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Samstag, 31. März 2012

Online-Flashmob gegen NPD erfolgreich

Ein auf Facebook gestarteter Online-Flashmob gegen die Facebookseite der NPD war offenbar erfolgreich. In dem sozialen Netzwerk wurde zu massenhaftem Melden der Seite aufgerufen, um eine Löschung zu erzwingen. Am späten Nachmittag dann war die Facebookseite nicht mehr erreichbar.

Neu ist die Idee, die hinter dem Online-Flashmob steht, nicht: Nutzer des sozialen Netzwerks Facebook sollten die Fanseite der NPD massenhaft melden, um Facebook zur Löschung der Seite zu bewegen. Eine ähnliche Aktion im Mai 2010 hatte nicht den gewünschten Erfolg gebracht. Damals beteiligten sich über 400.000 Nutzer an einer "digitalen Lichterkette".

Die Planung des heutigen Flashmobs lief über Kettenbriefe: In ihnen war eine Anleitung enthalten, wie man die Fanseite der NPD meldet. Einfach aus "Seite melden" klicken und "Enthält Hassreden" auswählen. Ebenfalls enthalten war der Hinweis, die Nachricht weiterzuleiten. Das Motto der heutigen Aktion lautete "Neonazis ärgern". Die Facebook-Seite der NPD hatte rund 17.000 Fans.

Interessant ist, dass dieser Flashmob nicht als zentrale Kampagne, also zum Beispiel über eine eigene Facebookseite organisiert wurde. Die Aufrufe erreichten die Nutzer lediglich über die Kettenbriefe beziehungsweise Kettenposts.

Am späten Nachmittag war es dann so weit: Die Facebook-Seite der NPD war nicht mehr erreichbar, wohl aufgrund des Flashmobs. Auf Twitter folgten prompt Jubelstürme: "LOL!!! Facebook hat die NPD Seite mit 17.000 Fans gelöscht, weil wir sie "gemeldet" haben! #FTW" schreibt @Weltregierung. Andere Nutzer schreiben: "Wir haben die NPD gelöscht!".

Es steht allerdings noch nicht fest, ob die Löschung von Dauer ist, etwa weil sich bei diesem Versuch besonders viele Nutzer beteiligten, oder ob der Zugang zur Fanseite nur temporär begrenzt ist, weil Facebook entweder die Vorwürfe prüfen möchte oder nicht mehr mit Beschwerden bombardiert werden will. Eine andere Möglichkeit ist allerdings, dass Facebook tatsächlich Inhalte auf der Seite fand, die als Hassreden gelten könnten. Dies ist laut Facebook in diesem Fall der einzige legitime Löschungsgrund. Ansonsten betonte das Unternehmen, dass man die Meinungsfreiheit respektiere.

UPDATE 23:20 Uhr: Die Fanseite der NPD ist wieder online. Auf der Seite wird verkündet, man habe sich dazu entschlossen, die Seite selbst für einige Stunden vom Netz zu nehmen. Unter anderem heißt es dort: "Euer Flashmob war eine virtuelle Platzpatrone".

Vorratsdatenspeicherung: Anonymous ruft zu Protesten auf

Derzeit wird in Deutschland verstärkt über eine Wiedereinführung der Vorratsdatenspeicherung diskutiert. Dies nehmen Aktivisten des Internet-Kollektivs Anonymous zum Anlass, zu verstärkten Protesten in Form von Paperstorms gegen die umstrittene Sicherheitsmaßnahme aufzurufen.

Unter einem Paperstorm verstehen Anonymous-Aktivisten eine Aktion, bei der massiv Plakate, Flyer und Informationsmaterial verteilt werden. In der Vergangenheit gab es solche Aktionen von Anonymous Deutschland unter anderem gegen das Handelsabkommen ACTA (das nach Meinung von Gegnern die Internet-Freiheit einschränkt) und anlässlich des Tags der Deutschen Einheit allgemein für mehr Bürgerrechte (gulli:News berichtete). In Österreich, wo die Vorratsdatenspeicherung derzeit kurz vor ihrer erstmaligen Einführung steht, gab es bereits mehrere von Anonymous Austria organisierte Paperstorms gegen die Überwachungsgesetzgebung.

Daran will man sich nun offenbar in Deutschland ein Beispiel nehmen. Angesichts der verstärkten Diskussion über eine neue, verfassungskonforme Umsetzung der EU-Richtlinie zur Vorratsdatenspeicherung formiert sich auch der Protest in Deutschland neu. Dabei will auch das Internet-Kollektiv Anonymous aktiv werden und ruft zu Paperstorms gegen die Vorratsdatenspeicherung auf. Der erste Termin für die Aktionen ist der 6. bis 9. April 2012. Der zweite Paperstorm soll vom 13. bis 15. April stattfinden.

Die Anonymous-Aktivisten, die die Protestaktion ins Leben gerufen haben, rufen dabei alle Interessierten zur Beteiligung auf. Freiwillige sollen Events in ihrem Städten organisieren und das Flyer-Sortiment erweitern. Bislang sind Paperstorms in Magdeburg, Wernigerode, Dortmund und Düsseldorf geplant.

