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Dienstag, 31. Januar 2012

Alice Wunderschön !

Wenn alles Gut geschwind, dann ab 2ten Morgen Sonne saugen !

Sonntag, 29. Januar 2012

Paul Van Dyk - For An Angel 2011 (Party & Stylez Remix)

Der Alltag ist ein Dschungel !

Eine Lehre !

Melissa´s Kunst nach Farben !

Zitat !

Mein Büro !

Samstag, 28. Januar 2012

Künstliches !

Max Liebermann

Atelier des Malers am Brandenburger Tor

Freitag, 27. Januar 2012

Überwachung von Linkspartei-Abgeordneten soll überprüft werden

Im Streit um die Überwachung von 27 Parlamentariern der Linkspartei durch den Verfassungsschutz gibt Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) zumindest ein Stück weit nach. Er kündigte am gestrigen Mittwoch an, die Liste der überwachten Abgeordneten überprüfen zu lassen. Dabei solle vor allem geprüft werden, ob die Betroffenen in der Partei eine Führungsposition innehätten oder einer extremistischen Teilvereinigung angehörten. Ob die Zahl der Betroffenen danach höher oder niedriger sein werde, könne er allerdings nicht sagen, fügte Friedrich hinzu. Derweil gibt es Diskussionen um die Frage, ob lediglich öffentliche Äußerungen der Parlamentarier ausgewertet oder auch nachrichtendienstliche Mittel eingesetzt wurden. Diesbezüglich scheint noch reichlich Aufklärungsbedarf zu bestehen.

Donnerstag, 26. Januar 2012

Urteil: Bereits ähnlich aussehende Bilder verletzten das Urheberrecht

Dass die unerlaubte Verwendung bereits existierender Bilder bestraft werden kann, ist an sich nichts Neues. Kürzlich allerdings verlor ein Unternehmen das Verfahren vor einem Londoner Gericht, weil es ein Foto verwendete, welches ähnlich wie ein bestehendes arrangiert wurde. In beiden Fällen wurde ein öffentlicher und somit hochgradig populärer Ort abgebildet.

In Großbritannien wird derzeit ein Fall heiß diskutiert, in dem ein Teeversand der Urheberrechtsverletzung bezichtigt wird, weil er ein ähnliches Motiv wie das eines Souvenirvertriebs verwendete. Der Teevertrieb verlor vor Gericht. Das Urteil dürfte Auswirkungen auf alle Fotografen des Landes haben.

Die beiden Bilder sehen sich zwar auf den ersten Blick ähnlich, der Inhalt des Bildes ist aber nicht der gleiche. Ursache des Rechtsstreits ist ein Foto in schwarz-weiß mit einem typischen zweistöckigen Londoner Bus in roter Farbe und dem Big Ben im Hintergrund. Auf der Webseite der Temple Island Collection werden zahlreiche Souvenirs verkauft, die mit diesem Motiv bedruckt werden. Der Geschäftsführer Justin Fielder hatte das Foto im August 2005 geschossen und es mit Photoshop nachträglich bearbeitet. Man habe der beklagten Firma New English Teas ausreichend Gelegenheit gegeben, das Foto nachträglich lizenzieren zu lassen. Das Unternehmen lehnte die Zahlung der Lizenz allerdings ab. New English Teas verkauft ihrerseits zahlreiche Teedosen und Verpackungen, die ebenfalls historische Plätze in schwarz-weiß und roter Farbe darstellen.

Richter Bierss vom Patentgericht entschied am 12. Januar, die Ähnlichkeit der beiden Motive sei ausreichend für eine Urheberrechtsverletzung. Jetzt könnten in Großbritannien möglicherweise jede Menge Klagen eingereicht werden, weil sich Fotografen von der Arbeit Dritter inspirieren liessen. Auch dem Richter fiel es nach eigener Aussage schwer, darüber zu entscheiden, ob in diesem Fall ein Alleinstellungsmerkmal betroffen war oder nicht, zumal dieses Motiv jedes Jahr unzählige Male von Touristen abgelichtet wird. Dennoch wurde vom Gericht die intellektuelle Leistung des Fotografen gewürdigt und für schützenswert befunden. Der Souvenirhersteller war bereits im Jahre 2010 gegen das beklagte Unternehmen vorgegangen. Auch in dem Fall wurde der Teehersteller bezichtigt, sich der kreativen Leistung Dritter bemächtigt zu haben. Fotograf Fielder strich seine kreative Arbeit heraus. Die Mischung aus einem S-W Foto und dem roten Bus sei unverwechselbar. Die Geschäftsleitung von New English Teas konnte den Fall bislang nicht kommentieren, weil weitere Fälle vor Gericht vorbereitet werden. Von daher ist bislang unklar, ob man gegen dieses Urteil vorgehen wird.

Bereits im Juni 1997 war es zu einem vergleichbaren Fall gekommen. Noel Gallagher von Oasis und Sony Music klagten gegen das Boulevardblatt "The Sun", weil dieses kurz nach Veröffentlichung des Albumcovers von "Be Here Now" ein Bild mit dem gleichen Motiv veröffentlicht haben. Der Verkauf des Posters konnte aber nicht verhindert werden. Zwar sei das Arrangement sehr ähnlich gewesen. Dennoch beruhte das Bild der Sun nicht auf dem Negativ oder Foto der klagenden Partei.

Anwältin Jane Lambert beurteilt den Ausgang des aktuellen Verfahrens in ihrem Blogeintrag dahingehend, es habe fast den Anschein, als wende sich die Verteidigung des Urheberrechts derzeit gegen das Recht, sich künstlerisch auszudrücken. Wer die beiden Fotos miteinander vergleichen möchte, kann dies hier tun.

Mittwoch, 25. Januar 2012

Mädchen vom Vater wie Sklavin gehalten

Die Palästinenserin wurde vom eigenen Vater zehn Jahre in einem dunklen Verlies gefangen gehalten.

„Ist das die Sonne? Die Sonne, von der ich so lange geträumt habe?“ Geblendet von den Strahlen der Abendsonne, blinzelte Baraa Melham ins grelle Licht. Es war das erste Mal nach zehn Jahren, dass sie den Himmel sah.

Die 20-jährige Palästinenserin wurde seit ihrem zehnten Lebensjahr vom eigenen Vater in dunklen Räumen gefangen gehalten. Verlassen durfte sie die Zimmer nur nachts. Dann musste sie im Haus putzen.

