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Montag, 31. Oktober 2011

UNESCO nimmt Palästina als Vollmitglied auf



Ungeachtet des heftigen Widerstands der USA und Israels ist Palästina Vollmitglied der UN-Kulturorganisation UNESCO geworden. Die Generalkonferenz der Organisation stimmte in Paris dem Antrag der Palästinenser mit der notwendigen Zwei-Drittel-Mehrheit zu. Unter den anwesenden Ländern stimmten 107 für den Antrag, 14 votierten dagegen und 52 enthielten sich. Deutschland stimmte dabei wie die USA mit Nein, Frankreich befürwortete dagegen den Beitritt Palästinas.


Kurz vor dem Votum hatte der palästinensische Außenminister Rijad el Malki vor den Delegierten abermals für eine Vollmitgliedshaft Palästinas geworben. Die US-Staatssekretärin für Bildung, Martha Kanter, sprach sich erneut dagegen aus. Die Aufnahme Palästinas in die UNESCO sei "kontraproduktiv" und verfrüht.

USA wollen Gelder einfrieren


Der UNESCO droht nun eine finanzielle Krise: Die USA haben bereits den Stopp ihrer Beitragszahlungen angekündigt. Sie begründen dies mit zwei Gesetzen aus den 90er-Jahren, die Subventionen an Organisationen verbieten, in denen Palästina Vollmitglied ist. Derzeit steuern die USA jährlich mehr als 70 Millionen Dollar (umgerechnet rund 50 Millionen Euro) bei - dies sind etwa 22 Prozent des Gesamthaushalts der UNESCO.

Bei der UNESCO schrumpft das Budget

Israel will sich nach Angaben seines Vertreters bei der Generalkonferenz, Nimrod Barkan, diesem Schritt anschließen. Insgesamt könnte die in Paris ansässige UN-Kulturorganisation damit ein Viertel ihres Etats einbüßen. Ein Aufnahmeantrags Palästinas auf Vollmitgliedschaft - und damit Anerkennung - bei der UNO wird derzeit noch vom UN-Sicherheitsrat geprüft. Dort werden den Palästinensern aber keine Chancen eingeräumt, weil die USA von ihrem Vetorecht Gebrauch machen wollen. In der UNESCO gibt es dagegen keine Möglichkeit, Aufnahmen neuer Länder per Veto zu verhindern, sofern die Zwei-Drittel-Mehrheit erreicht wird.
 TextQuelle: tagesschau.de

Israel unter Beschuss

Mehr als 30 Raketen und Mörsergranaten wurden seit Samstag aus dem Gazastreifen auf israelische Städte abgefeuert. Ashdod (200.000 Einwohner), Ashkelon (113.000 Einwohner), Gan Yavne (19.000) Einwohner und die Eshkol-Region wurden getroffen. Ein Mann wurde bei den Angriffen getötet, 20 weitere verletzt. Mehrere Gebäude, darunter eine Schule, wurden beschädigt.

Ashdod wurde am härtesten getroffen, mindestens drei Grad-Raketen schlugen in der Stadt ein. Die erste Grad-Rakete traf eine Schule, eine zweite die nahegelegene Stadtverwaltung, wo sie einen Mann verletzte, der seinen Sohn suchte. Eine dritte Rakete schlug auf einem Parkplatz zwischen zwei vielstöckigen Wohnhäusern ein. Mehrere Fahrzeuge wurden zerstört und in Brand gesetzt. Die Feuerwehr evakuierte die Anwohner und löschte den Brand.

In Ashkelon wurde der 56 Jahre alte Moshe Ami getötet, als ein Schrapnell sein Auto traf. Eine zweite Rakete traf eine Wohnung in Ashkelon und setzte einen Gaskanister in Brand.

Die Terrorgruppe „Islamischer Jihad“ und die „Al-Aqsa Brigaden“ haben sich für die Angriffe vom Samstag verantwortlich erklärt. Videomaterial, das von der Gruppe „Islamischer Jihad“ am Samstag veröffentlicht wurde, zeigt, dass die Terroristen eine mobile Raketenabschussvorrichtung auf der Ladefläche eines Kleintransporters benutzen. Diese Angriffsmethode wurde zuvor noch nicht im Gazastreifen benutzt.

In der Nacht zum Sonntag griff die israelische Luftwaffe im Norden des Gazastreifens drei Raketenabschussbasen und einen Terrortunnel an, im Süden des Gazastreifens wurden zwei weitere Ziele angegriffen, die als Basis für terroristische Aktivitäten dienen.

Außenminister Avigdor Lieberman sagte dazu: „Wir wollen keine gewalttätige Auseinandersetzung mit den Palästinensern und wir wollen die Situation nicht weiter anheizen, doch wir werden den anhaltenden Raketenbeschuss nicht einfach hinnehmen.“ 
Text und BildQuelle: IsraelGovernmentsOfficial

Über das Pathologisieren von Transsexuellen

Laut WHO gilt Transgender und Transsexualität als "Persönlichkeits- und Verhaltensstörung" - Ist mit einer Rehabilitation zu rechnen?

Andrea S. machte Transsexualität und Transgender in Österreich zu einem vieldiskutierten Thema. Die 58-jährige Lehrerin, die im Frühsommer 2010 als Mann in die Ferien ging und als Frau aus diesen zurückkehrte, ist kein Einzelfall. Einer Studie über die "Lage von Transpersonen am österreichischen Arbeitsmarkt" zufolge, leben 46 Prozent der insgesamt 5000 Betroffenen ÖsterreicherInnen nicht in ihrem gewählten Geschlecht. Sozialer Stress und Angst vor den Familien oder ArbeitskollegInnen erzeugen einen hohen Leidensdruck. Sind Trans-Personen per se krank oder ist es die rigide gesellschaftliche Wertvorstellung, die sie krank macht? Und: Wer hat die Macht zu definieren, was als krank gilt?

Zieht man die weltweit wichtigste Krankheitsklassifikation der Weltgesundheitsorganisation (WHO) heran, sind Transsexuelle- und Transgender-Personen krank. Die Pathologisierung dieser Menschen findet im ICD (International Classification of Desease) unter "Persönlichkeits- und Verhaltensstörung" ihren Ausdruck. Darin werden von der WHO unterschiedliche Symptombilder, die für die psychiatrische Diagnose herangezogen werden, festgehalten: Transsexualismus, Transvestitismus unter Beibehaltung beider Geschlechtsrollen, Störung der Geschlechtsidentität im Kindesalters, sonstige Störungen der Geschlechtsidentität, nicht näher bezeichnete Störung der Geschlechtsidentität und fetischistischer Transvestitismus. Bis zum Jahr 1990 wurde etwa auch Homosexualität auf der ICD-Liste "psychischer Krankheiten" geführt. Eine weitere Klassifikation stellt die DMS (Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders) der Amerikanischen Psychiatrischen Gesellschaft (APA) dar. In der Version IV hat das Komitee das unscharfe Symptombild "Transsexualität" fallen gelassen, stattdessen wird von einer "Gender Identity Disorder" (Störung der Geschlechtsidentität) gesprochen.
"Die Pathologisierung drückt aus, dass es einen Leidensdruck gibt, wenn man seine Identität geschlechtlich nicht leben kann oder einen Teil seiner Persönlichkeit anders ausdrücken möchte", so Eva Fels, Obfrau des Wiener Vereins TransX. Ausgangspunkt beider Klassifikationen ist eine dualistische Ordnung der Geschlechter in männlich und weiblich. Weder die eine noch die andere Institution stellt jedoch den Kern dieser zweigeschlechtlichen Ordnung dar. Dennoch definiert die WHO, was als krank gilt und was nicht. Die an die WHO gerichtete Frage, ob sie bei der Erstellung der Klassifikation auf gesellschaftliche Gegebenheiten - wie Ächtung oder Geringschätzung - reagiert oder nicht, blieb unbeantwortet.