Anonymous betont bei dieser Aktion ausdrücklich den friedlichen, legalen, aufklärerischen Charakter. "Bitte keine Autos, Brief- wie auch Postkästen bekleben, verhaltet euch friedlich und seid freundlich!," heißt es in dem offiziellen Aufruf der Aktivisten. Somit könnte man potentiell eine große Anzahl von Sympathisanten ansprechen. Ob dies gelingen wird, bleibt abzuwarten. 

Donnerstag, 29. März 2012

Kommt das "EU-Zentrum zur Bekämpfung der Cyberkriminalität"?

Die EU-Kommission legte am heutigen Mittwoch einen Vorschlag zur Einrichtung eines "Europäischen Zentrums zur Bekämpfung der Cyberkriminalität" vor. Dieses soll Bürgern und Unternehmen bei der Bekämpfung von Cyber-Kriminalität unterstützen. Die EU sieht derartige Straftaten offenbar zunehmend als Bedrohung an.

Das Zentrum soll im Europäischen Polizeiamt (Europol) in Den Haag eingerichtet werden. Es wird primär eine koordinierende Funktion haben, also dabei helfen, die Aktivitäten der einzelnen Mitgliedsländer besser aufeinander abzustimmen. Vor allem soll das Zentrum gegen solche Internet-Straftaten vorgehen, die große Profite versprechen, insbesondere organisierte Betrugsdelikte. Daneben sollen auch "die Bekämpfung von Cyberstraftaten, die eine schwere Schädigung ihrer Opfer bewirken (zum Beispiel über das Internet begangene sexuelle Ausbeutung von Kindern), sowie von Cyberangriffen auf wichtige Infrastrukturen und Informationssysteme in der EU" zu den Aufgaben des Zentrums zählen.

Daneben soll das Zentrum auch präventive Aufgaben übernehmen, also Straftaten vorbeugen und somit das Vertrauen der Nutzer in Internet-Geschäfte und elektronischen Bankverkehr stärken. Auch das Sammeln, die Analyse und die Weitergabe von Bedrohungs-Informationen soll das Zentrum übernehmen, ebenso wie die Unterstützung von Ermittlungsarbeiten und die Überprüfung wichtiger Infrastrukturen auf Sicherheitsmängel. Außerdem soll das Zentrum Wissen aus verschiedenen Quellen - etwa Universitäten, Behörden und Privatwirtschaft - bündeln und weitergeben sowie Schulungen durchführen.

Kampagne: ACTA stoppen

"Millionen Europäer nutzen das Internet für ihre Kontoführung, für Online-Einkäufe, für ihre Urlaubsplanung oder für den Kontakt zu Familienmitgliedern und Freunden über soziale Netze. Im gleichen Maße, wie sich unser tägliches Leben zunehmend online abspielt, nimmt jedoch auch die Kriminalität im Online-Bereich zu – und diese Delikte betreffen jeden einzelnen von uns," so Cecilia Malmström, EU-Kommissarin für Inneres, "Wir dürfen nicht zulassen, dass Cyberkriminelle unser digitales Leben zerrütten. Ein innerhalb von Europol angesiedeltes Europäisches Zentrum zur Bekämpfung der Cyberkriminalität könnte als zentrale Schaltstelle für die Zusammenarbeit dafür sorgen, dass die Freiheit, die Offenheit und die Sicherheit des Internets gewahrt bleiben."

Laut Vorschlag soll das Zentrum im Januar 2013 seine Arbeit aufnehmen. Dazu müsste diese Idee aber zunächst von der Haushaltsbehörde von Europol abgesegnet werden.

Mittwoch, 28. März 2012

Melkus RS 1000

Der Pkw Melkus RS 1000 wurde vom Dresdner Rennfahrer Heinz Melkus auf der Basis des Wartburg 353 als zweisitziges Sportcoupé entwickelt und von 1969 bis 1980 in 101 Exemplaren gebaut. Der Name "RS" steht für Rennsportwagen.

Die Produktionsgenehmigung ging auf eine Initiative des Motorsportverbandes ADMV zurück. Im November 1968 stellte die Kommission Automobilrennsport bei der Zentralen Sportkommission einen Antrag zum Bau eines komplett in der DDR gebauten Sportwagens "zu Ehren des 20. Jahrestages der Gründung der DDR". Nach dessen Bewilligung entwickelte Melkus in der "Arbeitsgemeinschaft Sportwagen" unter Beteiligung von Ingenieuren der Technischen Universität Dresden, der Verkehrshochschule Dresden sowie Technikern des Automobilwerks Eisenach (Wartburg) und Designern der Kunsthochschule Berlin-Weißensee bis April 1969 den ersten Prototyp.