Nach dem Hinweis einer Tante befreite sie die Polizei jetzt in dem Westbank-Dörfchen Kalkilia. „Jetzt habe ich wieder Spaß. Mein Leben hat begonnen“, freute sich Baraa.

Ein Leben, das zur Hölle wurde, als die Mutter sich von ihrem Mann Hassan trennte. Der bekam das Sorgerecht für Baraa. Mit zehn lief sie von zu Hause weg. Die Polizei brachte sie zurück zum Vater. Der sperrte sie fortan weg, hielt die Tochter wie eine Sklavin. Er schlug sie mit Stöcken und Kabeln. Drohte ihr, sie zu vergewaltigen und zu schwängern. Dann würde er sie töten und behaupten, sie hätte die Familienehre beschmutzt. „Angst, Angst, Angst – daraus bestand mein ganzes Leben“, berichtet Baraa. „Ich hasse meinen Vater nicht. Aber ich hasse, was er mir angetan hat. Warum? Ich verstehe das nicht.“

Der Vater und seine zweite Ehefrau gaben ihr eine Rasierklinge, sagten, sie solle sich töten.

Baraa ist sicher, dass sie nur überlebt hat, weil sie täglich einen Apfel aß und im Radio (das sie seit fünf Jahren besaß) viele Sendungen hörte, in der es um mentale Stärke ging. Jetzt möchte sie gerne Psychologie studieren: „Damit ich Menschen helfen kann, die Ähnliches erlebt haben wie ich.“ 

Montag, 23. Januar 2012

Jailbreak von iPhone 4S und iPad 2 jetzt auch mit Windows möglich

Die Gruppen Chronik Dev und iPhone Dev Team stellten kürzlich den ersten Untethered Jailbreak für das Apple iPad 2 und iPhone 4S vor. War die Software anfangs nur für Mac OS X verfügbar, so kam kürzlich auch eine Version für alle Benutzer von Windows heraus. Die Reihenfolge der Veröffentlichungen ist kein Zufall. Im Vorfeld kam es zur Zusammenarbeit zwischen den drei erfolgreichsten Hackergruppen.

Das dürfte Apple wenig gefallen. Trotz aller Sicherheitsmaßnahmen kann nun auch die neueste Hardwaregeneration ohne jegliche Vorgaben des Herstellers uneingeschränkt benutzt werden. Wer den Jailbreak durchführen möchte, sollte in jedem Fall vorher eine Datensicherung durchführen. Zwar sollten laut Aussage der Programmierer keine Probleme auftauchen. Dennoch ist eine Sicherung aller wichtigen Daten empfehlenswert.

Die Durchführung des Jailbreaks gestaltet sich kinderleicht. Redparkz hat auf seinem Blog eine Schritt-für-Schritt-Anleitung veröffentlicht. Einzig die Verbindung zu den Greenpois0n-Servern kurz vor Abschluss der Prozedur war anfangs problematisch, weil diese aufgrund des Ansturms völlig überlastet waren.

Zwar gab es schon zum Jahreswechsel einen Untethered Jailbreak für Geräte mit einem einem nachträglich installierten iOS 5. Vom Jailbreak von vor circa drei Wochen waren aber aufgrund des A5-Prozessors das iPhone 4S und das iPad 2 ausgeschlossen. Das neue Kommandozeilen-Tool vom Dev Team als auch Absinthe vom Chronic Dev Team für weniger erfahrene Anwender schließt jetzt diese Lücke. Beide Tools dürften Apple noch ein wenig beschäftigen. Bleibt abzuwarten, wann Apple mit dem nächsten Update von iOS nachrüsten wird, um die Jailbreaker wieder aus ihren eigenen Smartphones und Tablet-PCs auszusperren.

Kumpanei von Nazis und Verfassungsschutz


Als kaiserlicher Generalfeldmarschall mit Pickelhaube verkleidet nahm er an einer Veranstaltung im Rahmen des Programms »Weimar – Kulturhauptstadt Europas« teil. Nicht nur sein Kostüm, auch seine politischen Ansichten waren weit rechts angesiedelt. Der »Nationalsozialismus« habe »gute und auch schlechte Seiten« gehabt. Und die heutigen Neonazis seien im Gegensatz zu linken Autonomen »unproblematische Gruppen«, so seine Überzeugung.

Die Rede ist hier von Helmut Roewer, Offizier der Panzertruppe, Jurist und von 1994 bis 2000 Präsident des Thüringer Landesamtes für Verfassungsschutz. Die Verfassung sah Roewer nur von einer Seite aus als bedroht an: von links. Ein in Roewers Auftrag gedrehter Lehrfilm für den Schulunterricht über »Jugendlichen Extremismus in der Mitte Deutschlands« stellte entsprechend linke Antifaschisten als gewaltbereit da, während ein Neonazi in dem Film unkommentiert erklären durfte: »Wir sind prinzipiell gegen Gewalt.« Da Linke aus der Sicht Roewers so gefährlich sind, ließ er ein umfangreiches Dossier über den PDS-Politiker Bodo Ramelow anlegen, der 1999 in den Thüringer Landtag einzog. Und da Neonazis so »unproblematisch« sind, warb der Thüringer Verfassungsschutz eine Reihe von ihnen als Inoffizielle Mitarbeiter an – in der Bundesrepublik werden diese V-Leute genannt.

Und nicht nur das: Einer dieser V-Leute mit Decknamen »Otto« durfte gar eine neue Nazitruppe namens »Thüringer Heimatschutz« (THS) gründen. »Otto«, der mit wirklichem Namen Tino Brandt heißt und vorübergehend auch dem Thüringer Landesvorstand der NPD angehörte, bekam zwischen 1994 und 2001 über 200.000 DM für seine Dienste, die er nach eigenen Angaben in den Aufbau des THS steckte. Dem so an der langen Leine des Geheimdienstes hängenden THS gehörten auch Uwe Mundlos, Uwe Böhnhardt und Beate Zschäpe an, bis sie sich wegen des Baus von Rohrbomben 1998 dem polizeilichen Zugriff durch Abtauchen entzogen. Der Fürsorge des Verfassungsschutzes konnten sie sich offenbar weiter sicher sein. V-Mann »Otto« kaufte dem Nazi-Trio, das sich seine Untergrundaktivitäten anfangs durch eine menschenverachtende Eigenkreation eines Spiels namens »Pogromly« finanzierte, mehrere dieser Brettspiele für seine Dienststelle ab. Vom Verfassungsschutz erhielt »Otto« auch 2000 DM zur Weitergabe an die abgetauchten Nazis. Das Geld sollte zum Kauf falscher Ausweispapiere dienen. Als die Polizei das Haus von »Otto« observierte, warnte ihn sein V-Mann-Führer und beschrieb ihm die Fahrzeuge der polizeilichen Überwacher. Verfassungsschutzpräsident Roewer selber wurde nach einer Reihe von Affären unter anderem wegen der hohen Geldzahlungen an »Otto« im Jahr 2000 vom Dienst suspendiert. Er publiziert inzwischen im als extrem rechts geltenden Ares-Verlag in Graz.