Fließende Geschlechtergrenzen

Die Kritik an der Pathologisierung von Trans-Personen wurde vor allem aus dem asiatischen und amerikanischen Raum vorangetrieben und schwappte von dort nach Europa. Der Grund des Engagements in diesen Erdteilen liegt darin, dass betroffene Personen keine Krankenkassenleistungen - wie etwa in Österreich - beanspruchen können. Allein die Tatsache, dass Trans-Personen im ICD stehen, führe zu einer Diskriminierung, Unwürdigkeit und einer Abwertung, so die Argumentation in Asien, Süd- und Nordamerika. Eva Fels sieht diese Argumentation ambivalent: "Es ist natürlich eine Qual, wenn man seine Identität nicht ausdrücken kann", viel wichtiger ist der Obfrau jedoch, die Schaffung rechtlicher Möglichkeiten - also die Anerkennung des Personenstandes und des Namens ohne dabei auf Schikanen zu stoßen.
Dem Selbstverständnis des Vereins TransX zufolge sind Geschlechtergrenzen fließend. Der Fortführung der zweigeschlechtlichen Normierung im ICD steht Fels pragmatisch gegenüber. "Dass Transvestitismus als Krankheit gilt, hält wohl jeder für absurd. Auf der anderen Seite können Transsexuelle aber Versicherungsleistungen in Anspruch nehmen, eben auch bei genitalanpassenden Operationen." Vor allem bei der Einnahme von Hormonpräparaten ist es wichtig, dass große Sorgfalt herrscht und die Betroffenen sich nicht über Schwarzmarkt-Präparate vergiften. Aber "das könnte man auch ohne der Klassifikation gewährleisten, wenn es den Willen dafür gäbe", gibt Fels zu bedenken. Die EU-Abgeordnete Ulrike Lunacek, Co-Vorsitzende der LGBT-Intergroup im EU-Parlament, unterstreicht gegenüber dieStandard.at den Ansatz von Fels: "Transmenschen müssen das Recht auf Gesundheitsvorsorge, sowie das Recht auf Kostenersatz für medizinische Betreuung haben".

Jüngste Fortschritte 

Rechtlich hat sich für Transpersonen in den vergangenen Jahren einiges bewegt: Seit 2009 etwa können sie nach einem Entscheid des Verfassungsgerichtshofs auch ohne genitale Operation vor den Behörden das Geschlecht wechseln. Neben dem Fall des Operationszwangs, haben sich auf internationaler Ebene auch die Behandlungsrichtlinien verbessert: Die Minimalanforderungen auf psychiatrischer Betreuungsebene drehen sich nun primär um die Abschätzung der Konsequenzen. "Wenn die Betroffenen eine Neo-Vagina bekommen, muss ihnen klar sein, dass sie trocken bleibt. Das ist eine Konsequenz der man sich bewusst werden muss, und hier setzt die Behandlungsrichtlinie jetzt an", erklärt Eva Fels.
Dass das Innenministerium nach wie vor psychiatrische Gutachten für eine Personenstandsänderung fordert, stellt für die Betroffenen derzeit das größte Problem dar. "Es wird gefordert, dass sich die jeweilige Person als krank deklariert", brüskiert sich die Obfrau von TransX. "Für die Sachlage ist das vollkommen absurd. Der Staat hat das gelebte Geschlecht anzuerkennen. Die PsychiaterInnen können lediglich sagen, dass die Person die Konsequenzen ihrer Entscheidung bemessen kann und in Abwägung aller Informationen entschieden hat. Jedoch kann ein/e GutachterIn nicht sagen, dass eine Person ihr Leben lang im gewählten Geschlecht bleiben wird. Das ist ja keine psychiatrische Diagnose. Letztlich ist das eine große Verarschung".
Entpathologisierung von Trans-/Personen
Im Europäischen Parlament wurde im September 2011 durch eine Kooperation mehrerer Fraktionen mit der LGBT-Intergroup eine Entschließung verabschiedet, in der die EU-Abgeordneten die UNO aufforderten, der Pathologisierung von Trans-Personen ein Ende zu setzen. Bei der Überarbeitung des ICD-10, die seit 2007 stattfindet, ist auch die EU-Kommission direkt einbezogen. Lunacek geht daher davon aus, "dass die WHO die EU-Kommission anhört und deren Input berücksichtigt", zumal die EU-ParlamentarierInnen von Catherine Ashton Rückendeckung erhalten. Die Wahrscheinlichkeit, dass Transsexualität und Transgender überhaupt aus dem ICD rausfallen, sehen sowohl Fels als auch Lunacek sehr klein. Primär geht es um "eine Reklassifizierung, sodass Transsexualität nicht mehr unter 'mental disorders' gereiht wird, sondern in einem anderen, nicht pathologisierenden Kapitel des ICD" verortet wird, wünscht sich die EU-Abgeordnete.
Lunaceks Optimismus wird von Fels nicht geteilt. Sie erwartet zwar, dass die WHO-Klassifikation maßgeblich von der Entwicklung des US-amerikanischen DMS abhängen wird, indem "der pathologische Charakter in der Definition vermutlich abgeschwächt, aber eben nicht beseitigt wird". Eine Entpathologisierung durch die WHO erwartet sie also nicht, obwohl Fels "ganz genau weiß, dass Transsexuelle per se nicht krank sind. Krank werden sie durch den sozialen Druck. Ob Transsexualität und Transgender nun an den ICD gekoppelt sind oder nicht, der Leidensdruck ist enorm", meint Fels. (Sandra Ernst Kaiser, dieStandard.at 30.10.2011)

International Classification of Disease (ICD) der Weltgesundheitsorganisation

Auch in Österreich greift man, wie in den meisten europäischen Ländern, auf die international anerkannte Krankheitsklassifikation der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zurück. Diese International Classification of Diseases (ICD) wird in unregelmäßigen Abständen überarbeitet. Derzeit gilt die Version 10 aus dem Jahr 1991. Im ICD-10 werden Abweichungen der zweigeschlechtlichen Ordnung als eine "Persönlichkeits- und Verhaltensstörung" (Abschnitt F6) klassifiziert. Unter "F46, Störung der Geschlechtsidentität" werden fünf Symptombilder unterschieden. Deutlich getrennt davon wird "fetischistischer Transvestitismus" im Abschnitt F65 als "Störung der Sexualpräferenz" zwischen Fetischismus und Exhibitionismus klassifiziert.

Link

Samstag, 29. Oktober 2011

BKA darf auch in Zukunft Online-Durchsuchungen durchführen

Ein Antrag der Partei "Die Linke", heimliche Online-Durchsuchungen durch das Bundeskriminalamt (BKA) in Zukunft nicht mehr zu erlauben, wurde vom deutschen Bundestag am heutigen Freitag abgelehnt. Lediglich die Linke selbst sowie die Grünen stimmten für den Antrag.