Für den Bau wurden Rahmen, Fahrwerk, Motor und Armaturen aus der Serienfertigung des Wartburgs übernommen. Durch einen überarbeiteten Motor, Doppelauspuff, geändertes Auspuffsystem, 5-Gang-Getriebe und Dreifachvergaser von MZ, wurde in der Straßenversion die Leistung von 37kW/50PS auf 51 kW (70 PS) bei 5000 Umdrehungen pro Minute erhöht. Der flüssiggekühlte 3-Zylinder-Reihen-Zweitaktmotor (992 Kubikzentimeter) war mittig angeordnet, der Melkus RS 1000 erreichte 165 Kilometer pro Stunde – in der Rennversion mit Sportvergaser bei bis zu 74 kW (100 PS) und 6000 Umdrehungen pro Minute bis zu 210 km/h. Zwischenzeitlich wurde auch mit einem Doppelmotor experimentiert, wobei die Kurbelwellen zweier Wartburg-Motoren ihre Kraft über einen Zahnradtrieb auf eine gemeinsame Kupplung übertrugen. Schwierigkeiten wie die Synchronisation der sechs MZ-Motorradvergaser ließen diese Versuche jedoch scheitern.

Dienstag, 27. März 2012

WARTBURG 353W

Sonntag, 25. März 2012

Legacy - Vancouver Film School (VFS)

Hass

Hass ist Unverstand, Hass ist falscher Glauben das Blut anderer saugen, Gefühle totschlagen, Babys sexuell mißbrauchen und Tiere vergewaltigen schlachten, Menschen die Haut abziehen, in Stücke zerschneiden um sie zu verspeisen. Hass ist nicht Böse, nur Verteidigung – Gegenwehr zum anderen, was anders ist, weil anderes stets fremd ein fremdes Wesen ist. Hass ist Gut ein heiliges Ritual, denn Hass ist ein flammender Kreis eine flammende Umarmung in Geborgenheit gleicher Geistigkeit geordneter Gedanken. Hass ist schön das reine stolze Blut die Gleichung der Prediger in den Moscheen – Kirchen und Domen, den goldenen Kathedralen der Päpste und Könige. Hass ist ein flammendes Inferno kochendes Blut knöcherndes Gebein gebleicht in der Gerechtigkeit. Hass ist ein wohlklingendes Lied aus edlen Worten geschmiedet, Hass ist eine blumige Sure aus ruhmreichen Versen geschnitzt, Hass ist die glühende Krone heiligen Lichtes. Hass ist nicht Böse, nur Verteidigung – Gegenwehr zum anderen, was anders ist, weil anderes stets fremd ein fremdes Wesen ist. Propheten sind anders, Propheten sind fremd, Sie geben sich nicht zu erkennen. Ein Prophet verleumdet sich selbst, ein Prophet hört nicht auf seinen Namen. Hass schreit zum Himmel, wenn seine Kinder gestorben. Hass lacht, wenn des anderen Kinder gestorben. Die verstorbenen Kinder des Hasses schreien aus den Tiefen der infernalischen Katakomben, und die anderen?, die fremden Kinder?, Sie lachen. Oh Hass, deine Tränen sind trocken, dein Gesicht verzerrt, deine Gedanken verkehrt, verdreht deine Seele. Lieber Hass verweile weiterhin in deinem Unverstand, trinke weiter das süße Blut deiner Kinder, suizide deine eigenen Gefühle, vergewaltige – schlachte dich selbst.

Samstag, 24. März 2012

Planet nach Romy Haag benannt

Die Entertainerin Romy Haag ist zur Namensgeberin eines Kleinplaneten geworden. Der deutsche Astronom Felix Hormuth habe einen von ihm entdeckten Asteroiden nach der 61-Jährigen benannt, teilte Haags Agentur am Dienstag in Heppenheim mit. Haag fühle sich sehr geehrt, wolle ihren Planeten aber nicht besiedeln, hieß es weiter. Von dort aus sei es etwas weit bis in die Stadt.

'Romy Haag' hat einen Durchmesser von rund einem Kilometer und ist über 200 Millionen Kilometer von der Erde entfernt. Namen für Kleinplaneten können nur vom Entdecker persönlich der International Astronomical Union (IAU) vorschlagen werden.

Megaupload: Carpathia drängt auf Entscheidung über 25 Petabyte

Carpathia Hosting konnte die 25 Petabyte von Megaupload bislang nicht löschen. Das Unternehmen verlangt nun aber vor Gericht eine zeitnahe Entscheidung. Man könne einerseits den Speicherplatz nicht für andere Kunden verwenden, weil mehrere Parteien Anspruch an den Daten erhoben hätten. Andererseits habe das Unternehmen seit dem Bust im Januar keinerlei Zahlungen mehr erhalten.

Carpathia Hosting bemüht sich vor einem Bundesbezirksgericht von Virginia um eine Lösung ihres Serverproblems. Die Verteidigung der Betreiber des im Januar geschlossenen Filehosters Megaupload hatte zur Beweisführung Anspruch auf die gespeicherten Daten erhoben. Zudem bemühen sich einige Nutzer darum, Zugriff auf ihre legalen Uploads zu erhalten. Darum bemüht sich auch die Bürgerrechtsorganisation Electronic Frontier Foundation (EFF).