Die unter seiner Ägide in die Illegalität abgetauchten Mitglieder des THS Uwe Mundlos, Uwe Böhnhardt und Beate Zschäpe bildeten in den folgenden Jahren eine Terrorzelle namens »Nationalsozialistischer Untergrund« (NSU). Dem NSU werden unter anderem eine deutschlandweite Mordserie an neun türkisch-kurdisch-griechischen Kleinunternehmern durch gezielte Pistolenschüsse in den Kopf, der Mord an einer Polizistin in Heilbronn, zwei Rohrbomben-anschläge auf Migranten sowie 14 Banküberfälle zur Finanzierung des Lebens in der Illegalität vorgeworfen. Ans Licht kam das erst, als Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos nach einem Banküberfall in ihrem Wohnmobil erschossen aufgefunden wurden und Beate Zschäpe die Zwickauer Wohnung, in der das Trio jahrelang unerkannt lebte, offenbar zur Verwischung von Beweisen in die Luft jagte. In den Trümmern wurden unter anderem die Tatwaffen für die Morde an den migrantischen Kleinunternehmern und der Polizistin sowie zynische Bekennervideos gefunden. Die deutschen Sicherheitsbehörden hatten nach eigener Darstellung weder Erkenntnisse, die auf einen neofaschistischen Hintergrund der Mordserie hindeuteten, noch auf die Aufenthaltsorte der abgetauchten NSU-Mitglieder. Dagegen galten die NSU-Mitglieder in der faschistischen Szene als »bekannte, große Figuren«, berichtet die Süd- deutsche Zeitung vom 9. Dezember 2011. Hat der Verfassungsschutz mit seinen zahlreichen V-Leuten in der Naziszene das nicht mitbekommen? Beim Mord an einem türkischen Besitzer eines Internetkaffees in Kassel und beim Mord an der Polizistin Michele Kiesewetter in Hannover waren Verfassungsschützer während der Tat vor Ort. Zufall?

Meiner Meinung nach handelt es sich hier nicht nur um Fahndungspannen. Der Verfassungsschutz ist auch nicht einfach »auf dem rechten Auge blind«, wie ihm manche noch fast wohlwollend unterstellen. Vielmehr ist die ganze Institution der Verfassungsschutzämter strukturell und weltanschaulich gänzlich ungeeignet zur Bekämpfung von Neonazis und Rechtsterrorismus. Das ergibt sich schon aus der Geschichte dieses Inlandsgeheimdienstes.

Das Bundesamt für Verfassungsschutz wurde mitten im Kalten Krieg 1950 aus einem von der US-Army zur Beobachtung der Kommunistischen Partei geschaffenen »Amt für Verfassungsschutz« geschaffen. Viele seiner Mitarbeiter waren bereits unter dem Hitlerfaschismus erprobte Antikommunisten aus dem Sicherheitsdienst (SD) und der SS. 1955 wurde der ehemalige SA-Mann und NS-Jurist Hubert Schrübbers mit CDU-Parteibuch zum Präsidenten des Verfassungsschutzes. Erst 1972 wurde der Alt-Nazi aufgrund seiner Rolle als NS-Staatsanwalt gegen politisch und rassisch Verfolgte in den Ruhestand versetzt. Unter Schrübbers stiegen besonders viele Altnazis in hohe Positionen im Verfassungsschutz auf. Ebenso wie ihre Kameraden, die Ende der 1960er Jahre die NPD als neue, legale Nazipartei gründeten, waren diese Geheimdienstbeamten stramm rechts eingestellt. Der Feind steht links – so lautete das antikommunistische Credo von Verfassungsschutz und NPD gleichermaßen. Bei den ersten V-Leuten des Geheimdienstes innerhalb der NPD dürfte es sich so weniger um geheime Unterwanderer gehandelt haben, als vielmehr um alte Kameraden, denen die Verfassungsschützer mit Staatsgeldern wohlwollend unter die Arme griffen.

Als das erste NPD-Verbotsverfahren im Jahr 2003 an der Durchsetzung der Nazipartei mit V-Leuten der Verfassungsschutzämter scheiterte, beklagte das Bundesverfassungsgericht zurecht eine »mangelnde Staatsferne« der NPD. Dieses Verhältnis von Teilen des Staatsapparates und der rechtsbürgerlichen Parteien zu den Neonazis wurde vom langjährigen CSU-Vorsitzenden und bayerischen Ministerpräsident Franz-Josef Strauß wie folgt formuliert: »Mit Hilfstruppen darf man nicht zimperlich sein.« Und er fügte hinzu: »Man muß sich der nationalen Kräfte bedienen, auch wenn sie noch so reaktionär sind ... Hinterher ist es immer möglich, sie elegant abzuservieren.«

Als eine solche Hilfstruppe betrachtete FJS offenbar auch die neonazistische Wehrsportgruppe Hoffmann, die er noch nach ihrem Verbot durch das Bundesinnenministerium im Januar 1980 als eine Art harmlosen Wanderverein verteidigte. Ein Mitglied der Wehrsportgruppe zündete auf dem Münchner Oktoberfest 1980 eine Bombe, die den Attentäter Gundolf Köhler und zwölf Festbesucher in den Tod riß. Dieser Anschlag kurz vor der Bundestagswahl, bei der sich FJS als Retter des Vaterlandes präsentierte, war der schwerste rechtsterroristische Anschlag auf deutschem Boden. Es gibt auch Hinweise auf eine Verwicklung der aus Geheimdiensten und Faschisten gebildeten NATO-Konterguerilla Gladio in den Anschlag. So betrieb Gladio etwa in Italien und der Türkei eine »Strategie der Spannung« um autoritäre Regime an die Macht zu bomben. Ein Attentat, »könnte man es den Linken in die Schuhe schieben, dann wird der Strauß gewählt«, hatte Oktoberfestbomber Köhler vor seiner Tat geäußert.