In dem bereits 2010 gestellten Antrag, siehe unten, hatte die Linke argumentiert, die Befugnis zur Online-Durchsuchung durch das BKA gehöre "wie der Große Lauschangriff und die sogenannte Vorratsdatenspeicherung zu den umstrittensten Befugnissen des Staates." Sie berühre unmittelbar "das grundlegende Verhältnis des Staates zu den Grundrechtsträgerinnen und -trägern", weswegen sie so kontrovers sei.  
Zudem, so die Linke, sei die Online-Durchsuchung vom BKA nach dessen Angaben noch nie durchgeführt worden. Die durch das im Dezember 2008 verabschiedete BKA-Gesetz erlaubte Maßnahme habe sich somit "praktisch als überflüssig erwiesen". "Die öffentlichen Auseinandersetzungen um die Online-Durchsuchung und die strengen Vorgaben des Bundesverfassungsgerichts haben dazu geführt, dass das  Bundeskriminalamt die Möglichkeit weniger eingriffsintensiver Ermittlungsmaßnahmen wahrgenommen hat – ohne dass die öffentliche Sicherheit gefährdet worden oder eine allgemeine Sicherheitslücke entstanden wäre," wird in dem Antrag argumentiert.
Dieser Argumentation wollten sich aber weder die Parteien der schwarz-gelben Regierungskoalition noch die SPD anschließen. Alle drei stimmten heute gegen den Antrag. Clemens Binninger sprach im Namen der CDU/CSU-Fraktion von einer "absurden Forderung", die mit keinem Wort auf die ernste terroristische Bedrohungslage hierzulande eingehe. Er rief zur Untermauerung seiner These Ereignisse wie die vor rund einem Jahr erfolgte Terror-Drohung gegen den Reichstag, einen Anschlag am Frankfurter Flughafen sowie die Enttarnung der "Düsseldorfer Zelle" ins Gedächtnis. Es sei bekannt, dass Tatverdächtigte im Bereich des Terrorismus immer konspirativer vorgingen und verschlüsselt kommunizierten, erklärte Binninger. Der verdeckte Zugriff auf Festplatten und andere IT-Systeme sei daher unverzichtbar. Das BKA-Gesetz berücksichtige zudem die Vorgaben des Bundesverfassungsgerichts. 
CDU-Politiker Armin Schuster betonte ebenfalls die Bedeutung der Online-Durchsuchung bei der Abwehr terroristischer Gefahren. Daneben forderte er, zu überprüfen, ob derartige Ermittlungsmaßnahmen künftig auch zur Bekämpfung von IT-Kriminalität wie "Passwortklau, Betrug mit Millionenschäden und Cyberstalking" eingesetzt werden könnten. Es müsse geprüft werden, ob die Hürden für den Einsatz des Bundestrojaners nicht zu hoch seien und das Instrument nicht auch zur Kriminalitätsbekämpfung in der Strafprozessordnung verankert werden könne, so Schuster.
Auch die SPD äußerte sich lobend über die Online-Durchsuchung. Diese werde von den Ermittlungsbehörden verantwortlich eingesetzt und habe eine "Lücke in unserer Sicherheitsarchitektur geschlossen", betonte Gabriele Fograscher von der SPD. Den Antrag der Linken bezeichnete sie als "unverantwortlich".
Eher kritisch äußerte sich die Innenexpertin der FDP-Fraktion, Gisela Piltz. Sie wiederholte ihre bereits vor Jahren getroffene Feststellung, dass die Online-Durchsuchung eine Maßnahme sei, auf die "der Rechtsstaat besser verzichten würde". Dies sei jedoch nicht die Meinung der Mehrheit der Wähler. Schwarz-Gelb habe sich daher darauf verständigt, den Schutz den Kernbereichs der privaten Lebensgestaltung im BKA-Gesetz zu verbessern. Das sei zwar nicht "die reine Lehre, aber man muss Kompromisse machen".
Die Linke verwies auf den aktuellen Skandal um die Analyse des dem Chaos Computer Club zugespielten "Staatstrojaners", um ihre Ablehnung einer Online-Durchsuchung argumentativ zu untermauern. Zudem zeigten die aktuellen Geschehnisse, dass auch die sogenannte Quellen-Telekommunikationsüberwachung verboten gehöre, so Jan Korte von der Linken. Insgesamt sei die Online-Durchsuchung "unnütz, unverhältnismäßig und unangemessen für einen Rechtsstaat".
Die Grünen stimmten als einzige Partei neben der Linken für den Antrag. Seine Partei teile zwar "die Gefährdungseinschätzung der Regierung", erklärte der sicherheitspolitische Sprecher der Grünen, Wolfgang Wieland. Sie folgerten daraus aber nicht, "dass der Staat alles darf". Das letzte Wort werde das Bundesverfassungsgericht haben, da mehrere Verfassungsbeschwerden gegen das BKA-Gesetz eingereicht wurden.
Es ist möglich, dass das Bundesverfassungsgericht seine Einschätzung aus dem Jahr 2008 modifizieren und Online-Durchsuchungen für komplett verfassungswidrig erklären wird. Dies bleibt abzuwarten. Der Versuch jedenfalls, auf politischem Wege gegen die umstrittene Sicherheitsmaßnahme vorzugehen, ist mit der heutigen Abstimmung vorerst gescheitert. 

Freitag, 28. Oktober 2011

Homosexuellen-Ehe in Frankreich auf dem Weg

Nach einer Geschlechtsanpassung entschied die Staatsanwaltschaft, die Ehe zweier Frauen weiterhin anzuerkennen - Laut Anwalt ein Präzedenzfall

Brest - Nach der Geschlechtsanpassung - von male to female - eines verheirateten Mannes hat die französische Staatsanwaltschaft ihren Antrag auf Änderung Identität ohne die vorherige Auflösung ihrer Ehe stattgegeben. Wenn das Gericht der Haltung der Staatsanwaltschaft folgt, wäre dies die Anerkennung der ersten gleichgeschlechtlichen Ehe in Frankreich, sagte der Anwalt Emmanuel Ludot am Donnerstag.

Ludot vertritt die 41-Jährige, die die Änderung ihres Namens in Chloe beantragt hatte. Ein Urteil wird für den 15. Dezember erwartet. "Die Justiz war wirklich gerecht", sagte die sichtlich bewegte Chloe. Es handle sich um einen wahren Fortschritt für die Gesellschaft, die Sitten, die Toleranz und die Menschenrechte. Chloe hatte vor 15 Jahren die heute 43-jährige Marie geheiratet. Gemeinsam bekam das Paar drei Kinder, bevor sich Chloe zur Geschlechtsanpassung entschied.

Präzedenzfall

Nach Angaben von Ludot akzeptierte die Staatsanwaltschaft den Bestand der Ehe, weil Chloe und Marie zur Zeit der Hochzeit Mann und Frau waren. Eigentlich ist eine Ehe zwischen Menschen gleichen Geschlechts in Frankreich nicht möglich. Nach Ansicht des Anwalts stellt die Entscheidung einen Präzedenzfall für den französischen Staat dar. "Die homosexuelle Ehe ist nun auf dem Weg", sagte Ludot. "Das ist die Anerkennung der gleichgeschlechtlichen Ehe, der Elternschaft von Homosexuallen", sagte auch Chloe.