Die Zeit drängt, die Serverkosten alleine des Standorts Ashburn, Virginia belaufen sich täglich auf umgerechnet rund 6800 Euro. Zudem berichtet das Unternehmen, es habe einige Server in ein eigenes Rechenzentrum verlegen müssen, was Kosten in Höhe von umgerechnet 49.000 Euro hervorgerufen habe. Dazu kämen monatliche Mietkosten von umgerechnet 28.000 Euro. Seit der Schließung von Megaupload wurde dem Hosting-Unternehmen keine Kosten erstattet. Die Server, auf denen die 25 Millionen Gigabyte (25 Petabyte) Daten gespeichert sind, haben nach Angaben von Carpathia einen Wert von 950.000 Euro.

Zur Lösung des Problems schlägt Carpathia dem Gericht drei Alternativen vor. Entweder müssen die Interessenten dem Unternehmen die Hardware abkaufen. Oder aber sie müssen vorübergehend die Kosten für den Betrieb übernehmen, bis die Daten fertig übertragen sind. Kommt beides nicht in Frage, möchte man die Daten so schnell wie möglich löschen. Für den Transfer ausgewählter Daten soll es dennoch eine kurze Übergangsfrist geben, innerhalb der der Kopiervorgang vollzogen werden soll.

Freitag, 23. März 2012

Wartburg-Motorwagen

Ursprünglich nicht in der Absicht gegründet, Automobile zu bauen, entschied sich die Leitung der damaligen Fahrzeugfabrik Eisenach, in den Markt des Automobilbaus einzusteigen. Obwohl dem Unternehmen jede Erfahrung in diesem Bereich fehlte, sollte so schnell wie möglich ein konkurrenzfähiges Produkt angeboten werden. Vor diesem Hintergrund wurde 1898 die Alleinlizenz zum Bau eines französischen Fahrzeuges vom Typ Decauville Voiturelle, eine Voiturette, erworben. Noch vor Weihnachten desselben Jahres wurde der erste Versuchswagen gebaut, ab Anfang 1899 gelangte das Fahrzeug als Wartburg-Motorwagen in den Verkauf. In der Folgezeit wurden insgesamt rund 250 dieser Fahrzeuge in Eisenach hergestellt, der Preis lag je nach Ausführung zwischen 3500 und 3950 Goldmark.

Mittwoch, 21. März 2012

VampirPrincesss

Montag, 19. März 2012

Alltagsmärchen !

. . magisch sprudelnde Bahnen . .

Gezeitenlos !

Zeit ist nicht Anfang, Zeit ist nicht Grenzenlos, Zeit ist gebunden im inneren des Kreises. Vergangenes und Gegenward sind beides in der Zeit stets in sich miteinander verschmolzen, untrennbar. Zukünftiges ist nicht Teil in der Zeit, Zukunft befindet sich außerhalb, oberhalb. Die Kunst das künstliche beschreibt ihr geistiges Wesen.

Daniel Greene: Jessie

Pastelle. Greene ist hier Vorbild nach einem berühmten Gemälde von Alma-Tadema

Nude

Anders Leonard Zorn (February 18, 1860 – August 22, 1920)

Eigenbau !

Wartburg 312 Coupe

Sonntag, 18. März 2012

Bundesregierung möchte die Herausgabe von Informationen zu ACTA verhindern

Antworten rund um ACTA sind offenbar eine Gefahr der öffentlichen Sicherheit. Die Bundesregierung hat laut EU-Kommission an allen Verhandlungsrunden zum umstrittenen Handelsabkommen teilgenommen. Wer allerdings glaubt sich bei unseren gewählten Vertretern auch darüber informieren zu können, könnte mit Verwunderung feststellen, dass dem nicht so sein muss. Mathias Schindler hatte sich diesbezüglich Gedanken gemacht und mehrere Anfragen an die Bundesregierung gestellt. Daraufhin erhielt er ein Schreiben, dass im Bundesjustizministerium “umfangreiches Aktenmaterial zu sichten und zusammenzustellen sei”, “wofür Gebühren bis zu 500 € erhoben werden” könnten. Den Hinweis hat er aber offenbar nicht ganz verstanden und erneut gefragt. Die Antwort: Die Anfrage wird mit dem Verweis §3 Nr. 2 IFG (Gefährdung der öffentlichen Sicherheit) abgelehnt.

Information !

Samstag, 17. März 2012

Geburtstagsparty

iPad 3 schon dreifach geknackt


Schlechte Nachrichten für Apple. Das brandneue iPad 3 wurde schon nach kürzester Zeit von verschiedenen Personen und Teams auf drei unterschiedliche Arten geknackt. Nachdem das iPhone Dev-Team am gestrigen Freitag einen ersten Exploit für das neue iPad präsentierte, meldeten nun weitere Hacker, dass ihnen ein untethered Jailbreak gelungen ist.

Das iPhone Dev-Team gab bekannt, dass ihr Verfahren auf einer seit bereits 4 Monaten bekannten Sicherheitslücke basiert. Diese funktioniert auf dem neuen Gerät auch unter iOS 5.1. Wenige Stunden später gelang es auch Stefan Esser (i0n1c), das mobile Betriebssystem auf seine Weise zu knacken. Auch die Hacker chpwn und phoenixdev konnten schon nach kurzer Zeit ihre Erfolgsmeldung verbreiten. Per Twitter meldete sich auch MuscleNerd, um vom Fortschritt seiner Bemühungen zu berichten. Sein Exploit steckt aber noch in den Kinderschuhen.

