten Sousa und Moresi nach der Hochzeit an, ihre Ausweispapiere nun auf den neuen Familiennamen Sousa Moresi ändern lassen zu wollen. "Es ist ein riesiges Glücksgefühl, ich versuche diesen historischen Moment immer noch zu verstehen", sagte Moresi. Jahrelang habe er mit seinem Mann darum gekämpft. Sousa kündigte an, diesen Kampf fortsetzen zu wollen, sollte die Hochzeit durch künftige politische oder juristische Entscheidungen doch noch annulliert werden.

Familienrichter Fernando Henrique Pinto, der die Eheschließung vollzog, berief sich auf die höchstrichterliche Entscheidung vom Mai sowie auf eine Resolution der Vereinten Nationen von Mitte Juni, die gleiche Rechte für alle Menschen forderte und insbesondere Ungleichbehandlungen auf Grund sexueller Orientierung kritisierte. Die Ehe sichere beide Partner für ihr weiteres Leben ab, sagte Pinto. Daher rate er "allen Paaren in festen Beziehungen, ob homo- oder heterosexuell, zu heiraten".

Trainerin siebte lesbische Spielerinnen aus


Eucharia Uche: "Wir tolerieren diese dreckige Lebensweise nicht" - Die FIFA bezieht bisher keine Stellung dazu

Frankfurt/Main - Der Fußball-Weltverband FIFA schaut weg, das WM-Organisationskomittee hält sich bedeckt - doch der Ausschluss lesbischer Spielerinnen aus der Frauen-Nationalmannschaft von Nigeria sorgt bei der der Frauenfußball-WM 2011 für Aufregung. "Ja, die Lesben in unserer Mannschaft waren wirklich ein großes Problem. Aber seitdem ich Trainerin der Falcons bin, hat sich das erledigt. Es gibt keine lesbische Spielerin mehr in meinem Team. Ich kann diese dreckige Lebensweise nicht tolerieren", sagte Nigerias Trainerin Eucharia Uche unlängst in einem Interview mit der New York Times und sorgte damit allenthalben für Fassungslosigkeit.

Die deutschen Nationalspielerinnen, die am Donnerstag auf das nigerianische Team treffen werden, halten sich mit Kommentaren zu der Verbannung homosexueller Spielerinnen aus Nigerias WM-Team zurück. Spekuliert wird allerdings über die Mittel, mit denen sie ihre Spielerinnen zu einer heterosexuellen Lebensweise zwingen will.

"Spielerinnen haben zu Gott gefunden"

"Wir haben nun sehr viele Spielerinnen, die nach den Worten von Gott dürsten. Dadurch sind sie viel konzentrierter und wissen, dass der Fußball ihnen Ruhm, Glück und Spaß bringen kann. Homosexualität zerstört all diese Hoffnungen", sagte Uche, die eigenen Angaben großen Erfolg mit ihrer "Hexerei" hat: "Lesbische Spielerinnen sind in Nigeria ein Bild aus der Vergangenheit. Die Spielerinnen haben zu Gott gefunden." Die FIFA hat zu diesen Aussagen bisher keine Stellung genommen, obwohl jegliches diskriminierendes Verhalten laut Satzung verboten ist.

Keine andere Wahl?

Für die frühere Bundesligaspielerin Tanja Walther-Ahrens, wie DFB-Keeperin Ursula Holl mit einer Frau verheiratet, ist der immer noch tabubehaftete Umgang mit lesbischen Spielerinnen "sehr schlimm." Jedoch gibt auch Walther-Ahrens, dass Uche eigentlich keine andere Wahl hat, als lesbische Spielerinnen aus dem Team auszugrenzen. In Nigeria steht gelebte Homosexualität unter Strafe.

"Es gibt in Nigeria andere politische Verhältnisse, andere Wertevorstellungen. Wir leben glücklicherweise in einem Land, in dem ein anderer Umgang mit Homosexualität möglich ist. Nadine Angerer und Ursula Holl haben damit keine Berührungsängste. Sie gehen offen damit um. Das ist ein schöner Anfang", sagte Walther-Ahrens der Hessischen/Niedersächsischen Allgemeinen Zeitung.

Allerdings eben auch nicht mehr als ein schöner Anfang. Denn bislang sind aus der deutschen Frauen-Nationalmannschaft nur die bisexuelle Keeperin Nadine Angerer sowie Holl an die Öffentlichkeit gegangen. Bei den übrigen deutschen Nationalspielerinnen gewinnt man den Eindruck, dass sie immer zurückhaltender mit ihrer sexuellen Neigung umgehen. Mal abgesehen von Spielerinnen wie Fatmire Bajramaj oder Celia Okoyino da Mbabi, die sich gerne auch vom Boulevard mit ihren Freunden ablichten lassen. Deshalb wünscht sich Angerer einen generell offeneren Umgang. "Natürlich fände ich es toll, wenn generell Offenheit herrschen würde", so Angerer.
Outing der Männer erwünscht

Ex-Nationalspielerin Nia Künzer wünscht sich dagegen ein Outing auch bei den Männern, um es auch den homosexuellen Frauen einfacher zu machen. "Vielleicht sollten sich einfach mal ein paar Spieler zusammentun und an die Öffentlichkeit gehen, dann wäre das Thema mit einem Ruck vom Tisch", sagte die 31-Jährige. Sie glaube nicht, dass es einen großen Aufruhr geben würde. "Zwei, drei Tage wäre das ein Thema, dann kommt schon das nächste", sagte Künzer.