Die Mutter aller Wahrzeichen

Die Freiheitsstatue wird 125
Die Freiheitsstatue wurde geschaffen vom elsässischen Bildhauer Auguste Bartholdi.

Sie war ein Geschenk Frankreichs an die Vereinigten Staaten zur Hundertjahrfeier der Unabhängigkeitserklärung vom 4. Juli 1776.

Brutaler Mord an einem Schwulen

Die Community befürchtet, dass Stuart Walker Opfer homophober Gewalt wurde - Polizei schließt ein Hass-Verbrechen nicht aus

In Cumnock in Schottland wurde Samstagfrüh die verbrannte Leiche eines jungen Mannes, an einen Laternenpfahl gebunden, gefunden. Laut Polizeiangaben wird die Möglichkeit eines homosexuellenfeindlichen Angriffs nicht ausgeschlossen. Die Polizei will nun die Lebensumstände von Walker genauer beleuchten, um das Motiv der Tat und somit den Täter/die Täter zu finden. Der Körper von Stuart Walker weist - news.scotsman.com zufolge - "schreckliche Verletzungen" auf.

Die Sprecherin der Polizei sagte, dass der 28-Jährige nicht aufgrund der schweren Verbrennungen starb, sondern dass ihm zuvor tödliche Verletzungen zugefügt wurden, die zu seinem Tod führten.

Community befürchtet homophoben Mord

Stuart Walker war in der Nacht von Samstag auf Sonntag mit Freunden unterwegs. Die Polizei geht davon aus, dass er zwischen 02:30 Uhr und 04:50 Uhr ermordet wurde. Die Homosexuellen-Community befürchtet einen homophoben Mord an Stuart Walker - via Twitter drücken sie ihr Entsetzen aus.

(red, dieStandard.at 24.10.2011)

Donnerstag, 27. Oktober 2011

Stichwort Stilmix und amerikanische Häuser

da kann man unken wie man will, die Carson Mansion ist einer meiner Lieblingshäuser.

Mittwoch, 26. Oktober 2011

Islamisierung

NEIN zum Moscheeneubau in Remscheid!

Die stetig voranschreitende Islamisierung unserer Heimat muß gestoppt werden

Nicht erst seit Sarrazin wissen wir, daß die Überfremdung unseres Landes stetig zunimmt. Nun soll es auch in Remscheid ein erneutes Zeichen fremdländischer Machtsymbolik geben:

Der umstrittene türkisch-islamische Kulturverein DiTiB plant laut Medienberichten an der Ecke Stachelhauser / Weststraße den Bau einer neuen Prunkmoschee, welche das alte Gebäude ersetzen soll.

Anscheinend sollen in Remscheid Fakten geschaffen werden, denn städtische „Persönlichkeiten“ haben bereits ihren Segen zum Neubau gegeben. So sagte Chef-Stadtplaner Hans-Gerd Sonnenschein ganz offen, „daß die Moschee dazu beiträgt, den muslimischen Glauben aus den Hinterhöfen herauszuholen“. Hartmut Demski (Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Lennep) äußerte, daß „der muslimische Glaube schöne Häuser, die in der Öffentlichkeit stehen, braucht". Der katholische Stadtdechant Thomas Kaster versteigt sich sogar in die Aussage, daß die Moschee eine "Bereicherung für Remscheid" wäre. Neben den Gebetsräumen sind noch Räume für die “Sozialarbeit” auf der Wunschliste der Islamisten.

Die Errichtung von Moscheen (bereits über 1.200 in NRW / ca. 6 in Remscheid) und Minaretten sind in unseren Augen nichts anderes als eine Landnahme auf fremden Territorium. Derzeit haben bereits ca. 25 % der in Nordrhein-Westfalen lebenden Menschen eine nichtdeutsche Abstammung. In Städten wie Duisburg, Gelsenkirchen, Köln oder Wuppertal liegt der Schnitt erheblich höher.

Viele Stadtteile entwickeln sich zu Ghettos, in denen die deutsche Bevölkerung bereits zur Minderheit im eigenen Land geworden ist. In diesen Stadtvierteln werden eigene Infrastrukturen (Supermärkte, Dönerläden, Spielhallen etc.) geschaffen, wie sie im eigentlichen Heimatland nicht besser sein könnten. Die so entstandenen Parallelgesellschaften entziehen sich zunehmend der deutschen Werte- und Rechtsordnung. Wir Nationaldemokraten nehmen es nicht hin, daß die etablierten Versagerparteien unser Land in einen „Vielvölkerstaat“ umwandeln, in dem mittelfristig die Einführung der Scharia droht. Moscheen und Minarette gehören in diesem Zusammenhang zwar "nur" zu den sichtbaren Zeichen der immer weiter voranschreitenden Überfremdung unserer Heimat, jedoch dienen sie dazu, das Bild unserer Städte und Gemeinden nachhaltig zu verändern bzw. zu verfremden.

Die soziale Heimatpartei NPD wird den Protest gegen den geplanten Neubau der Moschee unterstützen. Der Landesvorsitzender der NPD-NRW, Claus Cremer, sagte in diesem Zusammenhang: „Die Schweiz zeigt uns, wie Demokratie tatsächlich funktionieren kann. Die Menschen dort haben Anteil an der Politik. Wir wollen auch hier die Entscheidungen über wichtige Fragen dem Bürger überlassen, auch wenn es den Herrschenden nicht paßt. Direkte Demokratie bedeutet echte Volksherrschaft. Die nationale Opposition in Remscheid, wird den Protest gegen den Moscheeneubau unterstützen und lancieren.“

Bereits in dieser Woche werden Aktivisten der NPD mit einer groß angelegten Flugblattverteilung in Remscheid beginnen und den Bürgerinnen und Bürgern als Ansprechpartner zur Verfügung stehen. Weitere Aktionen sind in Planung.

Das Flugblatt zum Protest: http://tinyurl.com/KeineMoscheeRemscheid1 (Vervielfältigung erwünscht!)

Markus Pohl
presse@npd-nrw.de

Erschreckend ist die Erkenntnis


Erschreckend
ist die Erkenntnis: "Anders zu sein als Andere" Noch erschreckender
dann: "Du kannst dich nicht dagegen wehren" Du versuchst
zu verdrängen; Du versuchst zu verbergen; Du suchst Akzeptanz;
Du suchst dein wahres Leben. Und wenn Du es endlich gefunden
hast ist die Überwindung der mittlerweile aufgebauten Hindernisse
fast unmenschlich quälend. Doch wenn du dich dann gefunden
hast bist du befreit. Befreit von Unsicherheit. Befreit
von Einsamkeit. Befreit von innerer Zweisamkeit. DU bist
DU


Gerda Maria

Montag, 24. Oktober 2011

Abbruzzen Scanno Torbogen

Maurits Cornelis Escher (1898 - 1972)
M.C.Escher lebte einige Zeit in Scanno.