Bislang steht der Öffentlichkeit noch keines der Verfahren zur Verfügung. Bis dahin wird aber nicht mehr viel Zeit vergehen. Wer keine unliebsamen Überraschungen erleben möchte, soll sein iPad 3 auf jeden Fall erst dann updaten, sobald ein serienreifer Jailbreak verfügbar ist. Welche der Methoden sich durchsetzen wird, spielt letztlich keine Rolle. Es reduziert aber Apples Chancen, alle neuen Schwachstellen gleichzeitig und zudem zeitnah zu schließen.

Das Blog redparkz.de hält für alle Interessenten erste Screenshots und Videos der Hacker bereit. Weitere Infos zu neuen Jailbreaks stellt in regelmäßigen Abständen in einem Sammelthread auch der gulli:board User badboyoli zur Verfügung.

Freitag, 16. März 2012

"Homosexuelle Paare haben Rechte wie Familien"

Der Geschlechtsunterschied als Bedingung für die Ehe sei ein überwundenes Prinzip, urteilt der Richter

Rom - Italienische Homosexuellen-Verbände, die für die Einführung der gleichgeschlechtlichen Ehe in Italien kämpfen, feiern einen wichtigen Erfolg. Das Kassationsgericht in Rom betonte in einem von Homosexuellenverbänden als historisch bewerteten Urteil, dass Homosexuellen-Paare "Recht auf ein Familienleben" haben. Daher müssten ihnen dieselben Rechte wie verheiratete Paare gesichert werden. Der Geschlechtsunterschied als Bedingung für die Ehe sei ein überwundenes Prinzip, betonten die Kassationsrichter.

Das Kassationsgericht musste sich zum Fall eines italienischen homosexuellen Paares aussprechen, das in den Niederlanden geheiratet hatte. Das Paar hatte daraufhin die rechtliche Anerkennung ihrer Ehe in Italien gefordert. Das Kassationsgericht lehnte die Forderung ab, da das italienische Gesetz Ehen von Lesben und Schwulen nicht vorsieht. Die Richter urteilten jedoch, dass homosexuellen Paare dieselben Rechte zugesprochen werden müssen, die das Gesetz verheirateten Paare sichert.

Widerstand aus katholischen Kreisen

Der italienische Homosexuellenverband Arcigay begrüßte das Urteil des Kassationsgerichts. Dies könne den Weg zu einer Anerkennung des Rechts auf Homosexuellen-Ehen führen. "Italien ist das einzige europäische Land, das nicht einmal zusammenlebenden homo- oder heterosexuellen Partnern Anerkennung garantiert. Uns bleibt die Hoffnung, dass das EU-Parlament Italien bald zwingen wird, seine Gesetzgebung zu ändern. Es ist undenkbar, dass italienische homosexuelle Paare auswandern müssen, damit ihre Rechte anerkannt werden", erklärte Arcigay-Sprecher Franco Grillini.

Eine Gesetzesvorlage zur rechtlichen Anerkennung homo- und heterosexueller Lebenspartnerschaften war 2006 dem Parlament von der Mitte-Links-Regierung unter dem italienischen Ministerpräsident Romano Prodi vorgelegt worden. Sie konnte jedoch wegen des scharfen Widerstands aus katholischen Kreisen nicht durchgesetzt werden. Seitdem ist das Thema nicht mehr in Angriff genommen worden.

Nach Suizid: Gesetzesänderung angekündigt

Frauenministerin verlangt die Änderungen im Strafrecht, nachdem sich eine 16-Jährige nach Zwangsheirat mit ihrem Vergewaltiger umbrachte

Rabat - Nach dem Selbstmord einer 16-jährigen Marokkanerin wegen ihrer Zwangsverheiratung mit ihrem Vergewaltiger hat die Frauen- und Familienministerin des Landes, Bassima Hakkaoui, Gesetzesänderungen verlangt. Es gebe beim Schutz von Frauen vor Gewalt ein "echtes Problem", sagte Hakkaoui am Donnerstag im staatlichen Fernsehsender 2M. Daher sei eine "Debatte über eine gesetzliche Neuregelung" erforderlich.

In dem Sender äußerte sich zudem Hakkaouis Amtsvorgängerin Nouzha Skalli schockiert und nannte den Vorfall einen "gesellschaftlichen Aufschrei". "Das Gesetz hat die Minderjährige wie eine Kriminelle behandelt, obwohl sie ein Opfer von Gewalt wurde", sagte Skalli. "Wir müssen das Strafrecht reformieren, um es an die neue Verfassung anzupassen, die Gewalt gegen Frauen verbietet und gleiche Rechte für beide Geschlechter garantiert", fügte sie hinzu.

