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Freitag, 29. Juli 2011

Homosexuellen-Parade mit ultraorthodoxen Störaktionen

Die TeilnehmerInnen protestierten gegen zu hohen Einfluss ultraorthodoxer Juden - "Jerusalem soll sich nicht in Teheran verwandeln"

Jerusalem - Bei der Homosexuellen-Parade in Jerusalem haben am Donnerstag tausende TeilnehmerInnen gegen den ihrer Ansicht nach zu großen Einfluss ultraorthodoxer Juden demonstriert. Auch viele der seit Wochen gegen zu hohe Mieten protestierenden Israelis schlossen sich dem Marsch an.

"Die Parade ist ein Symbol für den Kampf um die Freiheit in der Hauptstadt", zitierte die Zeitung "Jerusalem Post" den Abgeordneten Nitzan Horowitz. "Wir werden nicht zulassen, dass extremistische Gruppierungen Jerusalem in eine Art Teheran verwandeln", fügte der Politiker in Anspielung auf den Einfluss der Mullahs in der iranischen Hauptstadt hinzu. Horowitz ist einer der Initiatoren des seit zehn Jahren stattfindenden Umzugs.

Verschiedene Störversuche und Aktionen

Wie schon in früheren Jahren versuchten Ultraorthodoxe, den Marsch zu stören. Ein Mitglied der strenggläubigen charedischen Juden sei festgenommen worden, nachdem er mehrere Plastiktüten mit einer unbekannten Flüssigkeit auf Teilnehmer der Parade geschleudert habe, sagte Polizeisprecher Mickey Rosenfeld. Zuvor hatte die Polizei mehrere Dutzend Orthodoxe gestoppt, als sie versuchten, vier Esel zur Parade zu treiben.

Gebrauchte Software: Käufer muss Schadensersatz leisten

Die Software-Branche ist bereits seit einiger Zeit äußerst engagiert im Kampf gegen den Gebrauchtsoftware-Markt. In einem aktuellen Rechtsstreit hat das Landgericht Frankfurt den Käufer einer Gebrauchtsoftware dazu verurteilt, dem Hersteller Schadensersatz zu leisten. Der Fall zeigt, wie unklar die Situation bei gebrauchter Software ist.

Wirft man einen Blick auf die Preise aktueller Software wird eines schnell klar. Je nach Professionalität des Programms steigt auch der Preis. Nicht immer sind diese Beträge aber auch erschwinglich. Die Lösung für das Problem scheint naheliegend. Anstatt die Software neu zu kaufen, erwirbt man eben eine gebrauchte Version. Von jemandem, der diese nicht mehr braucht oder auf eine neuere Version des Programms upgegradet hat. Was einfach klingt, ist aber höchst problematisch.

Der Markt für gebrauchte Software ist überschaubar, obgleich es einige wenige große Online-Händler gibt. Rechtliche Klarheit über die weitere Veräußerung einer Lizenz scheint aber noch in weiter Ferne, wie ein aktuelles Urteil des Landgericht Frankfurt zeigt. Im konkreten Fall hatte ein Kunde des Gebrauchtsoftware-Handels "UsedSoft" eine bereits genutzte Software-Lizenz erworben. Der Hersteller des Programms verklagte die Käufer daraufhin auf Schadensersatz.

In einem aktuellen Urteil gab das Landgericht Frankfurt dem Hersteller Recht. Der Käufer muss nun Schadensersatz leisten und die Software darüber hinaus von seinem PC löschen. Auch die Kosten des Rechtsstreits muss er alleine tragen. Nicht minder relevant ist aber vor allem die Urteilsbegründung des Landgerichts Frankfurt. Diese begründeten die Verurteilung damit, dass die beim Kauf ausgehändigten Lizenzurkunden und Testate nicht ausreichend sind, um einen rechtmäßigen Kauf der Software sicherzustellen.

Es obliegt dem Käufer der Software, die Kaufkette lückenlos (!) nachzuweisen. Das bedeutet, dass vom ursprünglichen Lizenzvertrag bis hin zu jedem Käufer der gebrauchten Software alles dokumentiert werden muss. Wer diese Unterlagen nicht hat und die Software dennoch benutzt, begeht eine Urheberrechtsverletzung. Sobald ein Hersteller darauf aufmerksam wird, kann es schnell eng werden. Die Diskussion um gebrauchte Software-Lizenzen wird dieses Urteil sicherlich ebenfalls befeuern.

Palästina !

Palästina Du heilige?, weshalb rügst Du die Heiligkeit neben dir?. Palästina Du reine?, warum ist dein reden beschmutzend wieder die Reinheit neben dir?. Palästina Du eigene?, weshalb ist dein streben nach eigener Selbstbestimmung wichtiger, als die Liebe deiner Nachbarin auf dem Acker von dem Du dich ernährst?. Palästina Du verschmähest ihren süßen Kuß nach Freiheit die Du begehrest in deinem Herzen und verleumdest ihre Freundschaft zu dir. Palästina Du hast einen Bund mit deinem schlimmsten Feind geschworen, und es wird geschehen das dieser dich an sklavischen stählernen Ketten fesseln wird, dir deiner wertvollen Ernte berauben und deine lieblichen Töchter mit den Schatten der Trostlosigkeit vermählen werden. Palästina Du schuldige, Du Verräterin des geschriebenen Goldes.

Gibt es das Unendliche?

Sie sind uns allen ein Begriff: die unendlichen Weiten des Weltraums. Woher aber wissen wir, dass das Universum unendlich ist? Oder ist es das gar nicht? Mathematikern ist klar: Es gibt das Unendliche. Sogar mehr als einmal. Und unterschiedlich groß. Wie das sein kann, erklärt Experte Achim Feldmeier vom Institut für Physik und Astronomie der Universität Potsdam. Er hat einen Blick für das Unendliche - aus unterschiedlichen Perspektiven.

n-tv.de: Herr Feldmeier, wir haben alle schon von den unendlichen Weiten des Weltraums gehört. Woher wissen wir denn, dass das Universum unendlich ist?

Achim Feldmeier: Das wissen wir gar nicht. Es gibt sogar die Vermutung, dass es - da es rund 13 Milliarden Jahre alt ist - womöglich auch nur 13 Milliarden Lichtjahre groß ist. Vielleicht ist es unendlich. Aber selbst wenn es so ist, können wir das nicht sehen. Wir können nur so weit sehen, wie sich das Licht seit dem Urknall zu uns hat ausbreiten können. Und das sind eben die 13 Milliarden Lichtjahre.

Also gibt es das Unendliche gar nicht wirklich?

Da muss man zunächst einmal eine andere Frage klären: Was soll man sich unter Unendlichkeit vorstellen, wenn man diesen Begriff benutzt? In der Mathematik ist man da ziemlich weit. Dort hat man eine recht klare Vorstellung davon, was Unendlichkeiten sind. Und auf dieser Basis würden wohl auch die strengsten Mathematiker sagen: Das gibt es. Aber das "wirklich" würden sie vielleicht weglassen. Das Unendliche ist in der Mathematik eine klare Beschreibung, mit der man Sachen zusammenbauen kann und größer bauen kann, und immer noch größer. Und vielleicht sind diese Unendlichkeiten dann mehr als ein Gedankenkonstrukt.

Unendlichkeiten … Der Plural verwirrt. Gibt es mehr als eine Unendlichkeit?