Betreiber von movie2k.to reagieren auf irreführende Medienberichte

Die Macher des Streaming-Portals movie2k.to reagieren bei gulli hiermit exklusiv auf die Medienberichte der vergangenen Tage. Letzte Woche wurde noch behauptet, die Webseite sei aufgrund der polizeilichen Ermittlungen offline. In den letzten Tagen verbreitete sich in zahlreichen News-Portalen hingegen das Gerücht, ihr personeller Zusammenhang mit Kino.to sei weitaus größer als bisher angenommen.
Als Reaktion auf den Bust von kino.to sowie auf eine Nachrichtenlage, die unsere Seite in ein falsches Licht setzt, halten wir es für angebracht, eine Stellungnahme abzugeben. Diese richtet sich in erster Linie an unsere Besucher, die nach dem Ende von kino.to, aber auch nach einigen Artikeln besorgniserregenden Inhalts über movie2k.to verunsichert sind. Sie sollen hier erfahren, wie wir zu den Geschehnissen stehen und was sie von uns zu erwarten haben. In zweiter Linie wenden wir uns an die interessierte Öffentlichkeit, die (möglicherweise) vorsätzlich getäuscht werden soll.

Der Bust von kino.to ereignete sich für die Öffentlichkeit, wie auch für uns, aus heiterem Himmel. Was haben wir nun dazu zu sagen? Obwohl kino.to unsere größte Konkurrenz darstellte, können wir uns aus zweierlei Gründen nicht darüber freuen.
Erstens: Der gesetzliche Zugriff auf die Betreiber erfolgte aufgrund von zweifelhaften Anschuldigungen. Fakt ist und bleibt, dass es kein Gesetz gibt, welches das Betreiben von Streamingseiten, wie kino.to eine war und wie wir eine sind, verbietet. Solange kein solches Gesetz existiert, lässt sich dagegen nicht verstoßen; um für etwas belangt zu werden, bedarf es einer Grundlage, aus der Entsprechendes hervorgeht.

Nun ist es kein Geheimnis, dass Streamingseiten der Filmwirtschaft, der trotz ihrer finanziellen Potenz die Hände gebunden waren, ein Dorn im Auge sind. Deren Interessenvertreter, allen voran die GVU, aber auch diverse weitere, trotz geringerer öffentlicher Bekanntheit überaus einflussreiche Lobbygruppen, üben seit Jahren Druck auf die Gesetzesgeber und somit indirekt auf die Gesetzesvollstrecker aus. Nun, da es kein bestehendes Gesetz gab, auf welches zurückgegriffen werden konnte, um das Unterhalten von Streamingseiten zu bestrafen, ermittelt man gegen die kino.to-Betreiber wegen §129 StGB, Bildung einer kriminellen Vereinigung. Ob diese Beschuldigung zutrifft und die kino.to-Betreiber deswegen strafrechtlich belangt werden können, wird das in den kommenden Monaten stattfindende Verfahren erweisen. Warum wir eine Verurteilung stark anzweifeln, wird im weiteren Verlauf des Statements erläutert.

Zweitens: Medienberichten zufolge wird auch gegen movie2k.to ermittelt, weil diese Seite Teil des kino.to-Komplexes, dem, neben kino.to selbst, diverse Streaminghoster zugerechnet werden, sei. Den Ermittlern unterstellen wir das Wissen darüber, dass es sich hierbei um Unsinn handelt. Um etwaige Zweifel auszuräumen, erklären wir hiermit, dass das Streamingportal movie2k.to zu keinem Zeitpunkt direkt oder indirekt Teil eines kino.to-Komplexes war. Es gab keinerlei Absprachen oder sonstige Zusammenarbeit!

Trotz dessen wird, die Wahrheit der Berichte vorausgesetzt, gegen uns ebenfalls wegen des Verdachts auf Bildung einer kriminellen Vereinigung ermittelt; was zur Folge hat, dass dem Bundeskriminalamt weit reichende Ermittlungsmethoden (Sonderbefugnisse!) zur Verfügung stehen, nämlich all jene, die von Rechts wegen dafür legitimiert sind (Telefonüberwachung ist dabei noch eine der Harmlosesten). Wir stellen diesen Punkt in vorliegender Ausführlichkeit dar, um in aller Deutlichkeit auf ermittlungsbehördliche Praxis hinzuweisen, die mit den geltenden Gesetzen dieses Rechtsstaates nicht vereinbar ist! Was hier, von uns unterstellt, passiert, ist keine Demokratie, keine Regierung der gesellschaftlichen Mehrheit, sondern eine Regierung des Geldes! Für einen schnellen Fahndungserfolg sowie für die Befriedigung der unzufriedenen Filmbranche wird auf ein konstruiertes Hirngespinst zurückgegriffen. Der § 129 StGB wurde bereits des Öfteren harsch kritisiert; die Verurteilungen, zu denen es nach Anwendung dieses Paragrafen kam, lassen sich beinahe an einer Hand abzählen; ganz offensichtlich wird sich dieses Paragrafen stets bedient, um unliebsame Zusammenschlüsse einzuschüchtern oder um auf Zufallsfunde zu stoßen, die hinreichend Beweise für Verurteilungen anderer Straftaten zulassen.
Wir sind an einem Punkt der Entwicklung, an dem es sich in aller Entschiedenheit entgegenzustellen gilt, um Schlimmeres zu verhindern!
Sollte ein Gesetz in Kraft treten, das Streamingseiten, wie movie2k.to eine ist, verbietet, werden wir die Seite vom Netz nehmen. Solange dies jedoch nicht der Fall ist, sehen wir dazu keinen Anlass.
Wir rufen hiermit alle, denen etwas daran liegt, nicht von Großkonzernen regiert zu werden, dazu auf, Farbe zu bekennen! Im vorliegenden Fall sind vordergründig wir es, die Eurer Unterstützung bedürfen; doch in der Konsequenz geht es um jeden einzelnen Bürger dieses Landes. Wenn Millionen von Bundesbürgern kriminalisiert werden, läuft gehörig etwas schief; mangels sich im Rahmen des Gesetzes bewegender Lösungen wird der Einfachheit halber die einschüchternde Macht der Exekutive angewandt. Die Anwendung des schwammigen Paragraphen 129 StGB lässt mit großer Treffsicherheit vermuten, dass es keine Beweise für eine Straftat gibt.
Abschließend wollen wir unseren Usern erneut versichern, dass auf movie2k.to keinerlei Logs gespeichert werden. Unabhängig davon vertreten wir nach wie vor den Standpunkt, dass das Ansehen von Filmen über Streams keine strafbare Handlung darstelle.
Wir wollen weiterhin dafür sorgen, dass Ihr unsere Seite im gewohnten Umfang nutzen könnt!