Freitag, 21. Oktober 2011

Feminismus und Prostitution

Redaktion, 22. August 2004
Abschaffung oder Anerkennung? Eine lange Diskussion

Im wesentlichen lassen sich feministische Zugänge zu Prostitution in zwei Stränge einteilen: Jenem, der Prostitution als pathologischen Auswuchs des Patriarchats betrachtet und deshalb ihre Abschaffung fordert, und dem anderen, der aus einem feministischen Engagement heraus oder als Betroffene die Arbeits- und Lebensbedingungen von SexarbeiterInnen verbessern will.

Klarerweise theoriegeleiteter stellt sich die erste Variante an, da es Prostitution in dieser oder anderer Form in fast allen Gesellschaften der Erde gibt. Wesentlich ist der Fokus auf den gewalttätigen und zwanghaften Aspekt von Sex gegen Geld. Frauen, die in der Prostitution arbeiten, werden als Opfer einer frauenfeindlichen Umgebung gesehen, das der jeweils Betroffenen keine andere Wahl lässt, als sich ihren Lebensunterhalt mit Prostitution zu verdienen. Vorschub leistet dieser Argumentation die zunehmende Ausbreitung und Thematisierung von Frauenhandel in die westlichen Industrienationen, wenngleich diese nicht ausschließlich in die Prostitution führt.

Demgegenüber formierte sich seit den frühen 80er-Jahren das "Sex Workers Rights Movement", das im Gegensatz zu den Gegnerinnen auch aus aktiven "Huren" besteht. Im Zentrum steht hier der Kampf um die Anerkennung von Sexarbeit als normales Gewerbe mit gleichwertigen Rechten und Pflichten. Einhergehend mit dieser Anerkennung würden Arbeitsbedingungen und Status von Sexarbeiterinnen verbessert werden, argumentieren die Befürworterinnen.

Auch in Deutschland gibt es seit 1980 eine autonome Hurenorganisation, genannt "Hydra", die für die Anerkennung von Sexarbeit als Job wie jeder andere kämpft.

Den Prostitutionsgegnerinnen wird von dieser Seite vorgeworfen, Sexarbeiterinnen per se als Opfer darzustellen, wie generell in einer konservativen, bürgerlichen Logik von der Untrennbarkeit von Liebe und Sexualität zu verharren. Das "Unmenschliche" in der Prostitution sei nicht grundsätzlich, wenn sich Frauen bewusst zu dieser Tätigkeit entscheiden. Wesentlich sei aber der gesellschaftliche Rückhalt in Form von Integration und Gesetzen.

Donnerstag, 20. Oktober 2011

Schloss Peterhof

Peterhof (russisch Петергоф / Petergof) ist eine russische Palastanlage am Finnischen Meerbusen in der gleichnamigen Stadt, 30 Kilometer westlich von Sankt Petersburg. Das ursprünglich von Peter I. errichtete und von seinen Nachfolgern ausgebaute Gelände gilt als „russisches Versailles“.

Geschichte

Kurz nach der Gründung seiner neuen Hauptstadt Sankt Petersburg ließ sich Peter I. hier an der Südküste des Finnischen Meerbusens ein kleines Landhaus bauen, in dem er auf dem Weg von oder zur Festung Kronstadt oftmals eine Rast einlegte.

Nach dem Sieg über die Schweden bei der Schlacht bei Poltawa 1709 beschloss der Zar, sich eine zeitgemäße Residenz errichten zu lassen, die ein Wahrzeichen der neuen Großmacht Russlands werden sollte. 1714 begannen die Planungen für das neue Schloss, an denen Peter, der sich auf einer langen Rundreise durch Europa bereits mit verschiedenen Handwerkskünsten beschäftigte, aktiv mitarbeitete und für die er sich Rat von Andreas Schlüter und dessen Schüler Johann Friedrich Braunstein einholte.

Im August 1723 konnte Peterhof eingeweiht werden. Die Bauarbeiten an dem großen, doch recht schlichten Schloss waren zu diesem Zeitpunkt noch nicht vollständig abgeschlossen. Neben dem eigentlichen Palast waren die Goldene Kaskade und ein großer Teil des Unteren Parks angelegt, der 400 Meter lange Kanal zur Ostsee ausgehoben sowie die Arbeiten an den Lustschlössern Monplaisir (franz. „mein Vergnügen“) und Marly, eine Reminiszenz an das Schloss Marly-le-Roi von Ludwig XIV., weitgehend beendet. Nach der Einweihung nutzte Peter I. den im barocken Stil dekorierten Palast als seine Sommerresidenz, während er die restlichen Jahreszeiten weitgehend im Winterpalast verbrachte. Das Schloss und die Parkanlagen wurden in der Folgezeit ständig erweitert und verschönert.

Nach dem Tod Peters I. 1725 stand der Palast einige Jahre leer. Erst 1730 ließ die Zarin Anna die Arbeiten an dem Schloss wieder aufnehmen. Unter Zarin Elisabeth wurden dem Großen Palast, der bisher nur etwa so breit wie die vorgelagerte Kaskade war, durch Bartolomeo Francesco Rastrelli die kurzen Seitenflügel angefügt, das Hauptgebäude verlängert und aufgestockt und die Pavillonbauten an den Enden des Baukörpers errichtet, wovon einer die Schlosskirche aufnahm. Diese Arbeiten dauerten von 1747 bis 1752 und verliehen dem langgestreckten, gelb getünchten Bau mit den weißen Dekorationen seine heutige Gestalt. Des Weiteren nahm noch Katharina die Große einige Verschönerungen vor. Bis weit ins 19. Jahrhundert hinein bauten die russischen Zaren an dieser Residenz, die sie in unregelmäßigen Abständen immer wieder bewohnten und die mit prächtigen Paradezimmern, wie dem Goldenen Saal, dem Thronsaal und dem mächtigen Treppenhaus aufwarten kann, in der sich aber auch die intimeren Wohnräume der russischen Herrscherfamilie finden, wie das Schlafzimmer Peters des Großen.

Im Zweiten Weltkrieg wurde Peterhof von den deutschen Besatzern weitgehend geplündert und zerstört. Gleich nach dem Kriegsende begannen die Aufräumarbeiten und bereits im Sommer 1945 wurden Teile des Unteren Gartens wieder für Besucher geöffnet. Die Restaurierungsmaßnahmen am Schloss dauerten viele Jahre an. Zum einen mussten die zerstörten Kunstwerke mühevoll rekonstruiert werden, zum anderen waren die finanziellen Mittel hierfür immer wieder knapp.

Der Palast und seine Gärten, Parkschlösser und Wasserspiele stellt heute eines der wichtigsten Ziele für den Tourismus in Russland dar. Das ganze Ensemble wurde 1990 von der UNESCO in die Liste des Weltkultur- und Naturerbes der Menschheit aufgenommen.

Mittwoch, 19. Oktober 2011

HADERER


Ökonominnen Schlager und Schaumayer ausgezeichnet

Für wissenschaftliche Arbeiten und die Herstellung von Geschlechtergerechtigkeit

Wien - Die diesjährigen Käthe Leichter-Staatspreise, die bereits letzte Woche im Bundeskanzleramt übergeben wurden, gehen an Christa Schlager und Maria Schaumayer. Der Preis, der nach der sozialdemokratischen Ökonomin und Sozialforscherin benannt wird, werden für hervorragende Leistungen um die Frauen- und Geschlechterforschung in den Bereichen Sozial-, Geistes- und Kulturwissenschaften verliehen, wie auch für den Einsatz um die Frauenbewegung und die Herstellung von Geschlechtergerechtigkeit.