Manchmal allerdings laufen »Hilfstruppen« auch aus dem Ruder. Erinnert sei in diesem Zusammenhang auch an den V-Mann der Reichswehr Adolf Hitler. Nach der Niederschlagung der bayerischen Räterepublik wurde der Gefreite 1919 in die neugegründete Deutsche Arbeiterpartei eingeschleust. Er stieg alsbald zum »Führer« der fortan als »Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei« firmierenden antisemitischen Krawalltruppe auf. (PK)

Die Bundestagsabgeordnete der LINKEN, Ulla Jelpke, hat diesen Beitrag für die Nummer 1/2012 der politischen Zeitschrift Ossietzky geschrieben. 

Sonntag, 22. Januar 2012

Die Sexualität hat viele Gesichter

Just a couple of new pics, much progess being made



Barnum's Dream is conceptually based on a piece by Michael Sormann, the TP Barracuda pictured above. It has long been a favorite of mine. In trying to name it, I was playing with ideas and flipped the T.P. to P.T. and then of course, Barnum came to mind. A fanatical showman with a flair for the strange and odd, he would have probably enjoyed such a machine, from its scale to its diabolical nature. The machines of “The Wild Wild West” also influenced certain concepts. The finished piece will use much of Sormann’s design, some of it a copy, but with many changes and concepts that are my own. The front half will be be very close to the original, but the back half will contain the steam engine and the large laser cannon and Gattling gun. Mr. Sormann has graciously given me permission to use his work as my starting point. If you are not familiar with his fantastic imagination and work, check him out at the following link. http://www.sormann3d.com/ I consider my piece to be Steampunk in concept but not in maybe its purest sense. I have incorporated some of my own interpretations to the functionality of such a machine, one being, the scale is so huge that even the operating parts of the machine would have required more strength and size than a mere human, therefore, almost everything had to be moved and operated by “mechs”, steam driven robots if you will. It will be as if we are stuck in the style of the Victorian era and in terms of power, we only have steam, utilizing it as our basic power source to do everything from operating machines to firing cannons. (Some cannons on the final ship will be steam powered, some traditional black powder). But even though we are stuck in a steam era, we have still made the technological progress to be able to build advanced creations such as massive laser cannons. I will be posting pictures of the work in progress. Sometimes I just work on a component of the ship that interests me at the time, or when an idea comes to fruition. Many sections are developed at the same time, I consider none of them finished as I am constantly changing things when I feel it improves the look or performance.
Barnum's Dream ist begrifflicher basierend auf einem Stück von Michael Sormann das TP Barracuda aus obigem Bild ein. Es ist seit langem ein Favorit von mir. Bei dem Versuch, name it, spielte ich mit Ideen und drehte das T. S. S. T. und dann natürlich Barnum eingefallen.Einer fanatischen showman mit dem Gespür für die seltsam und komisch, hätte er vermutlich in den Genuss einer solchen Maschine, von der Größenordnung der teuflischen art. Die Maschinen der "Wild Wild West" auch bestimmte Begriffe beeinflusst. Das fertige stück wird viel von Sormann's design, einige davon eine Kopie, sondern mit vielen Veränderungen und Konzepte, die auch meine eigenen. Die vordere Hälfte wird sehr nah am original, aber die Hälfte wieder enthalten werden die dampfmaschine und der großen laser cannon und Aufgeschraubten Gattling-guns Reicht gun. Hr. Sormann beschert hat mir die Erlaubnis zur Verwendung seiner Arbeit als mein Ausgangspunkt. Wenn sie nicht vertraut sind mit seiner fantastischen fantasie und funktioniert, überprüfen sie ihn heraus auf den folgenden link. http://www.sormann3d.com/ Ich halte mein Stück zu Steampunk in konzept aber nicht vielleicht in ihrer reinsten Form. Habe ich einige meiner eigenen interpretationen auf die Funktionalität einer solchen Maschine, ein sein, und die Skala ist so riesig, dass selbst die Teile der Maschine hätte mehr Kraft und Größe als eine rein menschliche, also, fast alles musste verlegt werden und wird betrieben von "aggregate", Dampf angetriebene Roboter wenn man so will. Es ist als ob wir stecken im Stil der Viktorianischen Ära und in der Leistung, haben wir nur Dampf, die Verwendung von it als unsere basic power source, alles von Maschinen, kanonen abfeuern. (Einige Kanonen auf das letzte Schiff wird Dampf betrieben, einige traditionelle schwarze Pulver). Aber wenn auch wir stecken in einer Ära, wir haben noch Dampf des technologischen Fortschritts ausbauen zu können erweiterte Kreationen wie zum Beispiel massive laser kanonen. Ich werde Entsendung Bilder von der work in progress. Manchmal habe ich nur Arbeit auf eine Komponente des Schiffes, das interessiert mich an der Zeit, oder wenn eine idee wird verwirklicht werden. Viele Abschnitte sind gleichzeitig entwickelt, halte ich keine von ihnen fertig wie ich ständig Sachen, wenn ich das Gefühl, dass es verbessert das Aussehen oder der performance. 

Die halbe Frau !

Frauen ziehen wieder vor Gericht

Erste Sammelklage von 1,5 Millionen Frauen wurde vom Obersten Gerichtshof abgelehnt, nun reichen sie Klage auf regionaler Ebene ein

New York - Eine Gruppe von Frauen im US-Bundesstaat Texas hat den Handelskonzern Walmart wegen Diskriminierung verklagt. Die AnwältInnen der Frauen reichten am Donnerstag an einem Bundesgericht in Texas eine Sammelklage gegen die Supermarktkette ein, weil sie sich gegenüber ihren männlichen Kollegen benachteiligt sehen. Die weiblichen Angestellten sollen systematisch schlechter bezahlt worden sein als Männer auf vergleichbaren Posten.

Es ist das zweite Mal, dass auf regionaler Ebene gegen den Konzern geklagt wird. Im Oktober war eine Klage an einem Bundesgericht in North Carolina eingereicht worden.

Keine Entschädigung

Das Oberste US-Gericht in Washington hatte im Juni 2011 eine historische Diskriminierungsklage von 1,5 Millionen Frauen gegen Walmart abgelehnt. Das Gericht legte zugleich strengere Maßstäbe für Klagen gegen Arbeitgeber fest.