Euer m2k-Team

Montag, 27. Juni 2011

Bertolt Brecht - Erotische Gedichte

Ratschläge einer älteren Fohse an eine jüngere

1
Wenn ich dir sag, wie man als Fohse liebt
So hör mir zu mit Fleiß und ohn Verdruß
Weil ich schon lang durch Kunst ersetzen muß
Was dir die Jugend einige Zeit noch gibt
Doch wisse, daß du desto jünger bleibst
Je weniger mechanisch du es treibst.

2
Mit Faulheit ist's bei jedem gleich verhunzt
Riskiert nur, daß er dich zusammenstaucht
Und er, wenn du ihn fickst, daß dir die Fotze raucht
Stinkfaul am Arsch liegt und "Mehr Demboh" grunzt.
Und nennt der Herr die beste Arbeit schlecht
Halt deinen Rand: der Herr hat immer recht.

3
Klug mußt du sein wie Pfaffen, nur genauer
Sie zahlen dir nicht das für dich Bequeme!
Und ihre Schwänze sind für dich Probleme
Genau wie Pfeifen für den Orgelbauer.
Jung ahnt man nicht, was alles daran hängt
Doch was ist eine Fohse, die nicht denkt?

4
Was seinem Weib nicht frommt, der Fohse frommt's
Drum - mußt du ihn hereinziehn auch am Strick -
Seufz, wenn er drinnen ist: "Ihrer ist dick!"
Und wenn's ihm kommt, dann stöhne schnell: "Mir kommt's!"
Denn bei den Jungen grad wie bei den Alten
Du mußt sie immerfort im Aug behalten.

5
Sag ihm, es macht dich geiler, wenn der Herr
Dein Ohr leckt. Leckt er's, stöhn: "Ich bin so scharf!"
Und glaubt er's, stöhn: "Ich bitt, daß ich mich strecken darf!"
Und dann: "Entschuldigen Sie, ich bin so naß parterre."
Daß ihr ein Herz und eine Seele schient
Er zahlt dafür, daß er dich gut bedient.

6
Nicht immer ist es schmackhaft, ungesalzen
Sich einen bärtigen Schwanz ins Maul zu stecken
Und ihn, als wär es Lebertran, zu lecken
Denn oft ist's saubrer, ihn dort zu umhalsen.
Und er verlangt nicht nur, daß er genießt
Sondern auch, daß du selbst erregt aussiehst.

7
Wenn du es je nicht schaffst, dich aufgeregt zu stellen
Halt deinen Atem an, als sitzt du auf dem Topf
Dann scheint's, als steige dir das Blut zu Kopf
Bequemer ist's, als wie ein Fisch zu schnellen.
Auch einen sanften Mann kannst du empören
Denkst du an Dinge, die nicht hergehören.

8
Vergiß nie, daß es sich um Liebe handelt
Vergißt du's doch, so fall nicht gleich aufs Maul
Und mache aus dem Saulus einen Paul
Ein Finger im Arsch hat manchen schon gewandelt.
Du hast noch nicht erlebt, was ihrer harrt
Der Fohsen ohne Geistesgegenwart.

9
Für unsereinen ist es eine harte Nuß
Sieht sie, daß ihre Fotz zu weit wird (wie bei mir)
So daß ein Mann gar nichts mehr spürt bei ihr
Und er sich um den Schwanz ein Handtuch wickeln muß.
So eine muß beizeiten daran denken
Ob ihr die Gäule was fürs Vögeln schenken.

10
Die Bürgermädchen, die auf Gartentischen
Die älteren Brüder längst zusammenhaun
Machen die Fotze enger mit Alaun
Um sich ewig einen Mann zu fischen.
Wo's angebracht ist, richte dich nach denen
Und: Was ist eine Fohse ohne Tränen?

11
Sehr viele Männer vögeln gern Gesichter
Das Weib muß oben so wie unten naß sein
Bei einem solchen darf es für das Weib kein Spaß sein
Er selbst erscheint sich umso ausgepichter.
Vor diesen also heuchle ruhig Qualen
Wo's angebracht ist. Denn auch diese zahlen.

12
Der Herr weiß selber selten, was er will
Du mußt es wissen! Tritt er in die Kammer
Weißt du: ist er heut Amboß oder Hammer?
Werd ich gevögelt, hält Er heute still?
Die Menschen zu erkennen, ist die Kunst
Das muß so spielend gehn, wie einer brunzt.

13
Die schlimmsten Leute sind die klugen Leute
Ich hätt oft lieber doch mit einem Hund geschlafen
Die klugen Leute, du, sind unsere Strafen
Die graben sich ein, das seh ich an mir heute
Ich selbst. Obgleich ich nie, was ich tat, gern getan
Ich tat doch keinem etwas Kluges an.