Ökonomin Schlager für "Pionierarbeit" ausgezeichnet

Frauenministerin Heinisch-Hosek überreichte den von ihr gestifteten Käthe Leichter-Staatspreis 2011 an die Ökonomin Christa Schlager für ihre wirtschaftswissenschaftliche Forschungsarbeit in den Bereichen Budget- und Verteilungspolitik, Gender Budgeting und Einkommensentwicklung. Heinisch-Hosek: "So wie Käthe Leichter hat Christa Schlager sich die ökonomischen Benachteiligungen von Frauen zum Thema gemacht und hier Pionierarbeit geleistet". Die Preisträgerin greife die blinden Flecken im Wirtschafts- und Sozialsystem auf. So sei etwa das Sichtbarmachen und die Anerkennung von Versorgungsarbeit eine notwendige Voraussetzung dafür, dass Frauen in ihrer gesellschaftlichen Rolle nicht einem erhöhten Armutsrisiko und sozialer Ungleichheit ausgesetzt bleiben.

Frauenlebenspreis an Maria Schaumayer

Um das Sichtbarmachen weiblicher Leistungen ging es auch beim Frauen-Lebenswerk-Preis, der dieses Jahr zum zweiten Mal verliehen wurde. "Wir wollen damit gesellschaftliche Vorbilder zeigen, die uns Mut machen, den oft steinigen Weg zur Gleichstellung weiter zu gehen", erklärte die Frauenministerin. Die ehemalige Präsidentin der Österreichischen Nationalbank, Maria Schaumayer, sei für viele Frauen ein solches Vorbild. Sie habe sich in ihrem beeindruckenden Werdegang im männerdominierten Bankenwesen durchgesetzt. Mit der Dr. Maria Schaumayer-Stiftung unterstütze sie nun die Karrieren von jungen Frauen in Wirtschaft und Wissenschaft.

Weitere Preisträgerinnen

Fünf weitere Käthe Leichter-Preise wurden von der Bundesministerin für Unterricht, Kunst und Kultur, dem Bundesminister für Wirtschaft, Familie und Jugend, vom Bundesminister für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz, von der Österreichischen Nationalbank und der Arbeiterkammer Wien gestiftet. Sie gingen dieses Jahr an Angelika Paseka, Beate Großegger, Silvia Ulrich, Petra Unger und Helga Amesberger, gemeinsam mit Brigitte Halbmayr. 

Kaspersky analysiert zweite Staatstrojaner-Version

Die Sicherheitsforscher des Unternehmens Kaspersky Labs berichten, sie hätten eine zweite Variante des vom Chaos Computer Club (CCC) analysieren "Staatstrojaners" identifiziert. Diese funktioniert - im Gegensatz zum vom CCC analysierten "Bayerntrojaner" - auch auf 64-Bit-Windows-Systemen. Auch sonst scheint sie mehr - und durchaus fragwürdige - Features zu umfassen als die bisher bekannte Version.

Die zweite Staatstrojaner-Version wurde erstmals in der letzten Woche vom Unternehmen F-Secure in einem Blog-Eintrag erwähnt. Auf Anfrage Kasperskys teilte F-Secure den MD-5-Hash der fraglichen Datei mit. Die Kasperky-Analysten Stefan Ortloff und Tillmann Werner konnte die Datei daraufhin in seinen Archiven finden und analysieren.

Die beiden Sicherheitsforscher stellten bald fest, dass diese Version des Staatstrojaners nicht - wie die vom CCC analysierte Version - auf 32-Bit-Systeme beschränkt ist. Sie ist vielmehr durch die Implementierung verschiedener Kernel-Treiber auch auf 64-Bit-Windows-Systemen lauffähig. Allerdings muss für die 64-Bit-Version ein entsprechendes Sicherheitszertifikat installiert werden, was eine Interaktion des Benutzers - oder des Angreifers, falls dieser physischen Zugriff auf den Rechner hat - erfordert.

Daneben ist die Liste überwachter Dienste bei der von Kaspersky untersuchten Trojaner-Version deutlich länger und umfasst insgesamt 15 Prozesse. Dies ist äußerst relevant - es wird ganz offensichtlich nicht nur, wie gesetzlich vorgesehen, VoIP-Telefonie überwacht. Vielmehr umfasst die Liste neben populären VoIP-Clients wie Skype und SIPGate auch den Windows-Explorer (explorer.exe), die Webbrowser Firefox und Opera und eine Reihe populärer Instant Messenger.

Kaspersky merkt an, dass die Sicherheitsprodukte des Unternehmens auch diese Version des Staatstrojaners als Variante des "R2D2 trojan/rootkit" identifizieren. Bereits vor der Analyse hätte Kasperskys Heuristik-Engine die Dropper-Komponente des Trojaners als "invasives Programm" erkannt und blockiert.

Update:

Nach Angaben der Sicherheitsexperten des Projekts "Sicherheit Online" ist die Überwachung der genannten großen Anzahl von Diensten kein einzigartiges Feature der nun analysierten Staatstrojaner-Version. Sicherheit Online ist vielmehr der Ansicht, dass auch die vom CCC analysierte Variante über dieses Feature verfügt und dies vom CCC bislang nicht umfassend dokumentiert wurde. Die Sicherheitsanalysten erwägen daher, eine eigene Untersuchung des vom CCC analysierten Trojaners durchzuführen. Zu diesem Zweck hatte die Hacker-Vereinigung die kompletten Binaries des fraglichen Trojaners ins Netz gestellt.

Dienstag, 18. Oktober 2011

GEZ-Gebühren: Gericht verurteilt Studentin

Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat jüngst entschieden, dass eine Studentin auch dann Rundfunkgebühren entrichten muss, wenn sie ihr Studium durch einen Studienkredit finanziert. Die Studentin hatte geklagt, da sie sich gegenüber BaföG-Empfängern benachteiligt fühlte.

Die Rundfunkgebühren sind immer wieder ein Streitthema vor deutschen Gerichten. In einem aktuellen Fall hatte es eine Studentin getroffen, die die Ansicht vertrat, keine Rundfunkgebühren bezahlen zu müssen. Ein aktuelles Urteil des Bundesverwaltungsgerichts in Leipzig hat dieser Rechtsansicht nun vehement widersprochen.

Die Studentin selbst verfügte über keine finanziellen Mittel. Aus nicht näher bekannten Gründen erhielt sie auch kein BaföG. Um dennoch studieren zu können, entschied sie sich für einen Studienkredit. Wie viele Studenten verfügte auch die Klägerin über einen internetfähigen Computer, der als "neuartiges Rundfunkgerät" angesehen wird. Ein Rundfunkgebührenbeauftragter des Hessischen Rundfunks entdeckte dieses Gerät und forderte die Studentin zur Zahlung der Rundfunkgebühren auf.

Dem widersprach die Frau mit der Begründung, dass ihr keine sonstigen Sozialleistungen zustehen. Während sich Bafög-Empfänger von der Gebühr befreien lassen können, gelte das für sie nicht. Aus diesem Grunde käme es hier zu einer Ungleichbehandlung gegenüber anderen Studenten, die auf die Sozialleistung zurückgreifen können.