Hochzeit von Familiengericht angeordnet

Die Jugendliche Amina Al Filali hatte sich nach Angaben der marokkanischen Demokratischen Liga für Frauenrechte in der vergangenen Woche aus Protest gegen die Eheschließung mit ihrem Peiniger in Larache im Norden des Landes mit Rattengift getötet. Der Vorfall wurde in vielen marokkanischen Onlinenetzwerken aufgegriffen. Ungewöhnlich war zudem, dass der Kanal 2M dem Fall am Donnerstag fast die gesamte Sendezeit in seinem Mittagsmagazin widmete.

Die Hochzeit wurde laut den Frauenrechtsaktivisten von einem sogenannten Familiengericht in Larache angeordnet, nachdem sich die Familien von Opfer und Täter darauf verständigt hatten. Möglich wurde die Einigung demnach durch den Artikel 475 des marokkanischen Strafrechts, wonach der Vergewaltiger im Fall einer Hochzeit mit seinem Opfer einer Strafe entgeht. Vor dem Gericht in Larache demonstrierten am Donnerstag rund 300 Menschen mit einem Sitzprotest.

US Unterhaltungs-Branchenverbände lassen nicht locker

Ab Sommer 2012 soll es soweit sein. Sämtliche Vorbereitungen zur Implementierung von Techniken, geeignet für die Filterung des Internets, sollen planmäßig abgeschlossen werden. Dabei habe jeder Provider die Infrastruktur für das automatisierte erkennen und sanktionieren eines Tauschbörsennutzer oder anderer Copyright-Verbrecher selbst zu entwickeln. Dieses soll aber angeblich noch freiwillig und ohne Zwang geschehen. Internetprovider wie Comcast, Cablevision, Verizon und Time Warner Cable sind diesem Aufruf bereits gefolgt. Identifiziert sollen nach dem anfänglichem Willen zwei blaue Briefe erhalten. Dann folgt die Drosselung und die Totalsperre. Aktivisten zeigen sich enttäuscht. Proteste gegen den "Stop Online Piracy Act" (Sopa) im Januar zeigten eindringlich, dass es starke Widerstände gegen diese Pläne und Maßnahmen gibt. 

Mittwoch, 14. März 2012

Poodwaddle Search Engine

Das Gerede vom Abzug ist falsch

Nach dem Amoklauf eines US-Soldaten debattiert der Westen wieder über den Sinn der Afghanistan-Mission. Doch das ist die falsche Perspektive, kommentiert Carsten Luther.

Sie ist wieder da, die Debatte um einen Abzug aus Afghanistan. Ausgelöst hat sie diesmal der perverse Amoklauf eines US-Soldaten am vergangenen Sonntag. Nicht lange zurück liegen ähnlich schlimme Auswüchse, Leichenschändungen, Hetzjagden auf Zivilisten und die versehentliche, aber folgenreiche Verbrennung von Koran-Exemplaren. Die Diskussion danach war dieselbe: Kann man angesichts solcher Vorfälle noch in Afghanistan bleiben? Kann man ernsthaft darauf hoffen, dass diese Mission doch noch ein Erfolg wird? Oder sollte man nicht endlich das Scheitern der Mission eingestehen und die internationalen Truppen früher als geplant vom Hindukusch zurückholen?

Der Westen hat diesen Krieg aus eigenen Interessen als Kampf gegen den Terror begonnen. Dann aber wurde daraus das Versprechen, die Afghanen in eine bessere Zukunft zu führen, ihnen dabei zu helfen, einen Staat zu bauen, der Sicherheit und Chancen für die Menschen im Land garantieren kann.

Es ist bei einem Versprechen geblieben, der Westen ist grandios an ihm gescheitert. Zum einen, weil er viele militärische und organisatorische Fehler gemacht hat, vor allem aber, weil von Anfang an die Perspektive nicht stimmte. Nie ging es nämlich darum, wie Afghanistan bestmöglich geholfen werden könnte, sondern darum, was der Westen für Afghanistan zu leisten bereit ist – und was nicht. Entsprechend halbherzig wurde der zivile Wiederaufbau vorangetrieben, entsprechend einseitig wurde auf das Erstarken der Taliban Mitte des Jahrzehnts reagiert.

Die Afghanen müssen entscheiden, nicht wir

Stets waren es unsere Vorstellungen und unsere Ressourcen, die den Einsatz in Afghanistan bestimmten, stets war es unsere Perspektive. So auch jetzt, nach dem Amoklauf des US-Soldaten.

Richtig wäre stattdessen zu fragen, ob uns die Afghanen noch wollen. Welche Vorstellung haben sie von der Zukunft ihres Landes? Wann wollen sie ihr Schicksal selbst in die Hand nehmen? Und glauben sie, dass sie dies ab 2014, dem Zeitpunkt des internationalen Abzugs, schon können?

Gerade die Reaktion des afghanischen Präsidenten Hamid Karsai auf den Amoklauf zeigt: Diese Fragen bleiben vorerst ungeklärt. Auf der einen Seite nutzt er nahezu jeden Fehler, jede Wahnsinnigkeit, die dieser Krieg produziert, um vor allem den Einsatz der USA als ungewollte Besatzung zu diskreditieren.