14
Doch wisse, daß ich selber mich verachte!
Wenn du, nachdem du lustlos unter Männern lagst
Einmal nicht ganz im Dreck verrecken magst
So mach es anders, als ich selbst es machte.
Wenn du einmal was Kluges findst, dann tu's
Hab ich es nicht geschafft, vielleicht schaffst du's.

Berliner Schloss-Pläne nehmen Gestalt an

Das ehemalige Berliner Schloss der Hohenzollern soll bis 2019 wiederaufgebaut werden und als Humboldtforum eröffnet werden. Das Bauprojekt in Höhe von 552 Millionen Euro soll 2014 beginnen.
Als Baubeginn des Berliner Stadtschlosses in Mitte ist das Jahr 2014 geplant. Eigentlich sollte schon dieses Jahr mit dem Bau des historischen Schlosses begonnen werden, aber aus Kostengründen wurde der Bau verschoben.

Lebenslange Haft für Ex-Frauenministerin

Sie wurde wegen Völkermordes und Anstiftung zu Vergewaltigungen schuldig erklärt

Arusha - Die frühere ruandesische Ministerin für Familie und Frauenförderung, Pauline Nyiramasuhuko, ist wegen Völkermordes und Anstiftung zu Vergewaltigungen zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Das Internationale Strafgericht für Ruanda im tansanischen Arusha befand sie am Freitag der 1994 in Ruandas südlicher Region Butare begangenen Verbrechen für schuldig.

Ihr Sohn Arsène Shalom Ntahobali wurde ebenfalls zu lebenslanger Haft verurteilt. Die 65-jährige Angeklagte, die sich seit 2001 vor dem UNO-Tribunal verantworten musste, ist die erste Frau, die von einem internationalen Gericht wegen Völkermordes verurteilt wurde. Das Gericht befand sie auch schuldig, Verbrechen gegen die Menschlichkeit begangen zu haben. Ohne Nyiramasuhukos Beteiligung und die ihrer fünf Mitangeklagten wäre der "Völkermord in Butare nicht möglich" gewesen, hatte die Staatsanwaltschaft in ihrem Plädoyer im April 2009 erklärt. Nyiramasuhukos Sohn, der damals Milizen in Butare anführte, habe getötet und vergewaltigt.

Weitere Haftstrafen

Der frühere Präfekt von Butare, Sylvain Nsabimana, wurde zu 25 Jahren, sein Nachfolger auf diesem Posten, Alphonse Nteziryayo, zu 30 Jahren Haft verurteilt. Zwei ehemalige Bürgermeister in der Region, Joseph Kanyabashi und Elie Ndayambaje, erhielten eine Haftstrafe von 35 Jahren beziehungsweise eine lebenslange Gefängnisstrafe. Die Anwälte der Angeklagten hatten Freispruch beantragt und zur Begründung dafür auf Widersprüche in den Aussagen der Belastungszeugen verwiesen. Es war der bisher längste Prozess vor dem Gericht.

Mitte Mai hatte das Gericht in Arusha den früheren Generalstabschef des ostafrikanischen Landes, Augustin Bizimungu, wegen Völkermords, Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Kriegsverbrechen zu 30 Jahren Haft verurteilt. In Ruanda hatten Angehörige der Hutu-Volksgruppe von April bis Juli 1994 nach UNO-Angaben bis zu 800.000 Menschen systematisch umgebracht, überwiegend Angehörige der Tutsi-Minderheit.
Quelle: dieStandart

Sonntag, 26. Juni 2011

Ein perfekter Tag !

Sammler zahlt 2,3 Millionen Dollar

Der legendäre Revolverheld Billy The Kid hätte sich sicher nicht vorgestellt, dass das Foto einmal so viel Geld wert sein würde, als er dafür 1881 im US-Bundesstaat New Mexiko posierte. Geschätzt wurde ein Erlös von etwa einer Million Dollar, am Ende zahlt ein Sammler mehr als das Doppelte.

Als das Porträtfoto vor etwa 130 Jahren gemacht wurde, zahlte Billy The Kid dafür nicht einmal einen Dollar. Nun ist die Schwarz-Weiß-Aufnahme des legendären Revolverhelden für 2,3 Millionen Dollar (1,6 Millionen Euro) versteigert worden. Diese Summe legte am Samstag in Denver ein Fan des Banditen auf den Tisch. Er ging damit weit über den ursprünglichen Schätzwert, dieser hatte bei einer Million Dollar gelegen.

Das gerade einmal fünf mal acht Zentimeter große Foto ist die einzige bekannte Aufnahme der berüchtigten Wildwest-Legende im Erwachsenenalter. Es wurde Ende 1880 oder Anfang 1881 vor einem Saloon in Fort Sumner in New Mexico gemacht. Billy The Kid, mit richtigem Namen eigentlich William H. Boonney, war damals etwa 20 Jahre alt und zeigt sich mit einem leichten Lächeln auf den Lippen. Wenig später - im Juli 1881 - wurde er auf der Flucht vor seiner Hinrichtung von Sheriff Pat Garrett erschossen. Die Aufnahme wurde mit der Ferrotypie-Methode direkt auf eine Metallblech gebracht.

Noch heute hat Billy The Kid in den USA eine treue Fangemeinde, die in ihm eine Art Robin Hood des Wilden Westens sieht. Sein Leben war Stoff dutzender Bücher und Filme. Der schießwütige Revolverheld soll mindestens vier Menschen ermordet haben, vermutlich aber noch mehr. Manche Historiker schreiben ihm 21 Morde zu.