Megaupload: Rückkehr unwahrscheinlich aber nicht ausgeschlossen

Unter megavideo.bz soll angeblich demnächst die Auferstehung des gebusteten Filehosters Megaupload stattfinden. Die Macher sind aber leider nicht einmal in der Lage, das Wort Phishing richtig zu schreiben. 140.000 User auf Facebook sollen diese leere Seite bislang ihren Kontakten und Freunden empfohlen haben. Die Frage lautet: Wer fährt hier auf einem dicken Trittbrett in Richtung Gewinnmitnahme?

Auf Twitter und diversen Newsportalen geistert derzeit die IP-Adresse 109.236.83.66 umher. Witzigerweise enthält die Seite exakt den gleichen Inhalt wie megavideo.bz. Die Counter von Facebook und Twitter zeigen hingegen unterschiedliche Werte an. Glaubhaft ist diese "Rückkehr" eines der größten Filehoster sowieso nicht, obwohl es zwischenzeitlich wohl etwas mehr zu sehen gab. Nämlich eine Webseite, die dem Original zumindest vom Aussehen her sehr ähnlich sehen soll.

Natürlich wird ein Filehoster sofort durch viele andere ersetzt. Doch bringt es etwas, auf die Rückkehr eines Kopfes der Hydra zu warten? Wahrscheinlich schon deswegen nicht, weil noch unklar ist, ob es tatsächlich jemandem gelang, den alten Datenbestand zu sichern. So überraschend der Bust die Betreiber ereilte, inklusive Versteckspiel im Panicroom der Villa, so wenig ist davon auszugehen, dass man entsprechende Vorkehrungen traf. Fraglich auch, ob die Accounts von Premium-Kunden noch auf der neuen Seite gültig sind. Jede skandalöse Meldung wird zudem gerne von Cyber-Kriminellen ausgenutzt, um Ahnungslose auf Phishing-Seiten zu locken. Das kann der Tod einer bekannten Persönlichkeit oder ein anderes historisches Ereignis sein. Aber auch manche Besucher auch der Suche nach Pornos, sonstigen Downloads oder Streams könnten ein lohnendes Ziel darstellen, sollte man sie mit derartigen Gerüchten auf ihre Seite locken können. Und wenn die Nachfahren kein Phishing betreiben sollten, so könnte man sich zumindest aufgrund der Zugriffszahlen über die entsprechend hohen Werbeeinnahmen freuen. Von daher sind die neuen Megauploads und Megavideos mehr als kritisch zu sehen.

Viel konkreter sind hingegen ganz andere Abläufe. Felix von Leitner wies darauf hin, die Aktie des Internet-Dienstleisters Cogent sei kurz nach dem Bust von Megaupload um bis zu 23% eingebrochen. Laut Reuters sollen 36 Server in Washington und Frankreich von Cogent angemietet worden sein. Nach dem Dot-Com-Zusammenbruch kaufte das Unternehmen zu extrem niedrigen Preisen Hardware zahlreicher insolventer Unternehmen ein, um ihre Dienste möglichst preisgünstig anzubieten. Monatlich soll Cogent von den Betreibern von Megaupload laut FBI-Angaben eine Million US-Dollar für die Bereitstellung der Server erhalten haben. Analysten schätzen, die Zahlungen von Kimble & Co. machten zwei bis drei Prozent des Unternehmensumsatzes aus.

Nach Bekanntgabe der Einschätzung des Analysten brach der Aktienkurs von Cogent ein. Zwar sei das Unternehmen ein angesehener Internet-Dienstleister mit vielen seriösen Kunden. Doch die Durchsuchungen dürften ebenfalls Druck auf das Ansehen und den Wert des Unternehmens ausgeübt haben. Die Börse hatte stets mehr mit Psychologie als mit reinen Fakten gemeinsam.

Man sieht also: Gänzlich abkoppeln kann man den Graubereich des Internet von der seriösen Wirtschaft nicht. Bei neuen Informationen werden wir diese hier sofort bekannt geben.

TMG - Büro / Secondary

Freitag, 20. Januar 2012

Zahlreiche SOPA-Unterstützer ändern ihre Meinung

Die Aktionen einiger traditioneller Medienkonzerne gegen das umstrittene US-Gesetze Stop Online Piracy Act (SOPA) und Protect I.P. Act (PIPA) zeigt offenbar mehr Wirkung als erwartet. Ein prominenter Unterstützer nach dem anderen habe seinen Kurs geändert. "Als Senator aus Florida, einem Staat mit einer hohen Dichte an Künstlern, Kreativschaffenden und Unternehmen, die von ihrem geistigen Eigentum leben, habe ich ein starkes Interesse daran, Online-Piraterie, die in Florida Arbeitsplätze kostet, zu stoppen", sagte Beispielsweise Senator Marco Rubio aus Florida, ehemals starker Befürworter dieser Anträge. Jetzt wolle er sich sogar aktiv dafür einsetzen, dass die geplanten Gesetze vom Tisch kommen. Auch verschiedene andere Politiker, ob Demokraten oder Republikaner, bis hin zu Anhängern der ultrakonservativen Tea Party-Bewegung, folgten ihm. In New York, San Francisco und Las Vegas kam es unterdessen Demonstrationen. SOPA könnte somit als gescheitert gelten, so Christopher J. Dodd ehemaliger Senator und neuer Chef der MPAA.

Megaupload dicht, Kim Schmitz verhaftet!

Der Filehoster Megaupload wurde nach Informationen der Nachrichtenagentur AP auf Druck der US Bundesbehörden vorläufig geschlossen. Betreiber Kim Schmitz und weitere Hintermänner wurden am heutigen Donnerstag in Neuseeland verhaftet. Damit wurde einem der größten Anbieter der Garaus bereitet. Zur Festnahme kam es, weil den Betreibern vorgeworfen wird, Server in den USA angemietet zu haben.

Dem Unternehmen wird vorgeworfen, urheberrechtlich geschützte Inhalte der Unterhaltungsindustrie im Wert von 500 Millionen US-Dollar illegal in Umlauf gebracht zu haben. Neben den verhafteten Personen befinden sich zwei weitere Angeklagte derzeit auf freiem Fuß. Vor dem Takedown gab Megaupload bekannt, es sei absolut legitim, dass man für so viel Traffic im Internet verantwortlich sei. Man plane den Dienst im Gegensatz zur Auffassung der US Behörden dauerhaft anzubieten. Die Vorwürfe der Justiz seien total überzogen. "Sollte die Content-Industrie einen Vorteil aus unserer Popularität ziehen wollen, wären wir glücklich mit ihnen in den Dialog zu treten", hieß es auf ihrer Webseite. "Wir haben einige gute Ideen. Tretet mit uns in Kontakt." Ein Rechtsanwalt, der das Unternehmen letztes Jahr in einem Verfahren vertrat, war heute gegenüber AP zu keiner Stellungnahme bereit.