Es kommt vor allem auf die Afghanen selbst an

Karsai heizt damit nach innen eine Stimmung im Land an, die den internationalen Truppen alles, was über die Kampfhandlungen gegen Extremisten hinausgeht, so unendlich schwermacht, dass manchmal in der Tat alles verloren scheint. So schwächt er aus taktischen Gründen die moderaten Kräfte in seinem Land – und spielt jenen in die Hände, die einen funktionierenden Staat weiterhin mit Anschlägen verhindern wollen und damit einen Ausblick auf das mögliche Chaos nach dem Abzug geben.

Auf der anderen Seite weiß er genau, auch weil sein persönliches Schicksal damit untrennbar verbunden ist: Ohne die Amerikaner wird es vorerst nicht gehen. Deshalb verhandelt Karsai mit den USA über eine strategische Partnerschaft nach 2014, die vielleicht auch eine Stationierung von Soldaten nach dem Ende des Kampfeinsatzes ermöglichen könnte.

Karsai muss sagen, was er will

Und das ist der eigentliche Punkt, auf den man in diesen Tagen schauen muss. Der Westen kann nur in Afghanistan bleiben, wie lange auch immer, wenn die Afghanen es wollen. Wenn zumindest eine Mehrheit der Menschen dort es will. Erst wenn bei uns – und in der afghanischen Führung – die Erkenntnis wächst, dass es vor allem auf die Afghanen selbst ankommt, können beide Seiten zusammen an Lösungen für alle drängenden Probleme arbeiten.

Der Westen müsste dazu seine ehrgeizig-optimistischen Ziele auf ein realistisches Maß reduzieren und sich geduldig zeigen. Die Afghanen müssten sich eingestehen, dass sie Hilfe weiterhin brauchen und dies auch selbstbewusst sagen – nach innen wie nach außen. Karsais doppelzüngige Gratwanderungen belasten diesen Prozess ebenso sehr wie verkohlte Koranseiten und außer Kontrolle geratene Soldaten. Karsai muss sagen, was er will.

Ja, die Diskussion um einen Abzug muss geführt werden. Aber sie darf nicht allein die Kriegsmüdigkeit des Westens als Hintergrund haben.

The Queens !

Dienstag, 13. März 2012

Nacktproteste?!

Die Bilder von den nackten Frauen von Femen bringen Abwechslung in die feministische Protestkultur. Auch wenn die SlutWalks in eine ähnliche Kerbe schlagen, fühlt frau sich in Anbetracht der Bilder von den Femen Protesten doch nochmal anders. Sie gehen in die Magengrube, sie treffen die BetrachterInnen ganz unmittelbar.

Mit dem blanken Busen von jungen, schlanken Frauen samt wallendem blondem Haar dürfte das allerdings wenig zu tun haben. Denn Körper wie diese sehen wir praktisch überall. Doch was diese sich ansonsten räkelnden oder Hintern und Busen herausstreckenden Körper tun, bricht gänzlich mit den Sehgewohnheiten: Sie schreien laute Parolen gegen Gewalt gegen Frauen etwa, halten Schilder hoch, knien mit nackten Beinen auf dem kalten Asphalt und kämpfen im wahrsten Sinne des Wortes. Und im körperlichsten Sinne des Wortes. Die nackten Frauen werden von PolizistInnen über den Asphalt gezerrt, die Gesichter auf den Asphalt gedrückt, am Rande stehen nicht schockierte PassantInnen, sondern Männer, die sich - hihi - sichtlich darüber freuen, eine nackte Frau live auf der Straße zu sehen.

Gewalt und Häme

Szenen wie diese schockieren, vor allem wenn man sich vor Augen hält, warum es zu dieser Gewalt und zu dieser Häme kommt: Ein paar Frauen demonstrieren für Dinge, die eigentlich Common Sense sind: Demokratie, Gewaltfreiheit und Chancengleichheit, eigentlich nichts Besonderes. Und sie tun das mit einem Auftritt, den wir auch mehr als gewohnt sind: Als Sexobjekte. Die Kombination aber ist neu, und beabsichtigt, das Spiel umzudrehen: Nicht nackte Frauen werden instrumentalisiert, sondern nackte Frauen instrumentalisieren Medien für ihre Zwecke.

Mag sein, dass sich der Nackt-Protest damit der Marktlogik der Medien anpasst, mag sein, dass er gierigere Blicke bedient - er zeigt aber deutlich den katastrophalen Status Quo: Dass einfache politische Forderungen noch immer Polizeigewalt auf den Plan rufen - wie in der Ukraine - und dass in Ländern, die zwar diese Proteste zulassen und sich daher für fortschrittlicher halten, am Straßenrand Männer stehen, die beim Anblick von Brüsten dümmlich grinsen, oder Kameraleute blöde Witze reißen. Hier überschneiden sich Welten, die sich bei anderen feministischen Protesten nicht mal annähernd berühren - und darin liegt eine große Chance. (Beate Hausbichler, dieStandard.at, 13.3.2012)

---Contra: Verbrannte Erde

Es ist kein Geheimnis, dass sich die Medienwelt für nackte Haut - vor allem von Frauen - interessiert. Diese Obsession für die eigenen politischen Zwecke zu nutzen ist legitim, birgt aber doch auch viele Gefahren.