Blutgeld" rettet vor Enthauptung

Die große Mehrheit der Indonesierinnen, die sich in Saudi-Arabien aufhalten, arbeiten dort als Hausangestellte bei saudischen Familien. Das Land wendet häufig die Todesstrafe an. In den meisten Fällen wird sie durch eine öffentliche Enthauptung vollzogen. Dieses Schicksal bleibt einer Hausangestellten gerade noch erspart.
In Saudi-Arabien ist eine indonesische Hausangestellte mit der Zahlung eines sogenannten "Blutgeldes" vor der Hinrichtung durch das Schwert bewahrt worden. Die Regierung in Jakarta habe zwei Millionen Rial (375.800 Euro) für die Angehörigen des von der Frau getöteten Dienstgebers überwiesen, berichtete die Tageszeitung "Arab News". Erst am vergangenen Wochenende war in der Stadt Mekka eine andere indonesische Hausangestellte enthauptet worden, die wegen der Ermordung ihrer Dienstherrin zum Tode verurteilt worden war.

Die "freigekaufte" Indonesierin hatte im Verfahren ausgesagt, aus Notwehr gehandelt zu haben. Ihr Dienstherr, ein Mann aus dem Jemen, habe sie vergewaltigen wollen. Sie wurde aber von dem Gericht in Riad trotzdem wegen Mordes zum Tod verurteilt.

In Saudi-Arabien arbeiten Hunderttausende indonesische Hausangestellte. In dem Königreich gilt eine besonders puritanische Auslegung des Islams und des islamischen Rechts, der Scharia. Infolgedessen wird häufig die Todesstrafe verhängt. Sie wird bei Mordfällen erlassen, wenn die Angehörigen des Opfers der Zahlung eines "Blutgeldes" zustimmen und dieses von der Familie oder einem Gönner des Täters auch bezahlt wird.

Die indonesische Regierung hatte am letzten Donnerstag unter dem Eindruck der Hinrichtung vom vergangenen Wochenende beschlossen, keine Gastarbeiter mehr nach Saudi-Arabien zu entsenden. Die Maßnahme werde erst dann zurückgenommen, wenn eine Vereinbarung getroffen sei, die Indonesier besser schütze, hatte der indonesische Präsident Susilo Bambang Yudhoyono in einer Fernsehansprache erklärt.

Darstellung der Frauenfußballmannschaft in Nordkorea.

Quelle Bilddatei: http://diestandard.at/
Gefängnis statt Frauenfußball-WM

Die Sport- und Fotojournalistin Maryam Majd wurde vor einer Woche inhaftiert - Sie wollte gemeinsam mit Petra Landers bei der WM einen Bildband erstellen

Teheran - Eine iranische Journalistin ist in Teheran kurz vor ihrer Abreise zur Frauenfußball-Weltmeisterschaft in Deutschland verhaftet worden. Wie erst eine Woche später bekannt wurde, wurde die Sport- und Fotojournalistin Maryam Majd bereits am vergangenen Freitag inhaftiert, bevor sie ihren Flug nach Düsseldorf antreten konnte.

Majd, die in ihrer Heimat über Frauensport berichtet und sich für Frauenrechte einsetzt, wollte in Kooperation mit der ehemaligen deutschen Nationalspielerin Petra Landers bei der WM einen Bildband erstellen. Die Europameisterin von 1989 hatte Majd im Frühjahr bei einer Reise in den Iran kennengelernt und nun im Internet eine Petition für Majds Freilassung erstellt. Die Gründe für die Verhaftung sind derzeit unklar. Die erforderlichen Dokumente habe die Journalistin vorgelegt, heißt es in einer Pressemitteilung.

Zitat

Erfahrene Juristen bezeugen, daß es vor Gericht von Vorteil sein kann, wenn man im Recht ist.
 
(Graham Chapman)

Samstag, 25. Juni 2011

Christopher Street Day / Gay Pride Berlin 2011

Der CSD ist ein Gedenk-, Fest- und Demonstrationstag von und für lesbische, schwule, bi-, trans-, und intersexuelle Menschen, und alle anderen ausgegrenzten sexuellen Identitäten.Benannt ist der Christopher Street Day anchden ersten bekannt gewordene Gegenwehr in großem Umfang von Homosexuellen und anderen sexuellen Minderheiten in New York City, USA. Gewalttätige Razzien der Polizei in Kneipen der schwulen, lesbischen und trans* Community waren nichts neues. Am 28. Juni 1969 haben diese sich jedoch richtig gewehrt!

Vor der Bar „Stonewall Inn“ kam es zu tagelangen Straßenschlachten zwischen Trans* und Homosexuellen – viele von ihnen african-americans und people of colour - und der Polizei.


Christopher Street Day (CSD) ist ein Festtag, Gedenktag und Demonstrationstag von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgendern (siehe auch: LGBT). Gefeiert und demonstriert wird für die Rechte dieser Gruppen sowie gegen Diskriminierung und Ausgrenzung.

Die Bezeichnung Christopher Street Day ist nur in Deutschland und der Schweiz üblich. In Österreich heißt der Umzug Regenbogenparade, in englischsprachigen und romanischen Ländern wird meist von Gay Pride oder Pride Parades gesprochen. In Australien sind die Paraden mit der Karnevalstradition vermischt worden und heißen deswegen dort Mardi Gras.

Pressemitteilung des Transgenialen CSD zur Ablehnung des Zivilcouragepreises durch Judith Butler

Das richtige Wort am richtigen Ort

Judith Butler hat gestern den Zivilcouragepreis abgelehnt, der ihr im Rahmen des CSD in Berlin verliehen werden sollte. Der Transgeniale CSD begrüßt diese Entscheidung sehr und erhofft sich dadurch eine seit langem anstehende Auseinandersetzung mit dem Rassismus in der Weißen Mehrheitsgesellschaft ebenso wie in der homosexuellen Subkultur.