Nach Ansicht der Leipziger Richter war diese Argumentation aber nutzlos. Die Befreiung von den Rundfunkgebühren stehe eben nur Empfängern bestimmter sozialer Leistungen zu. Eine Befreiung sei nicht möglich, wenn die Studenten ihren Lebensunterhalt durch einen Studienkredit bewältigen. Für viele Studenten, die ebenfalls nicht auf BaföG zurückgreifen können, dürfte die Luft damit wieder etwas dünner geworden sein. Ob dies so angemessen ist, bleibt fraglich.

Montag, 17. Oktober 2011

"Lieber einmal mit Schneewittchen..."

"... als siebenmal mit den Zwergen" 

Mein Büro !

Paint Shop Pro 7 - keine SN nötig, auch für Windows Vista

Ich mag Farbe !

Muhammad

"Wer stets nur Gutes für seine eigene Sippe und Clan vollbringt, und nicht den kleinsten Krümel Brot für eines Fremden übrig hält, so ist es dann das dieser wahrlich stets nichts Gutes getan hat"!

Sonntag, 16. Oktober 2011

Abmahnungen wegen Urheberrechtsverletzungen an Filmen durch RAe Waldorf Frommer. Was ist passiert?

Rechtstipp vom 14.10.2011
 
Laufend werden durch die Kanzlei Waldorf Frommer Abmahnungen herausgebracht. Regelmäßig geht es neben der Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen an Musikalben und Hörbüchern um solche an Filmwerken.
Die Rechtsanwälte Waldorf & Frommer vertreten namenhafte Rechteinhaber, so unter anderem Tele München Fernseh GmbH & Co, Constantin Filmverleih, Tiberius Film GmbH, Warner Bros Entertainment GmbH, etc.
Die Abmahnschreiben ähneln sich in der jeweiligen Ausgestaltung sehr. Gefordert wird neben der Abgabe einer Unterlassungserklärung eine Pauschalsumme, bestehend aus Anwaltsgebühren und Schadensersatzansprüchen. Die Kanzlei Waldorf & Frommer macht wie die meisten Kanzleien im Bereich Abmahnungen wegen Filesharing eine Pauschalsumme geltend. Das ist einfacher für die Kanzlei und verhindert eine Aufschlüsselung der Anwaltsgebühren, der Lizenzansprüche für den Film etc.
Die Abmahnschreiben sind relativ lang gefasst im Vergleich zu anderen Abmahnschreiben. Die jeweils zitierte Rechtsprechung zu Streitwerten und Schadensersatzansprüchen führt  zunächst dazu, dass die Abgemahnten teilweise  regelrecht nervös werden. In dem Abmahnschreiben wird im Gegensatz zu anderen Abmahnschreiben die angebliche Uploadzeit genau dargestellt.
Teilweise sind aufgrund der Postlaufzeiten kurze Fristen zu beachten, die eine schnelle Reaktion erfordern. Gegebenenfalls sollte vorab eine Fristverlängerung vereinbart werden.
Der Vorwurf lautet, dass Filme oder Serien über sogenannte P2P-Tauschbörsen  zum elektronischen Abruf zur Verfügung gestellt wurde.
Mit spezieller Software werden die IPs ermittelt. Der Internetanbieter hat dann die Adressdaten hinter der IP herauszugeben. Mit diesen Daten wird dann der Anschlussinhaber angeschrieben.
Bei Filmwerken muss hinsichtlich eines Schadensersatzanspruches nach diesseitiger Auffassung auch dahingehend unterschieden werden, wie lange das Filmwerk bereits dem Markt zu Verfügung stand. Der Schadensersatz für einen illegalen Upload kann sich orientieren daran, wann der Film auf den Markt gebracht wurde und insbesondere daran, seit wann das Produkt als DVD vertrieben wurde.
Mittlerweile liegt auch einige untergerichtliche Rechtsprechung vor, die zu den Streitwerten für die Abmahnschreiben regulierend ausgeführt haben. Ein erstmaliger und einmaliger Urheberrechtsverstoß durch das sog. Filesharing wird sich nach dieser Rechtsprechung streitwertreduzierend auswirken. Gegen die von der Kanzlei Waldorf & Frommer dargestellte Rechtsprechung lassen sich diverse interessante Entscheidungen darstellen, die in eine andere Richtung argumentieren.
Sie sollten also die Abmahnung sorgfältig prüfen und sich gut überlegen, ob Sie die Forderung widerspruchslos zahlen.
Die Kanzlei RAe Gravel & Herrmann - Rechtsanwälte in Bürogemeinschaft bearbeitet Abmahnungen wegen Filesharing. Telefonisch können Sie uns erreichen unter 0251/39518180, per E-Mail unter info@rae-gravel-herrmann.de
Selbstverständlich informieren wir Sie vorab unverbindlich über die Kosten einer eventuellen Beauftragung.

Luisenplatz / Charlottenburg-Berlin

+++Die große Zeit der Zeiten+++

- 18 -

Denn wär die Kreuzigung die größte aller Meiner Taten,
so hätt' Ich, um Mich so des Selbstmords schuldig zu verraten,
doch selbsten solches Schauderwerk an Mir vollziehen müssen! -
O wahrlich, solches würde Meinen Ruhm nicht sehr versüßen.
So aber jemand zu dem Tode ist verdammet worden
und dann gekreuzigt von der Juden schlechter Schergen Horden -
o sage! hat denn der auch eine große Tat vollzogen,
so ihn der Freimann an den bittren Galgen hat gezogen?
O sieh, wie irr auch du von Mir die größte Tat befunden!
Doch dulde nur, du wirst das Wahre bald in dir erkunden. -

- 19 -

Und du Mein stiller Wandrer auf den Wegen Meiner Gnade,
was hältst denn du fürs Größte wohl in Meiner Taten Lade?
Dir soll's bei deinem Gnadenlicht fürwahr so schwer nicht werden,
zu künden Meine größte Tat dem Volke auf der Erden;
denn wer wie du mit Recht in Meiner Gnade sich kann freuen,
den soll des rechten Urteils wahrlich nimmerdar gereuen. -
Was zauderst denn, du gnaderfüllter Wandrer Meiner Wege,
ist's billig nicht, wenn reine Wahrheit Ich in dir nur hege?
So gebe denn, was du auf Meinen Wegen hast gefunden -
die größte Tat, Ich sage dir, hier Mir gar hell zu Kunden!

- 20 -

Nun sieh, Ich wußt es ja, du wirst das Ziel nicht weit verfehlen,
warum sollst du, mit Licht erfüllt, Mir denn so was verhehlen?
Gewiß und wahr, du hast den Nagel auf den Kopf getroffen -
in der Erlösung magst du wohl der Größen größte hoffen;
doch frage dich, was ist's, das du ,Erlösung` magst benennen?
Nichts andres denn die Kreuzigung, die alle Gläub'gen kennen.
So aber du, wie andre, auch darin das Größte findest
und Mir auf diese Art den größten Irrtum treu verkündest -
fürwahr, da kann auf dieser Erd' Ich nicht gar viel mehr fragen,
will Ich für euch das schwere Kreuz nicht einmal noch ertragen!