Ja, das ist vielleicht die erstaunlichste Aussage überhaupt über das Unendliche. Im normalen Sprachgebrauch benutzt man es im Singular, und größer als unendlich geht nicht. Doch das erste, was man in der Mathematik ganz stringent beweisen kann, ist, dass es unendlich viele Unendlichkeiten gibt. Und jede ist echt größer als die darunter. So wie 5, 6, 7 eine Folge von drei größer werdenden Zahlen ist, so gibt es auch eine unendliche Folge immer größer werdender Unendlichkeiten. Es gibt eine Hierarchie der Unendlichkeiten.

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Donnerstag, 28. Juli 2011

Homophobie-Gesetz durchgefallen

Nach Serie von Gewalttaten an Homosexuellen scheitert ein Gesetzesentwurf der Demokraten im Parlament

Rom - Das italienische Parlament hat ein Gesetz zur Bekämpfung der Homophobie abgelehnt. Mit 293 Stimmen gegen 250 und 21 Enthaltungen hat die Abgeordnetenkammer in Rom den Gesetzentwurf abgelehnt, das "sexuelle Intoleranz" als erschwerenden Umstand bei Delikten gegen die Person betrachtet. Das Gesetz war von der Parlamentarierin der oppositionellen Demokratischen Partei (PD), Paola Concia, nach einigen gewaltsamen Aktionen gegen Homosexuelle in Rom entworfen worden und hatte den Segen der Ministerin für Chancengleichheit Mara Carfagna erhalten.

"Europäische Standards" verfehlt

Concia kritisierte die Ablehnung des Gesetzes. "Italien hat die Chance verpasst, sich im Kampf gegen Homophobie europäischen Standards anzupassen", sagte die Parlamentarierin. Ihr Anliegen spaltete die Opposition. Während der linkere Flügel der oppositionellen PD für den Gesetzentwurf stimmte, wurde er von der katholischen Komponente der Partei um die Abgeordnete Paola Binetti scharf kritisiert. Die katholische Oppositionspartei UDC betonte, das Gesetz verletzte das in der italienischen Verfassung verankerte Gleichheitsprinzip.

Druck katholischer Kreise

Teile der oppositionellen PD hatten aktiv das Gesetz unterstützt, nachdem in den vergangenen Monaten eine Serie von Angriffen gegen Homosexuelle für Schlagzeilen gesorgt hatte. Eine große Demonstration für die Rechte der Homosexuellen hatte im Juni in Rom stattgefunden. An der Europride-Parade hatten sich laut den Organisatoren hunderttausende Menschen aus ganz Europa beteiligt. Gesetzesautorin Concia kritisierte, dass der Entwurf wegen des starken Drucks katholischer Kreisen im Parlament abgelehnt worden sei.

Muhammad

Und wie sollte es auch anders beschrieben sein, als daß, so es für jemanden bestimmten allein zum Verstande offenbart wird, nur jener die Stimme höret, nur jener das Auge betrachtet, und nur ein einziger Geist die Weisheit deutet, für die es bestimmet. Weißes Papier nanometrisch angeordnet wie menschliche Haut mit silbrig weißen breiteren Linien wagerecht über den Atomen haftend in denen sich ein synaptischer Code - Laserlicht gleich eine offenkundige Botschaft flammend geschrieben steht.

Mittwoch, 27. Juli 2011

Streaming - Recht: Haftung und Verträge

Aktuell wird im Netz diskutiert, welche Rechte Anbieter und Nutzer beachten müssen, die Kopien von digitalen Werken wie Filmen oder Songs streamen bzw.gestreamt bekommen wollen. Hierbei sind zwei Streaming-Verfahren zu unterscheiden:

  • Der Anbieter überträgt Inhalte gleichzeitig an alle angeschlossenen Nutzer (notwendig: Senderecht) oder auf Abruf an den einzelnen Nutzer (notwendig Recht zum öffentlichen Zugänglichmachen), aber jeweils ohne dauerhaftes Abspeichern “Live Streaming”).
  • Im Browser-Cache des Nutzerrechners werden in beiden Fällen übertragene Teilkopien des Werks temporär abgespeichert. und je nach gewählter Browser-Einstellung unterschiedlich schnell wieder gelöscht, um Platz für nachfolgende Dateiteile zu schaffen. Soweit dieses Zwischenspeichern nur der Übertragung beim Streaming dient (der Nutzer also etwa nicht eine vollständige Kopie dauerhaft erstellen kann), ist es ein “integraler und wesentlicher Teil” des technischen Streamingverfahrens und für die nutzerseitige rechtmäßige Nutzung des Streams zulässig (§ 44 a UrhG). Dieses Zwischenspeichern erfolgt begleitend und hat keine eigenständige wirtschaftliche Bedeutung (außerhalb der reinen Werknutzung durch das Streaming). 
  • Der Anbieter streamt den Inhalt auf Nutzerabruf in der Weise, dass auf dem Nutzerrechner eine vollständige Kopie entsteht (“Progressive Download”). Darf der Nutzer von einem Werk einzelne Kopien zum privaten Gebrauch erstellen (§ 53  I Satz 1 UrhG), so auch mittels Progressive Download.

In beiden Fällen müssen Content-Dateien nicht erst vollständig  heruntergeladen werden, bevor ihre Wiedergabe möglich ist (was beim Podcasting der Fall ist). Vielmehr erfolgt die Wiedergabe während der Übertragung selbst.

Wenn Nutzer selbst Dateien Werkkopien hochladen, müssen sie berechtigt sein, diese Kopien online Dritten öffentlich zugänglich zu machen. Bei selbsterstellten Videos ist dies unproblematisch, bei heruntergeladenen Filmen  aber unzulässig. Zulässig wiederum ist das zusätzliche Abspeichern einer rechtmäßig erworbenen Kopie auf Rechnern von Hosting-Anbietern, wenn nur der heraufladende Nutzer die Kopie wieder abrufen kann (etwa auf sein iPhone), nicht aber andere Nutzer aus der Öffentlichkeit.

Für die Werknutzung durch Streaming sind neue Modelle der vertraglichen Lizenzierung möglich und erforderlich, die unmittelbar an dieser Nutzungsart anknüpfen und an die spezifischen Sachverhalte anzupassen sind. Die Grundlagen solcher Verträge werden näher dargestellt von

Frank. A. Koch, Der Content bleibt im Netz, Gewerblicher Rechtsschutz und Urheberrecht (GRUR), Heft 7/2010, S. 574.
Textquelle: Anwaltskanzlei Koch

Transsexualität

"The trouble is very deep-rooted in the cells of your body. Ourwardly, you have many of the sex characteristics of a man. You were declared a boy at birth and you have grown up so very unhappily, in the guise of a man. But inwardly, it ist quite possible that you are a woman. Your body chemistry and all your body cells, including your brain cells, may be female."
(Dr. Christian Hamburger zu Christine Jorgensen, 1950)

Definition

Als transsexuell bezeichnet man Menschen, die ihr rechtliches Geschlecht ändern wollen, weil sie sich diesem nicht zugehörig fühlen, bzw. Menschen deren genitales Geschlecht, auf Grund dessen sie bei der Geburt eingeordnet wurden, nicht ihrem eigentlichen Geschlecht entspricht.

Das Wort „Transsexualität“ wird abgeleitet von dem Wort „Transsexualismus“, das Magnus Hirschfeld zum ersten mal 1923 verwendete. Es setzt sich zusammen aus den Wörtern „trans = entgegengesetzt“ und „sexualis = geschlechtlich“.