Zur Festnahme auf Drängen der US Bundesbehörden kam es, weil man urheberrechtlich geschütztes Material unter anderem auf gemieteten Servern in Ashburn, Virginia feststellen konnte. Kim Schmitz wird in der Klage vorgeworfen, alleine im Jahr 2010 42 Millionen US-Dollar mit seinem Unternehmen umgesetzt zu haben.

20 Durchsuchungsbefehle sollen nach Informationen von TorrentFreak in den USA und acht anderen Staaten ausgeführt worden sein. Darunter Server in den Niederlanden, Kanada und den USA. Einige Luxusautos zuzüglich zu einem Guthaben in Höhe von 50 Millionen US-Dollar wurden beschlagnahmt. Das Justizministerium strebt je nach Schwere des Verbrechens maximale Strafen in Höhe von fünf bis zu 20 Jahren an.

Update: (von Ghandy um 23:10 Uhr)

Nach Angaben des FBI ergingen die Anklagen an sieben Personen und zwei Unternehmen, die für die Urheberrechtsverletzungen verantwortlich gemacht werden. Die durchgeführten Aktionen sollen zur Bekämpfung der umfangreichsten Urheberechtsverletzungen in der Geschichte der USA zählen. Kim Schmitz, Finn Batato, Mathias Ortmann und Bram van der Kolk wurden heute in Auckland (Neuseeland) festgenommen. Julius Bencko, Sven Echternach und Andrus Nomm werden ebenfalls angeklagt, sie wurden aber nicht verhaftet. 18 Domains habe man im Zuge des Verfahrens beschlagnahmt. Mindestens 175 Millionen Dollar sollen nach FBI-Angaben mit dem Verkauf von Online-Werbung und Premium-Zugängen erwirtschaftet worden sein. Den Betreibern wird unter anderem vorgeworfen, sie hätten Uploader von besonders beliebten Dateien finanziell vergütet, anstatt ihnen bei Urheberrechtsverletzungen den Account zu sperren.

Mittwoch, 18. Januar 2012

Lindenberg spricht über seine Stasi-Akte

Der Panik-Rocker über die Stasi. "Diese Schnüffelhunde konnten mich und meine Mädchen nie kriegen"

Ein Meter dick sei seine Stasi-Akte, sagt Udo Lindenberg (65), 1615 Spitzel überwachten den Panikrocker allein bei seinem ersten und einzigen Konzert in der DDR am 25. Oktober 1983, als nur Blauhemden im Publikum saßen und die echten Fans draußen bleiben und sich mit den Sicherheitskräften anlegen mussten. „Ich habe das leider nicht gewusst und erst während und nach dem Konzert gemerkt“, sagt Lindenberg zur B.Z., „aber die Ganoven, sie waren da drüben überall.“ Was an diesem Abend nicht half, Udo entwischte ihnen in einem günstigen Augenblick nach dem Konzert und landete auf den Schultern seiner jubelnden Fans, rief „Keine Panik!“ und versprach, bald vor ihnen zu singen.

Bereits 1974 hatte Lindenberg nach seinen Auftrittsmöglichkeiten in der DDR angefragt, was in seiner Stasi-Akte genau nachzulesen ist und am 9. Februar 1983 folgendermaßen festgehalten und bewertet wurde: "Da ihm dies nicht gewährt wurde, bezeichnete er gegenüber westlichen Massenmedien die DDR als ‚Deutsche Desillusionsrepublik in Sachen Kulturaustausch’". Wenige Zeilen weiter unten heißt es: "Das z.B. von Massenmedien der BRD publizierte Lied von LINDENBERG 'Sonderzug nach Pankow' stellt eine Diffamierung des Generalsekretärs der SED sowie der Kulturpolitik der SED dar."

Auch die Textzeile seines Liedes „Sonderzug nach Pankow“, in der er über „Honni“ singt:

„Du ziehst dir doch heimlich auch gerne mal die Lederjacke an und schließt dich ein auf’m Klo und hörst West-Radio“

wurde in der Stasi-Akte bierernst kommentiert mit: "dass es unser Staatsratsvorsitzender nicht nötig habe, sich auf der Toilette einzuschließen und sich eine Lederjacke anzuziehen."

Als Lindenberg vor 16 Jahren zum ersten Mal seine Stasi-Akte las, sah er sowohl die Tragik dieses Spitzeltums und musste „erst mal mit Eierlikör gurgeln und ausatmen“, und dann aber lachen: „Dieses Tragische hat ja auch etwas so abartig Komisches, und es war hochamüsant für mich, natürlich nur im Nachhinein, was und wie da jede Kleinigkeit präzise von so irre vielen Menschen notiert wurde. Was ich zum Beispiel für Klamotten trug, oder die Toiletten-Honni-Sache, das ist so grotesk.“ Am 2. Oktober 1987 wurde zum Beispiel in die Akte eingetragen: "Zur Person: äußere Erscheinung ist geprägt durch eine typische, fast standardisierte Kleidung (Filzhut, Röhrenhosen aus Gummi, Halbstiefel und T-Shirts – meist schwarzfarben) und durch eine bewusst fläzige und lässige Gestik."

„Gummi! Mensch, Jungs, das war Leder!“, sagt Udo und erinnert sich aber eben nicht nur an das „lachende Auge“. Im B.Z.-Gespräch sagt er: „Ich, der West-Berliner, war ja irgendwann wieder weg. Aber die Leute, die in der damaligen DDR lebten, normal leben und also auch mal querdenken wollten, für die war das die Hölle. Und damit meine ich nicht nur Inhaftierungen, es gab ja auch Folter, die waren so unter Druck, konnten ja kaum noch atmen, und mit denen habe ich sofort mitgefühlt und -gelitten, und da kam das weinende Auge durch.“

Und dabei denkt er natürlich auch an sein „Mädchen aus Ost-Berlin“, das bis heute geheim bleiben möchte. Sie begab sich Mitte der 80er über viele Monate in die Gefahr, sich mit dem für das DDR-Regime unbequemen Udo Lindenberg zu treffen. Lindenberg: „Ihre Eltern waren streng auf Linie, und so versuchten wir uns stets supergeheim zu treffen, was manchmal geklappt hat, nicht immer. Aber wenn, dann haben wir den Traum gelebt vom Zusammensein, von Freiheit. Und das hat die da drüben natürlich gewurmt, weil sie nie etwas Genaueres wussten. Sie waren schwer hinter mir her, ich stand unter wahnsinniger Beobachtung in Ost-Berlin.“