- 21 -

O sieh, du lichtbegabter Wandrer auf des Heiles Wegen,
wie magst du Meine größte Tat denn gar so schlecht erwägen?
Wär es also, wie du vor Mir hast fälschlich ausgesprochen,
o sieh, desgleichen haben Meine Jünger auch gerochen -
und wär da Unterschieds wohl zwischen Mir gar viel und ihnen?
Gewiß, auf diese Art würd' Ich nicht viel des Ruhms gewinnen!
Daher Mein lichtbegabter Wandrer magst wohl Bessres raten;
denn das du sagst, gehöret wahrlich nicht zu jenen Taten,
aus denen du die größte Mir gar treu hätt'st sollen künden
und so dein Gnadenlicht lebendig dieser dann verbinden. -

- 22 -

Was meinst denn du, voll Lieb' zu Mir in deinem treuen Herzen,
da du schon oft erprobet hast der Liebetaten Schmerzen,
was wohl das Größte ist, das Ich für dich hab treu verrichtet
und so des Todes Anker hin zum Leben hab gelichtet? -
O scheu dich nicht zu sagen, was als Bestes du gefunden,
du darfst nichts fürchten; denn du bist mit Meiner Lieb' umwunden!
Und mögst auch du das Größte wahrlich Mir nicht voll erweisen,
so wirst deshalb du doch an Meinem Kindertische speisen;
daher versuche nur getrost auch etwas kund zu geben,
denn dich werd Ich am ersten deines Irrtums überheben. -

- 23 -

Nun sieh, fürwahr aus allen hast am besten du geraten,
obschon auch du die größte Tat nicht mochtest ganz erraten:
In Meiner Liebe ist das Allergrößte wohl verborgen,
denn solches kündet dir der neu in dir erwachte Morgen, -
doch sieh in Meiner Weisheit hellsten heil'gen Lichtes Strahlen,
wie sich die Lieb' nur pflegt als heil'ger Taten Grund zu malen -
und wahrlich, nur zu bald, zu leicht und klar wirst du's begreifen,
wie knapp dein Urteil, Lieber, mag an reinste Wahrheit streifen!
Doch mußt die Liebe selbst als eine Tat dir nicht erwählen,
wohl aber dich mit ihr als reinstem Tatengrund vermählen!

- 24 -

Und hast du solches dann nach Meinem Rat an dir vollführet,
o sieh, da hast denn auch den wahren Grund schon voll berühret.
O säume nicht, du treue Liebe, Meinem Rat zu trauen,
denn dieses Größte wirst du bald in dir gar hehr erschauen -
und denke, bei dem Fleiße aller deiner Liebetaten
wird sich der Liebe größte Tat von selbst gar bald verraten.
Denn was den Weisen dieser Welt ist übertief verborgen,
das zeigt dem Kinde jeder heitre neu erwachte Morgen;
daher auch achte du des Morgens, der dir aufgegangen,
fürwahr, darin wird Stillung dir für jegliches Verlangen! - -

- 25 -

Und du Mein kleines Volk auf dieser mag'ren finstren Erde!
Was meinst denn du in deiner Not und großen Leidbeschwerde,
was sich denn wohl als Taten-Größtes dir an Mir möcht zeigen?
Denn hör! Des Volkes Wort muß göttlich sich zur Wahrheit neigen!
Und wüßten Einzelne Mir solches nicht getreu zu künden,
so müßten alle doch, fürwahr, die Wahrheit treulich finden! -
Doch sieh, das Volk, es zaudert, mag nach Meiner Tat nicht raten,
wer wird's dann raten, so die Völker stumm darob ermatten? -
Der eine dies, der andre das, was sind denn das für Gaben?
Ich sehe schon, im Volke ist die Wahrheit nicht begraben! - -

- 26 -

Ich sehe schon, bei all den Menschen wird sich's wohl nicht finden,
darum will Ich die Erde nun zur Lösung denn verbinden! -
So sag du düstrer Kerker, sag du Grab von all den Toten,
was sah dein weites Meeres-Aug' und dessen feuchte Boten,
und was vernahmst wohl du in deine weit geklafften Ohren,
die da nicht selten tief und weit in deine Gräber bohren? -
O donnre du aus deinen überweiten Feuerschlünden! -
Ob du nicht magst der Taten größte bebend Mir ergründen?
Daß deine läst'gen Gäste darob alle zittern sollen,
da sie Mir auf die Frage keine Antwort geben wollen! - - -

- 27 -

Auch du in allen deinen Meeren, Feuerschlünden, Klüften
bist still wie eine Maus auf ihres Feindes wohlbekannten Triften;
du faule Trägerin von einer Unzahl höchster Greuel,
auch du magst lösen nicht als Zeugin Meiner Liebe Knäuel?! -
So fahr denn hin zufrieden über deine finstren Bahnen,
so schnell nur magst, aus Meinem Aug' und Licht von dannen!
Denn wenn dein weites Aug' und vielfachs Ohr nicht mocht erspähen,
um was sich Meiner Taten größte allzeit pflegt zu drehen,
da bist du Erde selbst in alle Sünden übergangen
und schwer wirst sagen je: Ein Licht ist neu mir aufgegangen! - -

- 28 -

Du weinest - blasse Sündenmutter - über Meinen Eifer!
O weine nur, doch werd in deiner Fassung mürb und reifer,
zu zeugen dann von Mir, wenn solches Ich von dir entbitte,
nicht starrend taub im trotz'gen Schein auf deinem Kreisgebiete! -
Denn weißt du zu reden nicht von Meiner Tatengröß' hienieden,
bekenn die Nacht in dir, und sieh, Ich werd damit zufrieden!
Doch stumm Mich lassen lang genug auf eine Antwort harren,
darum möcht lassen Ich sobald dein wogend Aug' erstarren;
und wenn du fernerhin Mir keine Antwort möchtst erfinden,
so magst doch deine Dummheit treu ergeben Mir entbinden! -

- 29 -

Da Mich der Staub, die Erd' genannt, nicht rechtlich hat verstanden,
so wend Ich Mich zu dir, du Sonn', gelöst von deinen Banden; -
du große lichtumflossne Weltenfackel magst Mir sagen,
die größte Tat von Mir vollzogen ward in welchen Tagen?
Denn so du vieler Erden Tagesmutter in den Kreisen,
wirst leichtlich doch an dir der Tage größten Mir erweisen!
Denn als Ich wandelte dir treu zur Kunde auf der Erde
und trug als Mensch auf selber treulich jegliche Beschwerde,
da warst du Zeuge ja von allen Meinen großen Werken,
selbst Meinen Tod hast du beweint und konntst den Tag dir merken. -

- 30 -

Nun sieh, du starrer Erdenweiser, hin zu Meiner Sonne
und horch der großen lichtbegabter Erden-Tage Krone,
wie sie aus allen ihren zehen Erden weiten Schlünden
ihr Licht anfängt zu treiben, um dadurch Mir zu verkünden,
wenn auch die Tatengröße nicht, doch jene Zeit der Zeiten,
in welcher - höre! - alle Toten um das Leben freiten. -
Auch lerne Achtung, du bestaubtes Nichts! - aus lichten Tiefen
mit Mir zu reden aus der Demut, nicht in Hochmuts-Kniffen;
denn wenn die große Mutter bessrer Kinder vor Mir bebet,
was ist es dann, das dich, du Nichts! in deinem Stolz belebet? - - 
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