Entstehung

"Sie SIND Ihr Gehirn!" (Manfred Spitzer, Hirnforscher)

Transsexualität ist angeboren. Dies sehen wir daran, dass Transsexualität in allen Kulturen dieser Erde vorkommt, in jedem Land und auf jeder noch so kleinen Insel. Transsexualität gab es schon immer, schon seit es Menschen gibt. Außerdem kann man transsexuelles Verhalten (wir können es ja nur aus der Beobachterperspektive sagen) auch im Tierreich beobachten.
Bei psychischen Störungen, wie den Persönlichkeitsstörungen, ist dies nicht der Fall. Ihre Häufigkeit zeigt klare Unterschiede in verschiedenen Kulturen, manche "Persönlichkeitsstörungen" gibt es in manchen Kulturen überhaupt nicht.

Zusätzlich gibt es sehr viele Forschungen zur Transsexualität, deren Ergebnisse alle zu folgender Aussage passen: Transsexualität ist angeboren. Mehr noch: Das Gehirngeschlecht entspricht nicht dem gonadalen Geschlecht, oder einfacher ausgedrückt: Transsexuelle Frauen zum Beispiel, sind Frauen mit einem weiblichen Gehirn und männlichen Gonaden (= Hoden). Wobei bereits hier klar wird, dass die Begriffe „männlich“ und „weiblich“ hier etwas schwierig zu gebrauchen sind.

Welchem Geschlecht sich ein Mensch zugehörig fühlt, wird wahrscheinlich in der 7. Schwangerschaftswoche festgelegt. Dies bestimmt vermutlich die Zusammensetzung, bzw. der zeitliche Ablauf, der Hormonausschüttung im Mutterleib. So kommt es anscheinend bei einer transsexuellen Frau zur Bildung eines weiblichen Gehirns:

„… zeigen wir, dass die Größe der zentralen Unterteilung des bed nucleus der stria terminalis (BSTc), ein Bereich des Gehirns, der essenziell für das geschlechtliche Verhalten ist, bei Männern größer ist als bei Frauen. In transsexuellen Frauen wurde ein BSTc der Größe wie bei Frauen gefunden. … Unsere Studie ist die erste, die eine weibliche Gehirnstruktur in transsexuellen Frauen zeigt, und unterstützt die Hypothese, dass Geschlechtsidentität sich als Folge einer Wechselwirkung zwischen Heranreifen des Gehirns und Geschlechtshormonen entwickelt.“ (Zhou et al.)

Alle transsexuellen Menschen spüren deshalb schon von Kindheitstagen an, dass sie anders sind, manche können sogar schon sagen, dass sie „im falschen Körper geboren“ wurden. 
Textquelle: 

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Dienstag, 26. Juli 2011

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Montag, 25. Juli 2011

Begriffe :

Wie erklär ich es meinen Kindern ?

Wie kann man (schon als Kind) sicher Mann und Frau unterscheiden?

Geschlechtsdimorphismus

?Ich bin ein Mann,? so sang uns Ted Herold 1959 sein Geschlecht vor. Das
ist raffiniert, denn woran wir im Alltag erkennen, ob unser Gegenüber
ein Mann oder eine Frau ist, lässt sich nicht durch ein einziges Merkmal
klar bestimmen. Zunächst spielen Kleidung, Frisuren, und vor allen
Dingen auch das Verhalten eine Rolle. Männer und Frauen eignen sich zwar
sprichwörtlich nicht zum Zusammenleben, doch biologisch unterscheiden
sie sich im Vergleich mit anderen Arten gar nicht so grundlegend von
einander. Der Geschlechtsdimorphismus des Homo Sapiens, der Unterschied
der Geschlechter, liegt nur bei zehn bis zwanzig Prozent. Andere Arten
haben da mehr drauf: Pfaue etwa, wo allein die Männchen das schöne
fächerförmige Rad schlagen können. Bei anderen Arten ist das Weibchen
doppelt so groß wie das Männchen.


Täuschung nicht ausgeschlossen

Gerade Kinder ordnen fremde Personen zwar schnell einem Geschlecht zu,
aber das muss nicht immer das Richtige sein. Bei ihnen spielen äußere
Merkmale wie die Frisur oder die Kleidung eine besonders große Rolle.
Aber auch für Erwachsene fällen voreilige Urteile: Babys, die mit der
vermeintlich falschen Farbe angezogen sind, werden ohne zu zögern
eingeordnet: rosa gleich Mädchen, blau sind Jungen. Transvestiten
verfahren prinzipiell nach derselben Methode um die Umgebung zu
täuschen. Sie benutzen bewusst kulturell eindeutige Markierungen des
anderen Geschlechts.


Gesichterfragen

Wissenschaftliche Tests haben überraschendes gezeigt: Bilder von reinen
Gesichtern, am Computer auf die Form reduziert und befreit von Merkmalen
wir den Haaren, können nicht eindeutig dem richtigen Geschlecht
zugeordnet werden. Die Trefferquote gleicht dem Zufall. Andere Merkmale
sind da schon zuverlässiger. Die weibliche Stimme ist ungefähr eine
Oktave höher als die männliche. Wesentlich sicherer erkannten
Testpersonen das Geschlecht aber an einem dritten Merkmal: dem Gang.
Umrisse von laufenden Personen konnten wesentlich erfolgreicher als die
Gesichter dem richtigen Geschlecht zugeordnet werden. Überspitzt
formuliert laufen Männer wie Cowboys und Frauen wie auf dem Catwalk.


Fazit

Im Alltag benutzt der Mensch eine Kombination aus verschiedenen
Merkmalen, um das Geschlecht zu erkennen: Natürlich spielen offenkundig
sichtbare Geschlechtsmerkmale, wie die weibliche Brust, die sich unter
dem T-Shirt abzeichnet, eine Rolle. Die Kleidung selber und die Frisur
sind auch Indizien. Daneben gibt es noch eine Reihe unterschwelliger
Merkmale: Männer und Frauen unterscheiden sich vor allem am Gang, durch
ihre Stimme und auch ? aber wesentlich weniger zuverlässig ? am Gesicht.
Aus den Einzelmerkmalen setzt sich dann das Gesamtbild zusammen, nach
dem wir unser Urteil fällen.
Textquelle: TransFamily

Walk with Pride Ausstellung 16.06.-31.07.2011 in der ver.di Bundesverwaltung

Anlässlich des 33. Berliner CSD möchten wir die Gelegenheit nutzen, auch auf die Länder/Regionen hinzuweisen, in denen z.B die Ausübung von einfachsten Menschenrechten, wie Demonstrationsfreiheit auch für Lesben und Schwule noch immer nicht gegeben ist.
Wir hoffen, dass wir viele Menschen mit unserer Ausstellung erreichen, um zu zeigen, dass wir uns solidarisch erklären mit der Comunity in Osteuropa..
Die Ausstellung ist noch bis zum 31.07.2011 täglich in der ver.di Bundesverwaltung zu besichtigen.

Earth Defense Forces

Muhammad

Es sind die Träume die Gedanken das geistige Wesen die Wesenheit die magische Einheit. Das Gespräch mit dem verwandelbaren zu führen, wie es sich seid Tausenden von Äonen bis zu dem heutigen Tag zugetragen hat. Wahre Magie ist ein weiblicher Konsens, dessen Geist sich unveränderbar in ein anderes Wesen, kleiner bewegender gestaltet hat. Es sprach zu mir, daß es von je her so geschehen, daß der Mensch der die wahre Magie für sich beanspruche, dessen Geist dem weiblichen genau gleiche. Und so der Mensch vollkommen die vollkommene Weiblichkeit seinen Geist in sich vereint, so verwandelt der Mensch sich in das andere Wesen das nicht mehr rückkehrbar sei. Nun verhielt es sich so seid Tausenden von Äonen, doch nun war ich an diesen Ort, hier und jetzt und mit meinen umgewandelten Geist, wird es geschehen das ich mich nicht zu dem anderen Wesen wandeln werde, denn der Mensch soll heilig immerda erscheinen. Weil ich es bin das Zeichen das Segel das Symbol das vorhergesagt. Die wahre Magie wird nun einen anderen Namen erhalten, unveränderbar ganz dem weiblichen Prinzip der Blume die nur sehr selten erblüht, und dies ist die erste vor dem Ende und dem neuen Anfange.