Judith Butler hat ihre Zurückweisung des Preises mit Rassismen in der deutschen Gesellschaft begründet. Der Transgeniale CSD freut sich, in Butlers Rede eine lobende Erwähnung gefunden zu haben. Allerdings verwies Butler auf Gruppen wie GLADT,LesMigras, ReachOut und SUSPECT, die seit langem versuchen, dieses Thema auf die politische Agenda zu setzen. Da diese Gruppen in der Presse derzeit unberücksichtigt bleiben, möchte auch der tCSD hiermit noch einmal auf deren kontinuierliche und wichtige Arbeit hinweisen. Dass sie in einer breiten Öffentlichkeit kein Gehör finden, bestätigt die Kritik: Der CSD ist eine wunderbare Möglichkeit für Parteien und Unternehmen, Imagepflege zu betreiben – und ein Ereignis, bei dem Homosexuelle sich ausschließlich als Opfer inszenieren. Der Homo-Mainstream macht es sich leicht: Durch Initiativen wie Maneo wird ein Bild gemalt, in dem vornehmlich Weiße Schwule Opfer von „migrantischer“ homophober Gewalt werden. Dass jedoch die größte Gruppe der Homo-, Inter- und Trans*phoben immer noch Weiß und deutsch ist, findet keine Erwähnung. Dass es homo-, inter- und trans*sexuelle Menschen mit Migrationshintergrund gibt, wird dabei ausgeblendet. Dass homophobe Nicht-Weiße durchaus auch Deutsche sein können, wird nicht reflektiert, denn in dieser Logik sind Deutsche immer Weiß.

Die Moderation des CSD hat deutlich gemacht, dass ihr an der Auseinandersetzung mit dem eigenen Rassismus nicht gelegen ist. Und sie hat deutlich gemacht, wer entscheidet, was Rassismus ist: Das Weiße Moderationsteam. Judith Butlers Intervention und die Reaktionen darauf zeigen, wie bitter nötig eine grundsätzliche Auseinandersetzung mit Ausschlussmechanismen ist.

Die Kämpfe um das Stonewall Inn in der Christopher Street in New York waren ein Aufstand gegen Repression und Ausgrenzung und der Ursprung der CSD-Bewegung. Der Transgeniale CSD sieht sich in dieser Tradition. Er richtet sich gegen jede Form der Ausgrenzung und ruft ausdrücklich auch dazu auf, Rassismen – egal wo – zu benennen und zu bekämpfen. Die Demo startet am kommenden Sonnabend um 14:00 Uhr am Rathaus Neukölln.

Dienstag, 21. Juni 2011

Internationaler Hurentag

Der Internationale Hurentag, in englischsprachigen Ländern International Sex Workers' Day genannt, ist ein inoffizieller Gedenktag, der an die Diskriminierung von Prostituierten und deren oftmals ausbeuterischen Lebens- und Arbeitsbedingungen erinnert. Ausgangspunkt des Internationalen Hurentags als Gedenktag war der 2. Juni 1975, an dem mehr als 100 Prostituierte die Kirche Saint-Nizier in Lyon besetzten, um auf ihre Situation aufmerksam zu machen. Der Gedenktag wird seit 1976 jährlich am 2. Juni zelebriert. 

Hintergrund

Anfang der 70er setzten französische Strafverfolgungsbehörden Prostituierte in Frankreich zunehmend unter Druck. Die polizeilichen Repressalien zwangen die Frauen vermehrt im Verborgenen zu arbeiten. Dadurch entfiel deren Schutz durch die Öffentlichkeit und führe zu vermehrten Gewalttaten gegen sie. Nach zwei Morden und der fehlenden Bereitschaft der Regierung die Situation der Prostituierten zu verbessern, besetzten Sexarbeiterinnen in Lyon schließlich die örtliche Kirche und traten in den Streik. Nach acht Tagen wurde die Kirche durch die Polizei geräumt. Das Ereignis wird als Startpunkt der Hurenbewegung angesehen.

"Angriff auf Pride-TeilnehmerInnen war geplant"


Die Parade in Budapest hat für einige ÖsterreicherInnen ein Nachspiel - Nach Gefängnisaufenthalt wird ihnen nun Misshandlung vorgeworfen

Budapest/Wien - Die Budapester Homosexuellen Parade, bei der zwei Österreicher vorübergehend festgenommen worden sind, ist am Montag Thema in den ungarischen Medien.
Laut der Onlineausgabe der Tageszeitung "Nepszabadsag" gebe es "unterschiedliche Interpretationen" der Polizeimaßnahmen gegen die Österreicher. Während die Österreichische Hochschülerschaft von "Neonazis" und "unschuldigen festgenommenen österreichischen Aktivisten" sprach, hätte die ungarische Polizei das nicht bestätigt und "Nepszsva" gegenüber erklärt, die Österreicher stehen unter dem Verdacht, ungarische Staatsbürger "misshandelt zu haben".

Laut der Onlinezeitung "Pester Lloyd" verlief die Parade "ruhig und nach den üblichen traurigen Ritualen ab". Auf der einen Seite "ein bunter Haufen DemonstrantInnen", auf der anderen die "uniformierte Aggression von Neonazis und anderen Homophoben". Das Blatt erinnert zugleich an die "wahrlich sensationelle Meldung" der sich auf Polizeiberichte stützenden Ungarischen Nachrichtenagentur MTI, nach der "ausländische Schwule auf Budapester Einwohner losgingen".