Zum einen ist es so, dass durch Nacktprotest ja hauptsächlich Medienmechanismen zur Schau gestellt werden. Darüber darf und kann man staunen wie über einen brennenden Weihnachtsbaum, aber mit nachhaltiger Bewusstseinsarbeit hat dies nichts zu tun. Es wäre doch einmal interessant zu erforschen, wie viele Menschen, denen die Gruppe Femen ein Begriff ist, auch wissen, wofür oder wogegen sie eigentlich protestieren. Ich fürchte, es sind sehr viele weniger.

Was dann übrig bleibt, leitet gleich zum nächsten Punkt weiter: Frauen nackt zu zeigen, ist Teil einer westlich-globalen Symbolwelt über "Weiblichkeit". Es hat sich tief in unser kulturelles Bewusstsein eingegraben und der Nacktprotest reproduziert diese Logik: Frauen sind primär Körper und verschaffen sich nur über diesen Aufmerksamkeit.

Der Nacktprotest ist, mit Verlaub, eine feministische Sackgasse. Es zeigt sich fortwährend und an neuen Stellen, dass Sexualität und Nacktheit im öffentlichen Raum eben nicht "unversehrt" bleibt. Wie viele Prominente, die weibliche Sexualität vordergründig selbstbewusst zur Schau stellen, leiden in Wirklichkeit an Essstörungen oder anderen psychischen Störungen? Wie viele Medien-RezipientInnen reagieren auf die dominanten Körperrepräsentationen mit einem gestörten Körperbild?

Nacktheit ist für feministisches Engagement in Massenmedien (wohlgemerkt!) verbrannte Erde, ganz einfach weil die Lesarten und damit die Effekte derzeit nicht auseinander gehalten werden können. Anders ausgedrückt: Wenn man die Produktion von "schädlichen Normen" als Problem erkannt hat, können sie von Feministinnen auch nicht schadlos verwendet werden.

Stratfor-Hack: FBI spricht von rund zwei Millionen Euro Schaden


Im Rahmen des Stratfor-Hacks wurden von den Angreifern nicht nur E-Mails und Adressdaten, sondern auch die Kreditkarten-Informationen von rund 60.000 Kunden des "Privatgeheimdienstes" abgegriffen. Dies, so die US-Bundespolizeibehörde FBI, führte durch unautorisierte Abhebungen von den Karten zu einem Schaden von insgesamt etwa 700.000 US-Dollar (534.000 Euro).

Diese Zahlen nannte des FBI im Rahmen der Anklageerhebung gegen den mutmaßlich an dem Angriff beteiligten AntiSec-Aktivisten Jeremy Hammond, online unter "sup_g", "Anarchaos" und einer Reihe anderer Nicks bekannt. Hammond wurde nun wegen "Verschwörung zum Computer-Hacking", Computer-Hacking (vergleichbar mit dem deutschen Straftatbestand der Computersabotage) und "Verschwörung zum Betrug bei Zugriffsgeräten" angeklagt. In den USA bedeutet der Zusatz "Verschwörung zu" (conspiracy to) eine Absprache mit anderen Personen zur Begehung von Straftaten und wirkt sich strafverschärfend aus. Er ist wohl am ehesten mit dem deutschen Straftatbestand der "Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung" vergleichbar. Jede der Hammond zur Last gelegten Straftaten bedeutet eine Höchststrafe von zehn Jahren. Da in den USA Strafmaße theoretisch einfach addiert werden können, könnte der Verdächtige im Falle einer Verurteilung im Höchstfall für 30 Jahre hinter Gitter wandern.

Im Rahmen der Gerichtsverhandlung wurden vom FBI auch die erwähnten Schadenssummen genannt. FBI-Sprecher Milan Patel erklärte, zwischen dem 6. Dezember 2011 und Anfang Februar 2012 seien bei Karten, deren Daten im Rahmen des Stratfor-Hacks erbeutet worden seien, unautorisierte Abbuchungen im Wert von mindestens 700.000 US-Dollar erfolgt. Nach Angaben mehrerer Anons wurden die erbeuteten Zahlungsinformationen für Spenden an gemeinnützige Organisationen benutzt.

Das FBI erklärte außerdem, Stratfor melde durch den Vorfall einen Verlust von rund 2 Millionen US-Dollar (rund 1,5 Millionen Euro) durch Kosten zur Wiederherstellung der Infrastruktur sowie entgangene Einnahmen.

Ein Teil der Kosten komme dadurch zustande, dass Stratfor die Konten der Betroffenen überwachen lasse, um diese vor Missbrauch ihrer Zahlungsdaten zu schützen, hieß es. Das Fachmagazin "Security Week" zitiert allerdings anonyme Stratfor-Kunden, die mit dem Krisen-Management des Unternehmens alles andere als zufrieden zu sein scheinen. So berichtet ein Kunde, er sei von Stratfor nicht über die Kompromittierung von gleich drei seiner Kreditkarten durch den Hack informiert worden. 

 
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