Sonntag, 24. Juli 2011

Hacker-Ethik

Steven Levys Hacker-Ethik

1. Zugang zu Computern - und sonst allem, was einem etwas über das Funktionieren der Welt beibringen könnte - sollte unbegrenzt und vollständig sein.
2. Eigenhändiger Zugang soll stets den Vorrang haben.
3. Alle Information sollte frei sein.
4. Misstraue Autorität - fördere Dezentralisierung.
5. Hacker sollten nach ihren Hacks beurteilt werden, nicht aufgrund von Scheinkriterien wie Abschlüssen, Alter, Rasse oder Position.
6. Man kann mit einem Computer Kunst und Schönheit schaffen.
7. Computer können dein Leben zum Besseren verändern. 

"Es geht nicht um Sex, sondern um Macht"

"Der Menschenhandel mit Frauen und Kindern bringt Männern sieben Milliarden Dollar jährlich".
"Der Freier kauft nicht Sex, sondern Macht. Das Schlimmste für Prostituierte ist nicht der sexuelle Akt, sondern ist die seelische Erniedrigung".
"Was Prostitution ist, das weiß im Grunde jede Frau. Fast jede hat es schon mal getan: aus 'Gefälligkeit', um nett zu sein, um des lieben Friedens willen, aus Angst".
"Männer kaufen bei Prostituierten nicht Sex, sondern Macht. Das prägt Blick und Begehren nicht nur der Freier, sondern aller Männer auf alle Frauen. Und darum ist Prostitution nicht nur ein Verstoß gegen die Menschenwürde der Prostituierten, sondern einer gegen die aller Frauen".
"Männer bezahlen, um Frauen Dinge anzutun, die zweifelsfrei als Gewalt verstanden würden, wenn sie in einer nichtsexualisierten Situation vorkämen. Wenn Männer diese Dinge tun, ohne zu bezahlen, nennt man es Gewalt".
"Als Verursacher der Prostitution dürfen wir nicht länger nur die Männer ins Visier nehmen, die Frauen verkaufen, sondern müssen auch die Männer, die Sex kaufen, angehen".
"Sich eine Welt ohne Prostitution vorzustellen heißt, die Abschaffung der sexuellen Ausbeutung aller Frauen für möglich zu halten".
"Der Unterschied zwischen einer Prostituierten und einer Ehefrau macht nicht die Frau, sondern der Mann".
"Was die Prostituierte in Wahrheit verkauft, ist nicht Sex, sondern ihre Entwürdigung. Und der Käufer, ihr Kunde, kauft nicht Sexualität, sondern Macht".
"Wir können in die Materie nur dann eindringen, wenn wir außer dem Begriff des Mädchenhandels auch noch den Begriff hinzufügen, der uns Frauen immer entgegen gehalten wird, wenn es sich um Prostitution handelt, den Begriff der freiwilligen Hingabe; die Opfer, die wir als Opfer bezeichnen, seien freiwillig. Ich bitte Sie, diesen Begriff der Freiwilligkeit zu kontrollieren, dann werden wir in vielen Fällen zugeben müssen, dass von einer Freiwilligkeit im Sinne eines freien Entschlusses nicht die Rede sein kann".
"Die Prostitution - das ist die Gleichung, welche der Mann für sich auf dem Geschlechtsgebiet erfand und in Szene setzte. Offenbar eine pathologische Gleichung, keine physiologische. Eine Gleichung, welche er mit dem Aufgebot aller Kräfte, sogar der geistigen, der wissenschaftlichen, gegenüber der Frau verteidigt und zu retten versucht, trotz aller Krankheit, trotz aller Erniedrigung, trotz aller Bestialität, trotz aller damit verknüpfter Entartung und Entwürdigung."
"Gut fünfzig Prozent der verheirateten Männer sind Stammkunden in Bordellen. Diesem durchschlagenden Faktor ist es zu verdanken, dass die verheirateten Frauen - ja, selbst die Kinder - von Geschlechtskrankheiten befallen sind. Und doch hat die Gesellschaft kein Wort der Verurteilung für den Mann, während kein Gesetz zu ungeheuerlich ist, um es gegen das hilflose Opfer in Bewegung zu setzen".
"Frauenhandel existiert, weil Tausende und Abertausende von Männern wollen, dass er existiert, und bereit sind, für seinen Fortbestand zu bezahlen".
"Wie vereint es sich mit den elementarsten Grundsätzen des Rechts, für eine Tat, die zwei begehen, nur einen zu verachten und zu bestrafen?"
"Meine Herren, Sie können uns nicht in Ehre halten, solange Sie unsere Schwestern in den Schmutz ziehen. Solange Sie grausam und ungerecht zu ihnen sind, werden Sie grausam und ungerecht zu uns sein".

Konsum von Marihuana und PC-Spiele spielen hilft bei Alzheimer

Wie eine Studie holländischer Forscher aufzeigt, ist die Kombination des Konsums von Marihuana und gleichzeitig Computerspiele spielen eine fast ideale Kombination der Alzheimertherapie. Zu Studienzwecken spielten Alzheimer-Patienten 12 Monate täglich, die Hälfte von ihnen rauchte zusätzlich Marihuana. Anschließend wurde ihre Denk- und Merkfähigkeit getestet. Die berauschten Patienten schlossen um 43 Prozent besser ab als die nüchterne Kontrollgruppe. Aber nicht nur das: Am Erstaunlichsten fanden die Forscher, dass sich bei den Berauschten sogar neue Nervenzellen bildeten.

Rechtsschutz ?

Muhammad

Der Spiegel ein tunnelgleicher Raum an dessen äußeren glatten Wänden Fünf wildes Getier hundgleich bereit zum Kampf, wie Fünf Säulen an starken Leinen gebunden. An den anderen Enden zornwütende Fünf kräftige Schäferhunde ledern gehalten, noch. Diese sind kräftig, starke Kolosse den einen gleich im Geiste. Die einen Fünf mit islamischen Speichel lechzend die anderen Fünf dem evangelischen Zorn brennend heiß, kampfbereit. Die Wildheit tobt mit lautem Geschrei, und das Zornesfeuer gibt keinen Centimeter preis. Das wilde will es dem zornigen gleich tun, doch muß es weichen, zurück zu seinem eigenen Anfang.
Und es wiegen sich die Kronen im stillen Wind, dort wo sich die letzten Propheten die Balance halten und die Knospen der Früchte offenbaren. Es sind Fünf die verfolgen und den Stamm nicht finden, blinde Wut diese begleiten, werden Sie verloren geh´n. Es sind Fünf die sich finden und nur einer den wahren Geist kostet um die Vier Begleiter mit Schutz zu umgeben. Die verfolgten werden geführt unsichtbar, wie durch geheime Schattenregionen, an das wilde Getier unbeschadet vorbei. 

Donnerstag, 21. Juli 2011

Wie sicher ist mein Handy?