ÖsterreicherInnen "zufällig" getroffen

Rund 50 TeilnehmerInnen aus Österreich hatten am Samstag, dem 18. Juni, am Marsch von etwa 1500 Schwulen, Lesben und Transsexuellen für gesellschaftliche Gleichberechtigung teilgenommen und waren nach Abschluss auf dem Wege zu ihrem Bus attackiert worden. "Dieser Angriff war eine gut geplante und vorbereitete Aktion", heißt es in einer Aussendung des Bündnisses radicalqueer vom Montag. Dabei sollen Mitglieder der rechtsextremen Jugendbewegung "64 Burgbezirke" sowie Parlamentsabgeordnete der rechtsradikalen Jobbik-Partei, Gyula György Zagyva und Andrea Borbely, involviert gewesen sein.
Laut Stern hätte es die Pride-Teilnehmer aus Wien "zufällig" getroffen. Sie seien mit Reizspray angegriffen und seitens Vertretern von "64 Burgkomitate" bedroht worden. Trotz dieser Angriffe hätten sich "die Rechtsextremen als Opfer stilisiert", wobei die Polizei die Gruppe aus Wien als "Verdächtigte" behandelte. Das Bündnis radicalqueer fordert die sofortige Einstellung der Ermittlungen gegen die beiden Beschuldigten. Die zwei Österreicher, die am Samstag wegen des Verdachts des Rowdytums festgenommen worden waren, wurden am Sonntag wieder freigelassen.

Von "Frust" der rund 300-400 TeilnehmerInnen angemeldeter Gegendemonstrationen während der Parade, berichteten ungarische Medien. Die Internetzeitung "Index" erinnert daran, dass die Polizei den Marsch umleitete, während die Mitglieder von "64 Burgkomitate", weiter Anhänger der Oppositionspartei "Jobbik" am Platz Oktogon auf die Parade warteten. Dabei hatte der Chef der Jugendbewegung, Laszlo Toroczkai seine Anhänger zum Oktogon gerufen, um "gegen die satanischen Kräfte" zu kämpfen.

Montag, 20. Juni 2011

Anonymous erklärt den Krieg

Die Internetaktivisten von Anonymous schlagen wieder zu. Gegner dieses Mal: die Gema, die im Streit mit Youtube Musikvideos in Deutschland sperren lässt. "Anonymous empfindet dieses Vorgehen als eine Einschränkung des freien Informationsflusses", teilt das Netzwerk mit und droht mit Folgen.

Das Internetaktivisten-Netzwerk Anonymous hat der Gema den Krieg erklärt. In einer Videobotschaft an die "sehr geehrte Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte" droht das Netzwerk mit Konsequenzen. "Wir beobachten mit Sorge Eure überhöhten Forderungen bezüglich urhebergeschützten Materials auf Youtube und anderen Plattformen dieser Art", heißt es in der Botschaft, über die das Internetportal "Gulli" berichtete. Als eine erste Aktion ist die Erreichbarkeit der Homepage der Gema derzeit eingeschränkt.

Hintergrund der Kriegserklärung ist ein Rechtestreit über Musikvideos auf Youtube. Die Gema wahrt die Urheberrechte von mehr als 60 000 "Musikurhebern", also Komponisten, Textautoren und Musikverlegern. Sie fordert pro Videoabruf eine Gebühr - auf einer Gema-Preisliste ist von zwölf Cent die Rede, in den seit 2009 währenden Verhandlungen forderte die Gesellschaft aber geringere Beträge. Der Internetriese hält diese Summe für überhöht, weil sie das Abspielen von Musikstücken zu einem Minusgeschäft mache. Google muss die Kosten für die Lizenzgebühren durch Werbung wieder reinholen.

Ein letzter Einigungsversuch war erst vergangene Woche gescheitert. Die Gema will gegen Youtube Klage vor dem Landgericht Hamburg einreichen, weil einige Videos nach wie vor nicht gesperrt wurden.
Youtube gibt Ärger weiter

Seit einigen Tagen versucht Youtube deshalb, den Ärger der Nutzer explizit auf die Gema zu lenken. Wenn das Portal Videos blockiert, verweist es in der Begründung ausdrücklich auf die deutsche Verwertungsgesellschaft. "Leider ist dieses Video in Deutschland nicht verfügbar, da es Musik enthalten könnte, für die die GEMA die erforderlichen Musikrechte nicht eingeräumt hat." Google spricht von "präziseren Hinweisen", die man aufgrund von Nachfragen der Nutzer gebe.

Eine computergenerierte Stimme wird in der Videobotschaft von "Anonymous Germany" wirft der Gema nun vor, den Künstlern im Weg zu stehen. "Wir haben keine Probleme damit, dass Sie versuchen, Künstlern und Plattenfirmen einen Gewinn zu verschaffen", heißt es in der Botschaft. Aber selbst Plattenfirmen hätten verstanden, dass Videos "kostenlose Promotion" seien, "auf die kein Musiker verzichten kann". Als einen ersten Schritt kündigte das Netzwerk an, den Nutzern Programme zu Verfügung zu stellen, die das Abspielen von gesperrten Videos ermöglichen sollen.

Frauen können keine Männer vergewaltigen

Anwalt wollte Gegenteil beweisen und verlangte neue Gesetze

Kathmandu - Dass Frauen keine Männer vergewaltigen können, hat das höchste Gericht in Nepal festgelegt, wie lokale Medien des Landes diese Woche berichteten. Das Gericht reagierte damit auf Forderungen eines Anwalts. In einem Schreiben hatte dieser vor drei Jahren angeführt, dass auch Frauen Männer vergewaltigen können und als Beleg zwei Vergewaltigungsfälle von Männern in Nepal angegeben.

Der Anwalt forderte, dass deshalb Gesetze für diesen Fall formuliert werden müssen - und stieß nun auf Widerstand: "Wir können keine Gesetze auf Basis außergewöhnlicher Fälle bilden", schreibt das Oberste Gericht in Kathmandu in seinem Beschluss.