Viele Lügen, Erfindungen, aber auch Wahrheiten, Details, auch über Freunde und Frauen musste Udo in seiner Akte nachlesen: „Diese Schnüffelhunde konnten mich und mein Mädchen aber Gott sei Dank nie kriegen. Da war ich eben doch einen Zacken schneller. Länger geschlafen, und trotzdem früher aufgestanden sein, hihi, hoho.“

„Wir wollen doch einfach nur zusammen sein“, dichtete Lindenberg im Jahr 1973 und besang wohl nicht nur seine junge Liebe, sondern auch die Sehnsucht nach Wiedervereinigung. „Das hat denen nicht gepasst, logisch, und dass die mir nicht passten, haben die auch gemerkt, logisch. Und dann gab’s zur Strafe die böse Akte“, so Udo. Und jetzt seit genau einem Jahr: das große Lindenberg-Musical „Hinterm Horizont“, mit bereits 500.000 Besuchern. Lindenberg: „Das kann sich der Honni jetzt mal schön ausm Himmel angucken.“ 

Forscher entwickeln Nano-Datenspeicher

Ein internationales Team von Forschern hat den kleinsten magnetischen Datenspeicher der Welt entwickelt. Für die Speicherung von einem Byte an Daten benötigen sie nur 96 Atome.

Deutsche und amerikanische Forscher haben den kleinsten magnetischen Datenspeicher der Welt gebaut. Ein Datenbit, die kleinste Einheit in der Computertechnik, hat dabei auf gerade einmal zwölf Eisenatomen Platz. "Angesichts der Miniaturisierung der Elektronik wollten wir wissen, ob man diese Entwicklung bis an die Grenze einzelner Atome weitertreiben kann", sagte Sebastian Loth, Mitarbeiter der Max-Planck-Gesellschaft beim Hamburger Forschungszentrum CFEL (Center for Free-Electron Laser Science).

Mit ihrem Nano-Magnetspeicher sind die Wissenschaftler bis an die Grenze der Quantenphysik gegangen. Während die Forscher ein Byte (8 Bit) auf 96 Atomen unterbringen, benötigen moderne Festplatten mindestens eine halbe Milliarde Atome für ein Byte. Der Clou: Für den Superspeicher haben die Wissenschaftler erstmals sogenanntes antiferromagnetisches Material verwendet, das bislang als ungeeignet für die Sicherung von Daten galt. Die Forscher und der IT-Konzerns IBM präsentieren den Speicher im Fachjournal "Science".
Bisherige Speichermethode

Herkömmliche Magnete wie die im gewöhnlichen Kompass nutzen in der Regel ferromagnetisches Material, das aus Eisen, Nickel und anderen Elementen bestehen kann. Auf Computer-Festplatten werden die Datenbits jeweils in winzigen ferromagnetischen Strukturen abgelegt, die die Null oder Eins eines Bits durch die Ausrichtung ihrer Pole repräsentieren. Diese Speicher benötigen allerdings einen Mindestabstand zueinander - anders als bei antiferromagnetischen Einheiten, die deutlich dichter nebeneinanderliegen können.

"Wir haben jetzt eine Möglichkeit gefunden, in kurzen Reihen von Eisenatomen zwei unterschiedliche antiferromagnetische Zustände zu erzeugen, einen für die Null und einen für die Eins", sagt Loth. Dabei helfe die Platzierung der Eisenatome auf einer Kupfernitrid-Oberfläche.
Herstellung des neuen Speichers

Der Superspeicher lässt sich jedoch nur unter besonderen Umständen bauen: Stabil ist er derzeit erst bei Temperaturen von minus 268 Grad. Zudem wurden die Strukturen Atom für Atom aufgebaut. Möglich sei das nur mit Hilfe eines Rastertunnelmikroskops gewesen, erläutert Loth. "Ehe antiferromagnetische Datenpunkte tatsächlich zum Einsatz kommen, wird sicher noch einige Zeit vergehen", sagte Andreas Heinrich, Leiter des IBM-Labors in Almaden in Kalifornien.

Das Ergebnis ist dennoch ein großer Schritt für die Forschung. "Damit liegt quasi erstmals ein Machbarkeitsnachweis vor", sagte IBM-Sprecher Hans-Jürgen Rehm. "Das ist, als wenn man eine neue Tür in den nächsten Raum geöffnet hat." Es sei zwar der allererste Schritt, aber es funktioniere.

Happy Amelia Earhart Day!

Dienstag, 17. Januar 2012

Computerraum / Secondary


Sonntag, 15. Januar 2012

Wunderkind Arfa Karim stirbt mit 16 Jahren

Sie galt als Computergenie und wurde mit gerade einmal neun Jahren die weltweit jüngste Mitarbeiterin des Softwaregiganten Microsoft. Jetzt ist Arfa Karim Randhawa an einem Herzinfarkt gestorben.

Sie war eine kleine Berühmtheit in Pakistan, sie galt als Genie und legte schon im Kindesalter eine Traumkarriere in der Computerbranche hin – Arfa Karim Randhawa wurde mit gerade einmal neun Jahren die weltweit jüngste Mitarbeiterin des Softwaregiganten Microsoft. Nun ist die Pakistanerin mit nur 16 Jahren an den Folgen eines epileptischen Anfalls und eines dadurch ausgelösten Herzinfarkts gestorben. Das berichteten am Sonntag pakistanische Medien. Vor ihrem Tod am Samstag hatte die Jugendliche schon mehrere Wochen lang in einem Militärkrankenhaus in der ostpakistanischen Provinzhauptstadt Lahore im Koma gelegen.

An der Trauerfeier in der Al-Khalid-Moschee von Lahore nahmen am Sonntag viele Prominente teil, darunter der Ministerpräsident der Provinz Punjab, Shahbaz Sharif, wie die Zeitung „The Nation“ berichtete. Anschließend wurde der Sarg des Mädchens, der mit einer grün-weißen Nationalflagge geschmückt war, in den Heimatort der Toten in der Nähe der Stadt Faisalabad in Zentralpunjab gebracht. Dort sollte Arfa Karim im Kreise ihrer Familie beigesetzt werden.