Colourbox Künftiges Hackerziel Smartphone: Wie sicher sind Mobiltelefone?
Der Abhörskandal in Großbritannien hat viele Menschen aufgeschreckt: Kann auch das eigene Handy gehackt werden? Und wie schützt man sich davor?

Das britische Boulevardblatt „News of the World“ hat Tausende Menschen abgehört – um die Informationen dann in Artikeln zu verwenden. Sie hackten dazu die Sprachmailboxen der Mobiltelefone. Verschiedene Szenarien sind denkbar, wie die Angreifer dabei vorgegangen sind. Handy-Mailboxen sind mit einer vierstelligen Kennung gesichert. Doch viele Nutzer stellen diese nicht um – und die Angreifer mussten nur verschiedenen Standardkombinationen ausprobieren. Eine andere denkbare Variante: Die fremde Mailbox wurde mit einer gefälschten Kennung angerufen. Diese gaukelte der Mailbox vor, das passende Handy rufe an.

Smartphones sind Computer mit Internetanschluss

Doch das Abhören fremder Mailboxen ist nicht die einzige Gefahr, die beim Telefonieren mit dem Mobilfunkgerät droht. Das war früher noch anders: Handys waren vor allem zum Telefonieren da. Doch moderne Smartphones sind längst leistungsfähige Computer mit Internetanschluss. Je mehr Anwender es gibt, desto interessanter werden sie auch für Attacken von Kriminellen.

Gefahr droht nicht nur, wenn man den mobilen Internetbrowser im Mobiltelefon verwendet und unterwegs im Netz surft. Zudem nutzen die Handy-Besitzer mitunter Apps, die Zugriff auf sensible Daten haben. „Der beste Schutz ist es, ein gesundes Misstrauen an den Tag zu legen“, sagt Stefan Ortloff, Virenanalyste bei Kapersky Lab, zu FOCUS Online. „Man sollte nicht einfach auf dem Smartphone jeden Link oder jede Datei öffnen.“ Seiner Einschätzung nach sind die Handy-Besitzer weniger sensibilisiert, was die Sicherheit ihres Gerätes angeht. „Die meisten sehen ihr Smartphone immer noch eher als Telefon denn als Computer.“

Doch man kann sich auch absichern, um die Daten auf dem Mobiltelefon zu schützen. Die wichtigsten Tipps im Überblick:

Kennwort verwenden: Das Smartphone sollte mit einer PIN gesichert sein, rät Symantec, so dass der Zugriff auf die Inhalte für einen Dieb erschwert ist. Auch Anwendungen, die sensible Daten beinhalten, sollten mit einem Passwort geschützt werden. Dazu gehört in jedem Fall das E-Mail-Postfach.

Vorsicht beim mobilen Surfen: Phishing ist auch auf mobilen Geräten ein gefährliches Thema. Dabei werden die Daten eines Users gestohlen, wenn er eine gefälschte Webseite aufruft. Doch auf dem Computer sperrt die Antiviren-Software diese Seiten – auf dem Handy haben die meisten Nutzer keine solche installiert.

Aufpassen bei offenen WLAN-Netze: Wer mit dem Mobiltelefon Online-Banking nutzt oder bei Shopping-Portalen einkauft, sollte sich dafür nicht offene WLAN-Netze einwählen. Viele Daten werden unverschlüsselt übertragen und lassen sich von Angreifern recht einfach mitlesen. Eine weitere Gefahr liegt laut Kapersky-Experte Ortloff darin, dass Internetkriminelle offene WLAN-Netze imitieren. Das heißt, sie bauen ein Netz am gleichen Ort auf, nennen es ähnlich – und das Handy verbindet sich möglicherweise automatisch.
Nicht auf Trojaner hereinfallen: Die meisten Internetsurfer wissen, dass sie bei Links in Mails vorsichtig sein. Doch Schädlinge kann man sich auch per SMS einfangen: den Trojaner Mitmo, wenn man auf einen Link in einer SMS klickt. Wählt sich der Besitzer später mobil beim Online-Banking ein, greift der Trojaner die Daten ab, warnt Chip Online. Zudem überwacht Mitmo SMS-Nachrichten.

Achtung bei Android-Apps: Wer sich eine App im Android-Marktplatz herunterlädt, sollte genau hinsehen. Internetkriminelle kopieren das Aussehen beliebter Anwendungen und verändern den Namen nur leicht. Wer die App installiert, holt sich Viren oder Trojaner auf das Handy. So verbarg sich hinter dem Game „Tap Snake“ ein Spion, der den Aufenthaltsort des Besitzers ermittelt. Android-Apps sind gefährlicher als die Software für iPhones, weil Google die Programme nicht überprüft, bevor sie im Marktplatz zu haben sind. Immerhin werden aber die Entwickler überprüft.
Virenscanner installieren: Smartphones sollten wie Notebooks und Computer behandelt werden, was die Sicherheit angeht. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik empfiehlt daher, einen Virenscanner zu installieren. Alle großen Hersteller bieten Schutzprogramme für Mobiltelefone an, die man in den App Stores herunterladen kann. Allerdings gibt es diese meist nicht für das iPhone. Der Grund: Apple verspricht, dass die Apps im iTunes-Store sicher seien. Kapersky-Virenexperte Ortloff rät dennoch zur Vorsicht: „Es kann theoretisch trotzdem passieren, dass sich eine gut gemachte Schad-Software in den App Store einschleicht.“ Auch sollte das Betriebssystem regelmäßig aktualisiert werden.

„Soli“ bleibt – aber der Kampf geht weiter

Im Kampf gegen den Solidaritätszuschlag bekommen die Steuerzahler keine Schützenhilfe. Der Bundesfinanzhof schmetterte zwei Klagen ab. Doch auf der sicheren Seite ist der Finanzminister damit nicht.

„Mir geht’s nicht ums Geld“, sagte die 52-jährige Sieglinde Linderer noch am Morgen, bevor sie ihre Klage vor dem Bundesfinanzhof gegen den Soli begründete. „Mir geht’s um Prinzip.“ Die Höhe und die Dauer der bald nunmehr 20 Jahre währenden Zusatzabgabe für den Aufbau Ost ärgerten die Anwältin aus dem oberbayerischen Tüßing. Zusammen mit einem Eigentümer eines Kölner Kleinbetriebs wollte sie dem Soli juristisch den Garaus machen. Doch das Vorhaben scheiterte. Die Richter schmetterten die Klagen ab.

Gut zwei Stunden nahm sich der Vorsitzende Richter Hermann-Ulrich Viskorf, Zeit, um das Für und Wider der Zusatzabgabe abzuwägen. Verstößt er gegen das Grundgesetz? Besteht noch Finanzbedarf im Osten? Wie lange noch? Am Ende hieß es dann aber doch: Der Soli ist verfassungsgemäß. Er erfülle weiterhin seine Funktion, den Finanzbedarf des Bundes durch die Wiedervereinigung zu decken, sagte Viskorf. Eine zeitliche Befristung sei zudem nicht geboten (Az. II R 50/09 und 52/10).

Bis 2007 bestand Bedarf für den Soli

Bereits in der Verhandlung hatte Viskorf Zweifel an den Argumenten der Kläger durchblicken lassen. Der Bund habe nach der deutschen Wiedervereinigung „eine Jahrhundertaufgabe“ zu bewältigen. Ob der Zuschlag zu befristet sei, „muss man an der historischen Aufgabe messen“, sagte der Richter. Die Aufgabe sei so groß, dass man auch bei der kritisierten Höhe „vielleicht nicht so mit der Grammwaage dran gehen darf“. Bis 1997 betrug der Soli mit Unterbrechungen 7,5 Prozent Aufschlag zur Einkommensteuer, seit 1998 bis heute unverändert 5,5 Prozent.