Sonntag, 19. Juni 2011

Doctor_Who / Episode 1 - 6 englisch

Doctor Who ist eine britische Science-Fiction-Fernsehserie, die seit 1963 von der BBC produziert wird. Sie handelt von einem mysteriösen Zeitreisenden, der nur als ‚der Doktor‘ (im englischen Original the Doctor) bekannt ist. Er reist mit seinen Begleitern in einer Zeit-Raum-Maschine, der TARDIS, die von außen wie eine altmodische, britische Polizei-Notrufzelle aussieht. Der Doktor trifft dabei auf eine Vielfalt von Gegnern, hilft den Leuten denen er begegnet und rettet ganze Zivilisationen.

Die Serie lief zuerst von 1963 bis 1989 und wurde dann 2005 wiederbelebt. Die sechste Staffel der neuen Serie wird seit April 2011 von der BBC gesendet. Der Doktor wurde bis jetzt von elf Schauspielern verkörpert. Der Übergang von einem Schauspieler zum Nächsten geschieht in der Serie durch die "Regeneration", durch die der Doktor einen neuen Körper und zu einem gewissen Teil auch eine neue Persönlichkeit annimmt.

Die Fernsehserie steht im Guinness-Buch der Rekorde als die am längsten laufende und erfolgreichste Science-Fiction-Serie aller Zeiten bezüglich Einschaltquoten, DVD- und Buchverkäufen, iTunes-Zugriffen und illegaler Downloads. Sie ist ein wichtiger Teil der britischen Popkultur, gilt vor allem in Großbritannien als Kult-Fernsehserie und nahm Einfluss auf Generationen britischer Fernsehproduzenten, die mit Doctor Who aufwuchsen. Die Serie erhielt Preise sowohl von Kritikern als auch von den Zuschauern, einschließlich der BAFTA-Auszeichnung für die beste Drama-Serie 2006, und gewann seit 2005 fünfmal in Folge den National Television Award in der Kategorie Drama. In einer Abstimmung über die 100 besten britischen Fernsehsendungen landete die Serie auf Platz drei.


Wenn man klug ist, ist einem allein darum zu tun, dass man Freude im Herzen habe.
Friedrich Wilhelm Nietzsche
„Meine Aufgabe ist es nicht, anderen das objektiv Beste zu geben, sondern das Meine so rein und aufrichtig wie möglich.”


„Das Amt des Dichters ist nicht das Zeigen der Wege, sondern das Wecken der Sehnsucht.“
Hermann Hesse

Douglas Adams

"Es gibt eine Theorie, die besagt, wenn jemals irgendwer genau herausfindet, wozu das Universum da ist und warum es da ist, dann verschwindet es auf der Stelle und wird durch etwas noch Bizarreres und Unbegreiflicheres ersetzt. - Es gibt eine andere Theorie, nach der das schon passiert ist."

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Kino.to: 2,5 Mio. Euro, Computer und Luxusautos beschlagnahmt

Laut Informationen des Nachrichtenmagazins Focus wurden die ersten Konten der Betreiber von Kino.to lokalisiert und eingefroren. Bislang wurden laut Angaben der Generalstaatsanwaltschaft Dresden rund 2,5 Millionen Euro sichergestellt. Dazu kommt hochwertige Hardware und mehrere Luxusautos in Mallorca und Deutschland.

Nach dem Bust des Streaming-Portals Kino.to gaben die Ermittler gegenüber dem Nachrichtenmagazin Focus nun erste Informationen preis. Demnach hätte die Justiz in Spanien zirka 2,5 Millionen Euro eingefroren. Der Leipziger Betreiber verfügte zudem über hochwertige Computer und drei Luxusautos auf Mallorca und Deutschland. Auf dem deutschen Konto eines anderen Hintermanns wurden 200.000 Euro aufgefunden. Vermutlich handelt es sich dabei um seinen Anteil am Erlös des Portals. Die Macher haben nach Ansicht der Ermittler das Konzept des Gratis-Kinos im Web entwickelt und ständig perfektioniert. Den Betreibern ging es offenbar nicht darum, die Rolle des Robin Hoods des Internets zu spielen. Für den Staatsanwalt war Kino.to ein durchweg "hochkriminelles, profitorientiertes System", bei dem von der Beschaffung der Kino-Mitschnitte, des Hochladens der Dateien bei den Hostern, der Zusammenarbeit untereinander und der Bereitstellung alles perfekt aufeinander abgestimmt war.

Der Leipziger Angeklagte hat bisher zu keinem der Vorwürfe Stellung bezogen. Andere Beschuldigte sollen sich in den vergangenen Tagen geständig gezeigt haben. Begonnen hatten die Ermittlungen im Dezember 2009 in der Staatsanwaltschaft München I. Ein bayerisches Filmstudio hatte Anzeige gegen Unbekannt eingereicht.

Ob man mit dem Vorgehen die Urheberrechtsverletzungen dauerhaft einschränken kann, bleibt dahingestellt. Nach den ersten DDoS-Angriffen auf den Hauptkonkurrenten Movie2k.to (gulli:News berichtete) läuft dieses Portal mittlerweile wieder ohne Zwischenfälle. Daneben existieren aber noch zahlreiche andere Seiten, die ihren Besuchern ähnliche Serviceleistungen bereitstellen. Statt die Betreiber juristisch zu verfolgen oder Netzsperren vor Gericht zu erwirken, sollte sich die Filmwirtschaft vielmehr auf attraktive legale Alternativen konzentrieren.

Rückkehr bei Nacht / Hörbuch Lisa.J.Smith




Strangers

LMag das Magazin für Lesben 02-2011 - Mistral
 
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