Microsoft hatte das in Pakistan als Wunderkind gefeierte und mehrfach ausgezeichnete Mädchen 2004 zur offiziell zertifizierten Mitarbeiterin des Unternehmens gemacht. Mit ihren neun Jahren war die Tochter eines Offiziers der pakistanischen Armee die jüngste von Hunderten Softwareentwicklern rund um den Globus. Bei einer Microsoft-Konferenz in Barcelona im November 2006 wurde sie für ihre außergewöhnlichen Leistungen geehrt. Neben ihren Computerkenntnissen brillierte Arfa auch noch auf einem anderen Gebiet: Mit gerade einmal zehn Jahren erwarb sie einen Flugschein. Zeitungsberichten zufolge lud Microsoft-Gründer Bill Gates sie im Jahr 2005 persönlich in den Firmensitz bei Seattle ein.

Gates soll sich in den vergangenen Wochen auch dafür eingesetzt haben, das schwer kranke Mädchen in den USA behandeln zu lassen. Die Ärzte in Lahore hätten jedoch von einer Überführung abgeraten. Arfa Karim Randhawa hatte schon seit längerer Zeit unter schweren epileptischen Anfällen gelitten.

Wir gegen Nazis !

Master of the "Moshers Night

Ein neues Jahr, eine neue Rubrik. 2012 widmen wir uns bei Rock over Niederbayern endlich auch dem Heavy Metal. Mac Mac Ilvaine wird für uns einen Blick in die Niederbayerische Heavy-Metal-Szene wagen. Den Auftakt macht ein Interview mit "Very important Metalhead" Michael Eggl, besser bekannt als "DJ Schnapsi".

Michael Eggl alias DJ Schnapsi im Interview

Mac: Hallo Schnapsi, schön dass Du für uns Zeit gefunden hast.

Schnapsi: Kein Problem, das mach ich gerne. Freu mich, dass Ihr mit mir diese Rubrik starten wollt.

Mac: Bei deinem Bekanntheitsgrad war das für uns auch sehr naheliegend. Seit wann gehörst du eigentlich zur Metalszene?

Schnapsi: Das ist eine sehr schwierige Frage, ab wann gehöt man überhaupt zu einer Szene? Ich bin Metaller seit ich mit 6 Jahren mein erstes Album von Iron Maiden "Killers" bekommen habe. Das Cover, die Gitarrenriffs, die Melodien und der Gesang haben mich sofort begeistert, seit dieser Zeit gibt es für mich nur Heavy Metal.

Mac: Du hast also gleich mit der bekanntesten aller Metal Bands angefangen. Wie ging es dann weiter, wann und was war dein erstes und wann dein letztes Konzert?

Schnapsi: Mein erstes Konzert war Blind Guardian in München, frag mich nicht wann das war. Das letzte Konzert war kurz vor unserem Interview auf dem X-Mas Metal Festival in Austria, ich komm grad davon. Die letzte Band die ich da gesehen habe waren Debauchery.

Mac: Wie kommt man dazu DJ zu werden, hast Du auch einen normalen Beruf?

Schnapsi: Klar hab ich auch einen normalen Beruf erlernt, ich bin Mechatroniker und war anschließend noch auf der BOS in Deggendorf. Mein Zeugnis kann sich sehr gut sehen lassen, ich kann also alle Eltern beruhigen. Heavy Metal und Headbangen macht nicht dumm. DJ wurde ich im Rainbow in Zeholfing, das ist wohl Niederbayerns kultigster Metalschuppen, leider zur Zeit wegen Babypause geschlossen. Der Chef hat mich damals gefragt ob ich das mal testen wolle. Natürlich hab ich da gleich zugesagt.

Mac: Du bist ja für deine Moshers Night über unsere Grenzen hinaus bekannt, dann war das im Rainbow also die Erste?

Schnapsi: Ja, definitiv war im Rainbow die erste Moshers Night.

Mac: Mittlerweile ziehst Du aber mit deiner Moshers Night durch ganz Bayern, oder?

Schnapsi: Ja das stimmt, ich bin immer auf der Suche nach neuen Locations. Der Metal in Niederbayern oder besser gesagt in ganz Bayern wird leider immer mehr aus den Bars und Diskotheken verbannt. Darum versuche ich in verschiedenen Locations auflegen zu können. Es gibt einfach zu viele Metaller, die darf man nicht ohne Chance zum Moshen lassen, zudem muss man den Heavy Metal noch mehr unter die Leute bringen (lacht)

Mac: Gibt's da regional Unterschiede was den Leuten gefällt?

Schnapsi: Eigentlich sind alle Metaller froh, wenn in Ihrer Gegend ein Event stattfindet. Aber es gibt tatsächlich kleine Unterschiede.

Mac: Hast Du so was wie ne Top Ten, die Du hier vorstellen könntest?

Schnapsi: Ich kann euch die Top Ten der verschiedenen Locations sagen, das ist kein Problem.

Mac: Gut, die veröffentlichen wir dann im Anhang an das Interview. Was außer der Musik selbst, macht für dich den Heavy Metal aus?

Schnapsi: Metal ist für mich eine Lebenseinstellung, es ist das Miteinander, der Zusammenhalt der Szene. Geh auf ein großes Festival und sieh wie die Menschen zusammen feiern. Party ohne Ende und ohne Gewalt, ganz anders wie z.B. bei Rock im Park wo ja immer wilde Schlägereien sind. Wir sehen zwar düster aus, aber wir sind ein wirklich nettes Völkchen, fragt mal die Einwohner in Wacken, die freuen sich jedes Jahr auf das Open Air.

Mac: Was liegt als nächstes bei Dir an?

Schnapsi: Ich hab grad wieder einige Locations für die Moshers Night klar gemacht. die Termine stehen auf meinen Webseiten. Ansonsten hänge ich schon voll an der Planung für die Festivals 2012, man muss ja selbst auch mal abfeiern haha und wer weiss, evtl schaffe ich es ja mal auf nem Festival aufzulegen, das wäre schon geil.

Mac: Leider müssen wir langsam zum Ende kommen Schnapsi. Danke für deine Zeit und das Interview und viel Erfolg für deine Moshers Night. Was kannst Du uns zum Abschluss noch sagen?

Schnapsi: Ich finds cool, dass Ihr diese Rubrik macht. Das traut sich sonst keiner, nun hat auch der Metal eine Lobby in Niederbayern. Bleibt senkrecht und merkt euch: Metal is the Law

Infos: Die nächsten Moshers Night Termine findet ihr unter: www.facebook.com/dj.schnapsi oder www.myspace.com/dj-schnapsi 
 
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