Bis 2007 haben die Finanzrichter kein Problem mit dem Soli: „Auch nach einer Laufzeit von bis dahin 13 Jahren diene er noch zur Deckung des besonderen Finanzbedarfs des Bundes aus den Kosten der Wiederherstellung der deutschen Einheit“, teilten die Richter mit.

Etappensieg für Schäuble

Damit hat Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) zunächst einmal gut Lachen. Und doch: Ein Fünkchen Hoffnung für die Steuerzahler bleibt. Zwischen den Zeilen lässt sich durchaus Kritik am bestehenden System herauslesen.

Euphorisch waren sie gewesen, die Soli-Gegner, die sich am Donnerstag im großen Sitzungssaal des Bundesfinanzhofs in München eingefunden hatten. Anwälte, Steuerberater und selbst ein Finanzrichter aus Niedersachsen, der selbst ein Verfahren nach Karlsruhe bringen will, wollten sehen, ob es gelingt, dem Soli mit juristischer Argumentation beizukommen. Ihr Ziel: Der Bundesfinanzhof sollte das Bundesverfassungsgericht einschalten, auf dass es den Soli kippt. Denn nur sie könnten den Soli qua Urteil aushebeln.

Bislang konnte noch kein Kläger überzeugen – sei es, weil die Formalia nicht eingehalten wurden oder die Argumente zu mickrig waren. Auch Linderer und ihr Mitstreiter konnten die Anforderungen nicht erfüllen.

Einzig die Tatsache, dass der Soli seit 20 Jahren dauerhaft nicht überprüft wurde, daran störten sich die Richter. Und in einem Nebensatz zur Urteilsbegründung – und ließen damit die Marschroute für künftige Soli-Klagen erkennen. „Zu einem dauerhaften Instrument der Steuerumverteilung dürfe der Solidaritätszuschlag allerdings nicht werden“, warnten die Richter. Eine Botschaft, die Schäuble und allen künftigen Finanzministern gefährlich werden könnte.

Das bringt zwar den Klägern der heutigen Verfahren nichts mehr, gibt aber dennoch Hoffnung. Denn 2012 soll ja die Soli-Quelle so erträglich sprudeln, dass ein Milliardenplus entsteht. Schon längst fordern Politiker eine Abschaffung oder zumindest eine Einpreisung in den allgemeinen Steuertarif, um den „Etikettenschwindel“ zu beenden. Denn der Soli fließt mitnichten in den Aufbau Ost, sondern ohne Zweckbindung in den allgemeinen Staatssäckel.

„Wahrscheinlich weiterkämpfen“

Daran stören sich Linderer und andere Soli-Kritiker auch nach dem Urteil noch. Linderer kündigte an, ihre Sache weiterzuverfolgen, notfalls werde sie selbst das Bundesverfassungsgericht einschalten. Die Niederlage heute trifft sie dennoch. „Man hätte sich das eigentlich sparen können, weil die Tendenz offenbar schon feststand“, resumiert die Juristin nach der Urteilsverkündung. Am Abend nach der Entscheidung geht sie vielleicht noch auf den Juristenstammtisch am Ort – da wird das Thema weiterdiskutiert.

Mittwoch, 20. Juli 2011

Nicht berühren !

Anonymous schwört Rache

Kein Tag vergeht mehr ohne Angriffe aus dem digitalen Untergrund. Jetzt greift das FBI gegen Hacker der Gruppe Anonymous durch. 21 Menschen werden in den USA, Großbritannien und den Niederlanden festgenommen. Danach droht die Gruppe mit neuen Aktionen.

In den USA, Großbritannien und den Niederlanden sind 21 Personen festgenommen worden, denen unter anderem die Beteiligung an Attacken auf Webseiten führender Kreditunternehmen vorgeworfen wird, wie das US-Justizministerium und die Bundespolizei FBI mitteilten. Die Hacker protestierten mit ihren Denial-of-Service-Angriffen (DDoS) im Dezember 2010 dagegen, dass Visa, Mastercard und Paypal Konten der Enthüllungsplattform WikiLeaks eingefroren hatten.

"Die Angeklagten werden mehrerer Fälle der Verschwörung und der vorsätzlichen Beschädigung geschützter Computer beschuldigt", teilte das FBI mit. Darauf stehen bei einem Schuldspruch Haftstrafen von jeweils fünf bis zehn Jahren und Geldstrafen von jeweils 250.000 Dollar (176.000 Euro). Die Behörde nannte die Namen der vor einem Gericht in San Jose angeklagten Personen im Alter von 20 bis 42 Jahren sowie der Beschuldigten in weiteren Verfahren in Orlando und New Jersey.

LOIC-Angriffe

Bei der Anklage in San Jose geht es um Angriffe auf den Internet-Zahlungsdienstleister PayPal vom 6. bis 10. Dezember vergangenen Jahres. Dabei wurde offenbar die Software namens LOIC (Low Orbit Ion Cannon) verwendet, mit der Internet-Nutzer ihre Rechner freiwillig zu einem Botnetz zusammenschließen können. Ein solcher Verbund von Computern überflutet die Angriffsziele mit sinnlosen Datenanfragen, so dass der attackierte Webserver zusammenbricht und die Webseite nicht mehr angezeigt werden kann.

Das Verfahren in New Jersey richtet sich gegen einen 21-Jährigen, der einen Zugang zu Computern des Telekommunikationskonzerns AT&T hatte und dort tausende Dokumente heruntergeladen haben soll. Diese Dokumente seien am 25. Juni von der mit Anonymous verbundenen Hackergruppe LulzSec im Internet veröffentlicht worden.
FBI macht Großrazzia

Die Ermittler durchsuchten nach FBI-Angaben mehr als 72 Orte in neun US-Staaten sowie im Hauptstadtbezirk Washington. In den Niederlanden wurden vier Personen zwischen 17 und 35 Jahren, in Großbritannien ein Verdächtiger festgenommen. Das FBI habe seinen Einsatz mit den Polizeibehörden in Großbritannien und den Niederlanden abgestimmt. Bei der Bundeskriminalpolizei in Wiesbaden hieß es ergänzend, dass das BKA in diesem Fall ebenfalls mit den FBI-Ermittlern in Kontakt gewesen sei.

Nach der Razzia kündigten Personen aus dem Umkreis von Anonymous an, ihre Aktionen weiter fortzusetzen. "Erwartet uns. Wir werden weiter voranschreiten!" schrieb ein Aktivist mit dem Pseudonym Sabu bei Twitter. In einem offenen Chat-Room von Anonymous meinte ein Teilnehmer: "Jetzt ist nicht die Zeit für Scherze. Jetzt ist die Zeit zum Handeln."

Die 2008 erstmals aufgetretene Gruppe Anonymous hatte Ende 2010 mit der "Operation Payback" zur Unterstützung von WikiLeaks erstmals die Aufmerksamkeit der breiten Öffentlichkeit auf sich gezogen. In diesem Jahr folgte teilweise in Verbindung mit der Hackergruppe LulzSec die "Operation AntiSec", die sich unter anderem gegen Sicherheitsbehörden in den USA und Großbritannien richtete.

Kein Frauenname für Transsexuelle

Gericht verweigerte 25-Jähriger Namensänderung, da Geschlecht eines Menschen per Geburt feststehe

Kuala Lumpur - Einer Transsexuellen im muslimisch geprägten Malaysia ist es verboten worden, nach ihrer Geschlechtsanpassung einen Frauennamen anzunehmen. Ein Gericht im östlichen Bundesstaat Terengganu habe entschieden, dass das Geschlecht eines Menschen per Geburt festgelegt sei, sagte der Anwalt der Transsexuellen, Horley Isaacs, am Montag der Nachrichtenagentur AFP.

Seine 25 Jahre alte Mandantin müsse daher offiziell weiter Ashraf Hafiz Abdul Aziz heißen, statt ihren Namen wie beantragt in Aleeshya Farhana umzuändern. "Ich habe Angst um sie... die Schwierigkeiten, denen sie nun täglich begegnen wird", sagte Isaacs.

Von Kindesbeinen an ein Mädchen

Hafiz war mit einem anormal kleinen Penis auf die Welt gekommen, 2008 unterzog sie sich im Nachbarland Thailand einer Operation zur Geschlechtsumwandlung. Ihre Familie unterstützte sie bei dem Vorhaben, ihren Namen zu ändern. Laut ihrem Anwalt sei sie schon von Kindesbeinen an wie ein Mädchen behandelt worden. Seinen Angaben zufolge stellten in den vergangenen Jahren nur zwei weitere Transsexuelle einen Antrag auf Namensänderung. Einer von ihnen sei erfolgreich gewesen.

Transsexuelle nicht geduldet

Angela M. Kuga Thas, die sich für Transsexuelle engagiert, erklärte, in Malaysia gebe es rund 50.0000 Transsexuelle. Es trauten sich aber nur wenige, damit offen umzugehen. Transsexuelle haben in Malaysia mit andauernder Diskriminierung zu kämpfen, viele von ihnen sind gezwungen, ihren Lebensunterhalt als Prostituierte zu verdienen.

Für die MuslimInnen in Malaysia, die rund 60 Prozent der Bevölkerung ausmachen, gelten islamische Regeln, wonach es unter anderem verboten ist, als geborener Mann Frauenkleider zu tragen. In einigen Bundesstaaten stehen darauf mehrjährige Haftstrafen.

Was ist Geschlecht?

(aus einem Brief)
Menschen glauben ja, dass die Antwort hier leicht ist. Sie verlangt in Wirklichkeit aber eine ganze Menge - nämlich die Bereitschaft, sich darauf einzulassen, zwischen Vorstellung/Weltanschauung und Realität zu unterscheiden.

Menschen streben aus irgendwelchen Gründen normalerweise ja danach, Geschlecht auf wenige Merkmale zu beschränken. So hat sich in den letzten Jahrhunderten zwar immer wieder leicht geändert, was als geschlechtsbestimmend gelten soll, dennoch, betrachtet sich Mensch das aufmerksam, stellen viele Menschen immer noch die Genitalien in den Mittelpunkt des Geschehens. Entweder machen sie das direkt, indem sie sagen, dass man an den Genitalien das Geschlecht eines Menschen ablesen könne, oder indirekt, indem sie zwar behaupten, dass die Geschlechtsrollen (gender) wichtiger wären als die Körpermerkmale, aber trotzdem als Basis für ihre Argumentation wieder auf diese Körpermerkmale zurückgreifen. Dass diese Geschlechtsdefinition nicht stimmen kann, lässt sich am Vorhandensein von Menschen ablesen, die dieser Weltanschauung nicht entsprechen können, weil sie von sich aus - und wie Du zurecht bemerkt hast, eben ohne ihr aktives Zutun - nicht zu dieser Geschlechtsvorstellung passen.

Es wäre eigentlich ein Leichtes, Geschlecht umfassender und realistischer zu betrachten. Dazu ist es aber nötig, eine genital-fixierte Geschlechtervorstellung als Ideologie zu betrachten und eine erweiterte Sichtweise über das menschliche Geschlecht zu entwickeln. Augen auf zu machen müsste hier eigentlich genügen - leider sind gerade diejenigen, die hier für sich gerne den "Expertenstatus" reklamieren, Menschen aus der "Medizin", dem "Rechtswesen" oder der "Sexologie" (Psychologie) oft am wenigsten bereit, sich auf diese Horizonterweiterung einzulassen.

Geschlecht ist mehrdimensional.

Eigentlich wissen Menschen schon seit längerem, dass Geschlecht aus mehreren Faktoren besteht. Chromosomen, Genitalien, Hormonwerte, Körperbau, Gehirn, usw. (das lässt sich gut noch um weitere Faktoren erweitern), und dass jeder dieser einzelnen Faktoren vom anderen abweichen kann und sich nicht immer eindeutig entwickeln muss. In Wirklichkeit ist jeder Mensch ja bis zur 7. Schwangerschaftswoche ein Wesen, das noch alle Möglichkeiten hat, dass sich seine verschiedenen Geschlechterfacetten so oder so entwickeln können. Das Ergebnis dieser Entwicklung ist dann am Ende immer individuell. Jeder Mensch hat in seinen Geschlechtsfacetten Abweichungen zu all den anderen Menschen. Leider werden manche Abweichungen dann in Gesellschaften, die es gewohnt sind, stark zu normieren (und zu selektieren) dann als krank erachtet, wenn sie größer sind als der Rahmen, den diese Gesellschaften gesteckt haben. Menschen, die sich außerhalb dieses definierten Rahmens befinden, werden dann zwangsläufig ausgegrenzt und man gibt ihnen Namen, die sie als Ausgegrenzte klar erkennbar machen. Man nennt sie dann homosexuell, intersexuell oder transsexuell.

Unter intersexuellen Menschen versteht die Gesellschaft, die heute in der "westlichen Welt" existiert, Menschen die mit uneindeutigen Körpermerkmalen geboren werden, sowie Menschen, deren körperliche Entwicklung im Gegensatz zu den Chromosomen steht. Transsexuelle Menschen nannte der Sexualwissenschaftler der 20er Jahre des letzten Jahrhunderts, Magnus Hirschfeld, Menschen, bei denen die geschlechtliche Selbstaussage - und damit eigentliche Geschlechtszugehörigkeit - nicht zu den Körpermerkmalen passt.

Ich denke, dass sich in Wirklichkeit aber Homosexualität, Intersexualität und Transsexualität sehr nah beieinander befinden - wenn auch hier jeweils andere Hauptmerkmale im Mittelpunkt liegen. Denn alle drei Worte beschreiben Phänomene geschlechtlicher Abweichungen von gesellschaftlichen Geschlechternormen. Wäre bereits anerkannt, dass das menschliche Geschlecht eben multifaktorell ist, dann wäre die gesellschaftliche Akzeptanz dieser "Abweichungen" auch gegeben. Denn dann könnte man feststellen: Ein beliebig herausgepicktes Geschlechtsmerkmal wie Genitalien oder Chromosomen kann zwar ein Hinweis sein, auf das Geschlecht eines Menschen - letztendlich aber auch nicht mehr. Ein Hinweis ist niemals mehr als ein Hinweis, und gerade wenn man weiß, dass es da auch öfters Ausnahmen von der Regel gibt, dann sollte man sich daran auch immer wieder erinnern. Denn letztendlich wird nur ein Mensch mit guter Sicherheit sagen können, wie es um das Geschlecht eines Menschen bestellt ist: Der jeweilige Mensch selbst.

Das Geschlecht eines Menschen ist nicht änderbar - was sich lediglich ändern kann ist die geschlechliche Aussen-Zuteilung in eine der vorhandenen Schubladen anhand gesellschaftlicher Geschlechtervorstellungen. Weder genitale Operationen ändern das Geschlecht (hier ändern sich ja "nur" die Genitalien), noch hormonelle Änderungen (hier ändern sich ja "nur" die verschiedenen Hormonpegel), noch das Erfüllen von bestimmten Geschlechterrollen (hier ändert sich ja nur die Performance). Ein Mensch ist, was er ist. Und er weiß, welchem Geschlecht er zugehört - je mehr er in der Lage ist auf Geschlechterstereotype in seinem Kopf zu verzichten, desto besser.

Liebe F., wir leben in einer Zeit, in der Menschen mit von der Norm abweichender Geschlechtlichkeit langsam anfangen die Begriffe wie Intersexualität oder Transsexualität emanzipatorisch zu verwenden. Ich glaube aber, dass mit fortschreitender Emanzipation irgendwann die Frage kommen wird, ob die Abschaffung der Begriffe nicht der nächste konsequente Schritt wäre. Es wird aber wohl noch eine ganze Weile dauern... denn jetzt ist ja erst einmal der erste Schritt zu gehen: Die Definitionshoheit über uns Selbst zu gewinnen und klar zu machen, dass wir das sind, von dem wir wissen, das wir es sind. Und dieser Schritt wird erst dann als solcher spürbar sein, wenn wir uns nicht mehr fragen müssen, welcher Geschlechterdefinition wir uns unterwerfen wollen, sondern wenn wir selbstbewusst sagen, dass unser Selbstwissen als Definition genügt. Denn dieses Wissen gibt einen guten Hinweis auf die in der Natur vorkommende geschlechtliche Vielfalt.

Arbeitsplatzbüro / Secondary

Montag, 18. Juli 2011

Anonymous arbeitet an einem eigenen sozialen Netzwerk


Nachdem einige Mitglieder bei Google Plus rausgeflogen sind, entstand bei den Internet-Aktivisten von Anonymous der Wunsch, ein eigenes und somit anonymes soziales Netzwerk zu erschaffen. Die Anzahl der kürzlich von Google geschlossenen Accounts ist nicht bekannt. Ein erster Blick auf die neue Seite hingegen bringt zum Vorschein, dass die Arbeiten an diesem Projekt noch ganz am Anfang stehen.

Google + erlaubt keine Pseudonyme und zwingt somit ihre Nutzer, bei der Anmeldung den Realnamen anzugeben. (gulli:News berichtete) Doch auch bei anderen Netzwerken wie Facebook, Twitter und YouTube gab es vereinzelte Aktionen, die teils illegalen Aktivitäten der Aktivisten zu blockieren. Als Antwort auf die Zensurversuche soll demnächst Anonplus aus der Taufe gehoben werden.

Bislang blieb es allerdings bei der reinen Ankündigung. Auch die Versionsnummer 0.1 Alpha zeigt deutlich an, dass sich die Entwicklung noch in einem sehr frühen Stadium befindet. Der einzige Link führt zu einem eigenen Forum, welches schon wieder verlassen wurde. Man wird geleitet zum WSN Forum, das mit einer anderen Software betrieben wird. Doch auch hier zeigt sich schnell, die Mitglieder von Anonymous sind vor allem Nutzer des IRC und nicht von Foren. Die eigentliche Diskussion über das eigene soziale Netzwerk wurde bislang von niemandem für einen Meinungsaustausch genutzt.

Ein Sprecher von Anonymous gab bekannt, dies sei das einzige Netzwerk, bei dem es nicht toleriert wird, sollte es herunter gefahren, zensiert oder die Betreiber unter Druck gesetzt werden. Es gäbe schon mehr als genug Regierungen und Firmen die uns erzählen wollen, was das Beste für uns ist. Die Zeiten als wehrloses Schaaf auf die Schlachtbank geführt zu werden, sei vorbei, so der Sprecher. Das Internet könne nicht mehr als deren Gefängnis angesehen werden.

Und dennoch. Sicherlich wäre es besser gewesen mit den vollmundigen Ankündigungen zu warten, bis die Programmierung von Anonplus abgeschlossen ist. Es kann jetzt noch einige Monate dauern, bis ein funktionsfähiges System aufgebaut wurde. Dann allerdings, so wahrscheinlich die Befürchtung der Macher, ist auch der Hype um Google Plus gelaufen. Inwiefern man zum jetzigen Zeitpunkt mit einer fast leeren Webseite von der Popularität von Google + partizipieren kann, bleibt hingegen fraglich.

70-Jährige soll Pornofilm heruntergeladen haben

Immer wieder kommt es bei Filesharing-Abmahnungen zu Fällen, die mehr als nur absurd wirken. Natürlich kann man nicht gänzlich ausschließen, dass sich eine 70 Jahre alte Frau für aktuelle Pornofilme interessiert. Die schiere Menge der Abmahnungen mit fragwürdigen Ziel lassen jedoch einige Zweifel aufkommen. Ob sich die alte Dame wirklich selbst mit Erfolg vor Gericht verteidigen kann?

Das US-Abmahnwesen kämpft mit denselben Problemen, wie man es auch hier in Deutschland tut. In vielen Fällen sind sich die Anschlussinhaber sicher, die streitgegenständlichen Werke weder heruntergeladen noch verbreitet zu haben. Eine besonders überzeugende Verteidigung ist diese Behauptung leider nicht. In den USA stellt sich die Situation noch etwas komplizierter dar.

Aufgrund der enormen Streitwerte und Abmahnkosten ist es dort mitunter tatsächlich besser, sich vor Beginn einer gerichtlichen Auseinandersetzung zu einigen. Letztere könnte im schlimmsten Fall zu einer Schadensersatzzahlung von 150.000 US-Dollar führen - statt rund 3.000 US-Dollar wie in den Abmahnungen meist gefordert.

Ein aktueller Fall wühlt aber erneut die US-amerikanische Netzlandschaft auf. Diesmal geht es um eine 70 Jahre alte Witwe aus San Franciso. Die Rentnerin verfügt über einen Internetzugang. Was BitTorrent ist, weiß sie nach eigenen Angaben nicht. Vor kurzem hat die ältere Dame jedoch eine Abmahnung erhalten. In dieser wurde ihr vorgeworfen, ein urheberrechtlich geschütztes Filmwerk via BitTorrent verbreitet zu haben. Das fragliche Werk: "Amateur Allure: Kim". Ein Pornofilm.

Die Rentnerin hat aber ein großes Problem. Sie kann sich weder die Abmahnkosten, noch einen Rechtsstreit leisten. Kämpfen will sie trotzdem, wie sie der Zeitung SFGate mitgeteilt hat. Die Abmahnung "schmeckt wie eine Erpressung" kommentierte sie das Geschehen. Aufgrund ihrer finanziellen Ressourcen wird sie sich selbst vor Gericht verteidigen. Zumindest ist dies ihr Plan.

Die einzige Erklärung für den Vorfall sieht sie darin, dass ihr PC gehackt wurde. Wie sie gegenüber SFGate erklärte, passiere das doch heutzutage Sony, dem Pentagon und vielen weiteren Unternehmen und Behörden. Welche Chancen könne sie als Individuum dann haben, davor verschont zu bleiben? Die Frage ist nicht unberechtigt. Ob es jedoch reicht, um vor Gericht zu siegen?

Sonntag, 17. Juli 2011

Berlin - Ashley Hicklin Strasse Tour Diary... / KomplettVideoDownload

Berlin - Ashley Hicklin Strasse Tour Diary...

 
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